Bataillonsbefehle

Anlässlich der Aufstellung der virtuellen Panzergrenadierbrigade 37 werden nachfolgende Maßnahmen mit sofortiger Wirkung angeordnet:

Das "Panzerbataillon 306" und "Panzergrenadierbataillon 391" - im Folgenden PzBtl306 bzw. PzGrenBtl391 - sind Online Spielergemeinschaften für "First Person Shooter" vulgo "Ego-Shooter", welche taktische Gestaltungsmöglichkeiten zulassen (int.: "Tactical First-Person Shooter Community"). Sie gehören zur den bundeswehrorientierten Spielergemeinschaften innerhalb der deutschsprachigen Community und bevorzugen die Gameplay-Variante "RealSim".

Das Hauptaugenmerk liegt auf der Computerspielserie "Armed Assault" von Bohemia Interactive und der virtuellen Darstellung eines deutschen Kampfpanzer- und Panzergrenadierzugs.

PERSONELLE ANGELEGENHEITEN

AUFNAHME EINES BEWERBERS IN DEN ANWÄRTERSTAND

Prinzipiell kann sich jeder der Brigade anschließen. Es wird aber zumindest vorausgesetzt, dass:

- jedes angehende Mitglied der deutschen Sprache mächtig ist

- der Bewerber das 18. Lebensjahr vollendet hat oder über eine ausreichende Reife verfügt

- er das aktuelle PC-Spiel "Arma 3" inkl. der dazugehörenden Addons als Originalversion besitzt

- ein Headset und das Programm Teamspeak 3 vorhanden sind

- der Bewerber in der Regel zumindest zweimal pro Woche Zeit hat, um an angekündigten und festgelegten Veranstaltungen im Dienstplan teilzunehmen

 

Falls der Interessent all diese Anforderungen erfüllt, kann er eine schriftliche Bewerbung im Forum der Brigade einreichen. Diese ist in zusammenhängenden Schriftform zu hinterlegen und wird nach dem Absenden von Mitgliedern des Führungskreises beantwortet.
Entspricht die Bewerbung dem erforderlichen Mindestmaß lädt der Rekrutierungsbeauftrage, in der Regel der Zugführer oder ein Kommandant, den Bewerber zum vorgeschlagenen Gesprächstermin auf dem Teamspeak 3-Server der Brigade ein. Im Gespräch wird der Bewerber erneut überprüft und festgestellt, ob er in den Dienst der Ausbildungsgruppe gestellt oder seine Aufnahme abgelehnt wird. Geht der Bewerber souverän aus dem Gespräch hervor und konnte die ihm gestellten Fragen zufriedenstellend beantworten, wird er zum Panzerschütze oder Panzergrenadier befördert und der Ausbildungsgruppe zugeteilt. Er gilt dann als aufgenommen und beginnt mit der Ausbildung.
Bevor im beiderseitigen Einverständnis die Zusagen allerdings erfolgen, muss der Bewerber sich am Folgetag erneut melden und erhält dann die offizielle Aufnahmebescheinigung. Die Führung behält sich das Recht vor, eine Neuaufnahme grundlegend zu überprüfen.

Es folgt die 28-tägige Grundausbildung, die sowohl praktisch, als auch theoretisch erfolgt. Der Anwärter dient in verschiedenen Fahrzeugen oder Gruppen, auf verschiedenen Positionen und sammelt Eindrücke vom Vorgehen der Einheit. Diese sind für die spätere Wahl nach einer Verwendung notwendig und bieten ausreichend Einblick zur umfangreichen Betrachtung.

Am Ende folgt die theoretische Abschlussprüfung, die es gilt bestmöglich zu absolvieren. Dabei lädt der Zugführer den Anwärter auf dem Teamspeak 3 ein und stellt ihm verschiedene Frage. Der Test dient als eine erneute Überprüfung des Wissenstands, um sicherzustellen, dass alle Anwärter über einen ausreichenden Kenntnisstand zur Teilnahme an internen Übungen verfügen. Unzureichende Testergebnisse können auch eine Aufnahme verhindern, sollte der Anwärter keinerlei Interesse, Motivation und Lernbereitschaft zeigen.

Mit dem erfolgreichen Abschluss wird der Anwärter in den Dienstgrad eines Gefreiten erhoben und in den gewünschten Zug integriert.

Spezialgrundausbildung

Um den Gefreiten auf seinen zukünftigen Einsatz vorzubereiten, wird er einer Spezialgrundausbildung unterzogen, die vom Fahrzeugkommandanten, Zugführer oder Gruppenführer durchgeführt wird. Je nach persönlichem Interesse und verfügbaren Verwendungen im Stellenplan folgt die weitere Fortbildung.

Verfügt das Mitglied zunehmend über Erfahrung und Führungspotential, kann er auch eine Weiterbildung zum Truppführer bzw. Kommandant wahrnehmen.

Pflichten eines Mitglieds

Nach der Aufnahme in den Aktivstand hat jedes Mitglied die Pflicht sich innerhalb der virtuellen Welt mit dem Clantag  "[vPzGrenBrig37]" zu kennzeichnen. Wenn es im Spiel möglich ist, dann muss auch der entsprechende Dienstgrad als Teil des Spielernamen angeführt werden.

 

[Einheit]Dienstgrad in Abkürzung-Name

Beispiel:
[vPzGrenBrig37]H-Hamburger SV

Als Angehöriger der Brigade hat er das Ansehen der Einheit zu fördern und stets im Sinne der Führung oder seines nächsten Vorgesetzten zu handeln, sowie alles zu unterlassen, was dem Ansehen des Verbands und seinen Mitgliedern schaden könnte. Wenn er Online ausdrücklich seine persönliche Meinung artikulieren möchte, so hat er dies mit einem "Nickname" zu tun, der nicht mit dem Clantag versehen ist.

Jedes Mitglied hat sich aktiv in die Einheit einzubringen und diese bei ihren Aktivitäten zu fördern. Die Verfügbarkeit für Vorhaben, welche im "Dienstplan" angeordnet werden, ist ebendort einzutragen.

Längere geplante Abwesenheiten sind im entsprechen Teil des Forums zu melden. Auch die Nichtteilnahme an einem Spieltag sollte kurz und unverbindlich dem Zugführer mitgeteilt werden.

Bei längerer, unentschuldigter Abwesenheit (mindestens 3 Wochen) kann der Kommandant das Mitglied aus der Spielergemeinschaft ausschließen.

Rechte eines Mitglieds

Als Mitglied des Aktivstandes hat er das Recht:

- den Teamspeak 3 Server und den Gameserver zu nutzen

- jederzeit Vorschläge und Ideen zur Gestaltung oder auch zum Aufbau des Teamspeak 3 Servers, der Homepage und des Gameservers einzubringen

- frei darüber entscheiden, ob es an den Veranstaltungen der Bataillone teilnimmt, solange dies zu keiner längeren  Abwesenheit führt

- die Einheit jederzeit temporär zu verlassen und dann als Angehöriger der Reserve geführt zu werden

- den Verband dauerhaft zu verlassen

Kaderpersonal und Reserve

Mit Abschluss des Eignungsverfahrens wird der Soldat in den Mitgliederstatus des Bataillons erhoben und entsprechend zugeordnet. Das aktive Kaderpersonal wird gekennzeichnet durch angehörige Mitglieder, welche mit erhöhter Bereitschaft zu Einsätzen und Übungen zur Verfügung stehen. Sie bilden den zentralen Kern und werden durch die Reserve bei Bedarf und Verfügbarkeit unterstützt. Die Reserve ist kein regulär aufgestellter Teil des Bataillons und besteht ebenso aus ausgebildeten Mitgliedern, denen eine regelmäßige Teilnahme durch beispielsweise private Verhinderungen verwehrt wird. Ein sofortiger Einsatz in der Reserve ist nicht möglich.

Auflistung der Selektionskriterien:

Kaderpersonalvoraussetzung:

- Mindestaktivität von 70% nach interner Aktivitätsstatistik, unabhängig der Zugehörigkeitsdauer
- Pflichtabgabe einer Statusmeldung (Teilnahme oder Nichtteilnahme) im Dienstplan für Gefechtsübungen, SGAs und Einsätze (Events)

Kaderpersonalprivilegien:

- ermöglicht Aufstieg im internen Dienstgradsystem
- fester, eingeplanter Platz bei der Erstellung eigener Missionen
- Anlegen einer individuellen Personalakte im Stellenplan
- Übernahme einer spezifischen Funktion innerhalb einer Gruppe (siehe Ausbildungsprogramm)

Alarmreservevoraussetzung:

- Mindestaktivität von 50% nach interner Aktivitätsstatistik, unabhängig der Zugehörigkeitsdauer
- Pflichtabgabe einer Statusmeldung (Teilnahme oder Nichtteilnahme) im Dienstplan für Gefechtsübungen, SGAs und Einsätze (Events)

Alarmreserveprivilegien:

- Zugang zum internen Forum
- Möglichkeit zur Teilnahme als Verstärkung an Einsätzen
- Beibehaltung des letzten Dienstgrades als Aktivstandmitglied
- Wiederaufstiegsmöglichkeit in den Kader (bei ausreichender Aktivität)
- Anlegen einer individuellen Personalakte im Stellenplan

Verhalten der Mitglieder auf dem Teamspeak- und Gameservern

Trotz der Funktionshierarchie der Brigade, welche sich durch virtuelle Dienstgrade ausdrückt, wird auf einen informellen Umgangston Wert gelegt.

Davon ausgenommen ist das virtuelle Gefecht, wo Entscheidungen von Ranghöheren zu akzeptieren und zu befolgen sind.

Rechte und Pflichten der Führung

Die Führung besteht aus den zwei hochrangigen Mitgliedern beider Einheiten. Zu ihrem Aufgabenbereich gehört:

- Die Sicherstellung der Verwaltung und der Betrieb der technischen Ausrüstung (Webpage, Server, etc...)

- Die Aufstellung von spieltagsspezifischen Taktiken und Plänen

- Öffentlichkeitsarbeit

- Anwerben neuer Mitglieder

- Die endgültige Entscheidung über die Aufnahme neuer Anwärter

- Die Einteilung der Anwärter anhand ihrer Fähigkeiten

- Die Erstellung von Ausbildungsplänen und Ausbildungsziele für alle Mitglieder

Der Kommandant kann auf Wunsch einer 2/3 Mehrheit aller Mitglieder entlassen werden, wenn zugleich ein Ersatzkandidat ernannt wurde. Der Austritt aus der Führung hat eine Degradierung auf einen einfachen Mannschaftsdienstgrad zur Folge.

Benutzung regelwidriger Inhalte und Programme

Die oben angeführten Computerspiele der Brigade werden im Rahmen der Möglichkeiten ihrer Gameengine benutzt. Die Verwendung von "Cheats" und "Hacks" jeder Art ist den Mitgliedern im Multiplayer-Modus oder Online-Modus verboten und führt bei gelungenem Nachweis zur sofortigen unehrenhaften Entlassung.

Austritt

Jedes Mitglied kann zu jedem Zeitpunkt die Brigade verlassen, indem er dies seinem vorgesetzten Zugführer formlos mitteilt. Eine spätere Neuaufnahme ist bei einem freiwilligen Austritt möglich.