Operationsbefehl UebMan071915Boct18

 071018

FEINDLAGE

Feindliche irreguläre Kräfte haben sich vor einigen Wochen Zugang zu Waffen und mechanisierten Fahrzeugen der örtlichen afghanischen Armee verschafft. Darunter eine große Anzahl von PA-Waffen und Panzern. Vor kurzem haben diese Kräfte den von der tschechischen Armee besetzen Militärstützpunkt südlich von Kar Shek eingenommen und einige Soldaten gefangen genommen. Die erbeuteten Panzer wurden vermutlich in einem gesicherten lager verbracht. Außerdem wurde laut Aufklärungsberichten zur Folge ein Munitionsdepot eingerichtet. Der Feind wird vermutlich einige Sprengfallen und weitere Vorsichtsmaßnahmen getroffen haben, um ein Vordringen von NATO-Kräften zu verhindern oder zu stören.

EIGENE LAGE

Als einzige vor Ort stehende Einheit wird die 2./ 391 als schneller Eingreiftrupp eingesetzt. Diese befindet sich 1 km nord-westlich im Verfügungsraum. Ausrüstung und Fahrzeuge sind ebenfalls im Verfügungsraum.

ZIVILE LAGE

Zivilsten wurden evakuiert oder sind geflohen.

2. AUFTRAG

Auftrag der 2./ 391 ist es in den Gefechtsstreifen einzufließen, ihn zu durchlaufen, sämtliche Feinde zu werfen und die Häuser zu sichern. Sie soll die erbeuteten Panzer zurück zur FOB der 2./ 391 verbringen und das feindliche Munitionsdepot aufspüren. Zusätzlich soll das AZ genommen und die dortigen Geiseln befreit werden.

3. DURCHFÜHRUNG

Es ist die sofortige Gefechts- und Abmarschbereitschaft herzustellen. Der Gefechtsstreifen ist aus Nord-West zu betreten. Das Gelände vor dem AZ ist zu sichern. Das Panzer- und Munitionsdepot muss aufgeklärt und gesichert werden, bzw. jeder Panzer ist zur FOB der 2./ 391 zu verbringen. Es ist für alle Infanterieteile Spreng- und Entschärfungsfähigkeit sicherzustellen, da sich vor Ort keine EOD-Trupp befindet und der Feind vermutlich Sprengfallen einsetzen wird, um seine Beute zu schützen. Weiteres Vorgehen nach Weisung der Führung vor Ort.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Keine.

5. FÜHRUNGSUNTERSTÜTZUNG

Frequenzbelegung:
Zugkreis Fahrzeuge: 40.0 MHz
Zugkreis Infanterie: 45.0 MHz
A1/B1: 76.5 MHz
A2/B2: 70.8 MHz
A3/B3: 65.1 MHz
A4/B4: 60.3 MHz

Operationsbefehl UebMan231915Bsep18

 230918

FEINDLAGE

Nach schweren Gefechten haben russische Kräfte den Rückzug aus der Ortschaft Bagango eingeleitet um sich verstärkt in Mercalillo zu verschanzen. Es wird davon ausgegangen, dass der Feind dennoch versucht das Vordringen der NATO-Kräfte zu stoppen. Wir rechnen ebenfalls mit weiteren Feindkräften die sich aus Westen nähern.
Der Feind nutzt zivile Geiseln als Druckmittel. Der Kontakt zu den Geiseln ist abgebrochen und deren Aufenthaltsort unbekannt.

EIGENE LAGE

Die Panzergrenadierbrigade 37 befindet sich 1km nördlich der Stadt Bagango in einer vorgeschobenen Position. Wir verfügen über einen Aufklärungsposten ca. 300m Nord-Östlich. Ein Transporthubschrauber befindet sich in Bereitschaft um Personen aus dem Gefahrengebiet zu evakuieren.

ZIVILE LAGE

Zivilsten wurden als Geiseln genommen. Aktuelle Position ist unbekannt.

2. AUFTRAG

Gefechtsbereitschaft herstellen und den in Gefechtsstreifen einfließen. Ortschaft AZ sichern sowie Aufklärung und Befreiung der Zivilisten.

3. DURCHFÜHRUNG

In den Gefechtsstreifen einfließen und diesen sichern. Die Stadt Bagango wird vermutlich bis auf Aufklärungseinheiten feindfrei sein, daher ist keine größere Sicherung notwendig. Rücken Sie anschließend in Richtung AZ vor und sichern Sie das Gebiet. Sobald die Geiseln gesichert sind, makieren Sie einen Sammelpunkt um diese per Hubschrauberunterstützung zu evakuieren.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Transporthelikopter vom Typ CH-53 Super Stallion. Rufname ZEUS

5. führungsUNTERSTÜTZUNG

Frequenzbelegung:
Zugkreis Fahrzeuge: 40.0 MHz
Zugkreis Infanterie: 45.0 MHz
A1/B1: 76.5 MHz
A2/B2: 70.8 MHz
A3/B3: 65.1 MHz
A4/B4: 60.3 MHz

 

Operationsbefehl UebMan131915Bsep18

 130918

FEINDLAGE

In den letzten 48h wurden die Vorauskräfte der 21. Mechanisierten Infanterie Brigade (MechInfBrig 21) erfolgreich im Verzögerungsgefecht abgenutzt. Folgekräfte stoßen in Bataillonsstärke auf den Raum Ruha nach und halten den Angriffschwung aufrecht. Der vermutete Schwerpunkt des Angriffes befindet sich links. Der Feind setzt leicht mechanisierte Kräfte sowie Panzerabwehrwaffen zur Flankensicherung ein. Feindliche Einsatzunterstützung konnte nicht aufgeklärt werden. Daher ist im Verlauf der nächsten Feinberührungen vermehrt mit feindlichem Steilfeuer sowie Luftunterstützung zu rechnen.

EIGENE LAGE

Die vPzGrenBrig 37 konnte im Raum Kantola Feindkräfte erfolgreich zur frühzeitigen Entfaltung zwingen und verzögern. Das PzGrenBtl 393 hat sich in den letzten 12h im Raum Ruha zur Verteidigung vorbereitet und nimmt derzeit Verzögerungskräfte auf. Die 2./391 befindet sich im Verfügungsraum Charlie und bereitet den Gegenangriff "Hammer" vor.

ZIVILE LAGE

Der Großteil der Zivilbevölkerung wurde evakuiert.

2. AUFTRAG

Die 2./391 hat den Auftrag das AZ zu nehmen, um gebundene Feindkräfte bei 393 flankierend mit Gegenangriff "Hammer" zu zerschlagen.

3. DURCHFÜHRUNG

Nachdem die Gefechtsbereitschaft hergestellt wurde, erfolgt Gegenangriff Hammer auf Befehl der Kompanieführung. Wir greifen mit zwei Zügen nebeneinander an und einem links folgend. Der Schwerpunkt befindet sich rechts. Die volle Einsatzunterstützung wird ebenfalls dem I. Zug rechts zugeteilt. Nach Überschreiten der AL ist der Gefechtsstreifen schnellst möglich zu nehmen, um Sicherungskräfte des Feindes im AZ zu vernichten. Anschließend wird gebundener Feind vor 393 flankierend zerschlagen. Der Gefechtsstreifen wird breit genommen. Der Schwerpunkt der Infanterie befindet sich rechts. Die SPz sichern und überwachen Gefechtsstreifen übergreifend, um plötzlich auftretenden Feind zu vernichten.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Artillerie sowie Luftunterstützung befindet sich im Operationsraum und kann jederzeit angefordert werden.

Operationsbefehl UebMan091915Bsep18

 2NRgPol

FEINDLAGE

Nach den letzten Feindberührungen konnten sich die mechanisierten Kräfte der AAF von eigenen Teilen lösen und nach Südwesten ausweichen. Der Feind wird vermutlich seine Restteile mit anderen Truppenteilen zusammenführen, um seine Kampfkraft wieder herzustellen. Eigene Luftaufklärung hat ergeben, dass feindliche Pioniere bereits Sperren und Stellungen vorbereiten, um unser weiteres Vorgehen abzuwehren oder zu verzögern. Mit Minen ist daher jederzeit zu rechnen. Ebenso wird mit feindlicher Luftunterstützung und Artillerie gerechnet. 

EIGENE LAGE

Die 2./391 hat in letzten 36h den Angriff nach Südwesten erfolgreich geführt. Schneller als erwartet und unter geringen Verlusten konnten feindliche Kräfte zerschlagen werden. Die Absicht der übergeordneten Führung ist es daher, den Angriffschwung aufrechtzuerhalten und weiter anzugreifen. Der Angriff auf das AZ erfolgt mit 2 Zügen nebeneinandner und einem links folgend. Der Schwerpunkt befindet sich links.

ZIVILE LAGE

Der Großteil der Zivilbevölkerung wurde evakuiert.

2. AUFTRAG

Die 2./391 hat den Auftrag das AZ zu nehmen, um den weiteren Angriff von Folgekräften nach Südwesten vorzubereiten. 

3. DURCHFÜHRUNG

Nachdem die Gefechtsbereitschaft hergestellt wurde, erfolgt die Annäherung und das Überschreiten der AL auf Befehl der Kompanieführung. Nach dem Überschreiten der AL ist der Angriff zügig zu führen. Die SPz stellen sich breit auf. Der Schwerpunkt liegt ebenfalls links auf den Freiflächen. Die Infanterie geht eng und geschlossen vor und sichert die Gebäude entlang der Hauptstraße sowie das Waldstück rechts. Nachdem das ZZ genommen wurde, wird Munition nachgeführt und das weitere Vorgehen vorbereitet. Aufgrund des sommerlichen Wetters kann das vor dem AZ gelegene Gewässer vollständig durchquert werden. Im AZ ist die Verteidigung nach Südwesten vorzubereiten.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Einsatzunterstützung wird nachgezogen und steht im Laufe des Angriffes zur Verfügung. Luftunterstützung steht für schwer gepanzerte Ziele sofort bereit.

4. FührungsUNTERSTÜTZUNG

Frequenzbelegung:
Zugkreis Fahrzeuge: 40.0 MHz
Zugkreis Infanterie: 45.0 MHz
A1/B1: 76.5 MHz
A2/B2: 70.8 MHz
A3/B3: 65.1 MHz
A4/B4: 60.3 MHz

Operationsbefehl UebMan301915Baug18

300818

FEINDLAGE

Feindliche Kräfte haben den Großteil der Insel eingenommen und rücken weiter nach Osten vor. Durch seine Kampfpanzer und Helikopter sowie einige Jäger, verfügt der Gegner über mehr Schlagkraft und hat die Lufthoheit. Mindestens zwei Züge Kpz befinden sich im Einsatzgebiet, halten sich aber bedeckt um ihre Kapazitäten möglichst überraschend einsetzen zu können. Im Bereich Bagango hat der Feind ein Hauptquartier eingerichtet und versorgt seine Einheiten mit einem im Bereich befindlichen Munitionsdepot. 

EIGENE LAGE

Eigene Kräfte bestehen lediglich aus mechanisierten Einheiten und wenigen Luftabwehrgeschützen. In etwa fünf Kilometern Entfernung befindet sich ein NATO-Zerstörer der zur Unterstützung mit Raketenartillerie ausgestattet ist.

ZIVILE LAGE

Es sind keine Zivilisten vor Ort.

2. AUFTRAG

Die 2./391 hat den Befehl, den Gefechtsstreifen zu sichern. Dabei soll das Munitionsdepot gefunden und gehalten werden. Ziel ist es, den Gegner zu zwingen, seine Kpz in den Gefechtsstreifen zu verlegen, um diese dann mittels Raketenartillerie zu vernichten. 

3. DURCHFÜHRUNG

Es ist die sofortige Gefechts- und Abmarschbereitschaft herzustellen. Der Gefechtsstreifen ist aus Norden zu betreten. Das Ausmaß der Sicherung ist dem Führer vor Ort überlassen. Sobald das Depot gefunden ist, muss es um jeden Preis gehalten werden, bis feindliche Kpz eintreffen. Um die Artillerie einzuweisen, ist ein Aufklärer abzustellen, der auch nach eintreffen der Kpz, die Stellung hält. Um mindestens die Zerstörung der Munitionsvorräte zu garantieren, sind Sprengladungen einzusetzen. Sollte der Feind seine Luftstreitkräfte einsetzen, kann der Zug unterziehen, bis eigene Luftabwehr eingesetzt werden kann.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Durch die OPZ kann Raketenartillerie angefordert werden, sobald feindliche Kpz aufgeklärt wurden.

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