Operationsbefehl UebMan141915Bsep17

Gefueb 140917

1. LAGE

FEINDLAGE

Der Feind ist östlich von Shalkeia angelandet und hat die Ortschaft genommen. Es ist anzunehmen, dass bisher nur leichte Fahrzeuge verlegt werden konnten. Die Feindstärke ist derzeit unbekannt. Im laufe der nächsten Stunden wird ein Vorrücken nach Westen vorbereitet und weitere Truppen im Osten herangezogen.

EIGENE LAGE

Das Panzergrenadierbataillon 391 hat den Verfügungsraum westlich von Shalkeia eingerichtet. Das Panzerbataillon 306 befindet sich ebenfalls im Gebiet und rückt südlich vor.

ZIVILE LAGE

Viele Zivilisten konnten nicht fliehen und befinden sich immer noch in Shalkeia. Desweiteren befindet sich in der Stadt ein Hilfslager der IDAP. 

2. AUFTRAG

Rücken sie nach Osten vor und stoppen sie den Vormarsch des Feindes. Nehmen Sie die Stadt Shalkeia ein und verteidigen sie diese anschließend gegen weiter anrückenden Feind aus Osten. Beachten sie unbedingt die R.O.E., da sich Zivilisten sowie Hilfsorganisationen im Gefechtsraum befinden.

3. DURCHFÜHRUNG

Nach Herstellen der Gefechtsbereitschaft verlegen alle Einheiten in den Gefechtsstreifen. Beim Vorrücken auf Höhe 149 ist darauf zu achten, dass eigene Spz vom Feind vorzeitig erkannt werden können. Ein rascher Raumgewinn über Höhe 149 ist zu gewährleisten, um teilgedeckte Stellungen für die Spz zu beziehen. Der Führer vor ort koordiniert das Einrücken in Shalkeia. Nehmen sie östlich von Shalkeia Verteidigungsstellung ein und rücken sie dazu nicht weiter vor als Markierung "Felder". 

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Keine.

Operationsbefehl Event Afghan nightmare

Uebman 070917

1. LAGE

FEINDLAGE

Die afghanische Armee hat sich dem Widerstand angeschlossen. Laut Informanten in der Bevölkerung, sammelt sich der Feind in unbekannter Stärke, nahe dem Flugfeld.
Der Feind nutzt Guerillataktiken und tarnt sich zum Teil als Zivilbevölkerung. Wie weit die Mudschahedin bereits vorgerückt sind, ist unbekannt. Westliche Nationen unterstützen den Feind mit Waffen. 

EIGENE LAGE

Der 3. Infanteriezug hat am Flughafen Stellung bezogen. Sie machen sich bereit, die westlichen Ortschaften aufzuklären. Mechanisierte Teile haben bereits Stellung bei Amir bezogen und warten auf das Eintreffen der Infanterie. Die sowjetischen Luftstreitkräfte übernehmen die Aufklärung nördlich und östlich des Flughafens. Einige Helikopter bleiben in der Basis und stehen zur Evakuierung der Infanterie bereit.

ZIVILE LAGE

Die meisten Zivilisten kooperieren mit unseren Truppen. Widerstandskämpfer werden nur schwer von Zivilisten zu unterscheiden sein.

2. AUFTRAG

Folgen sie der Route nach Amir und stoßen sie bei MZ zu mechanisierten Teilen zu. Begeben sie sich nach Amir und kontrollieren sie die Lage vor Ort. Anschließend muss Benamair gesichert werden. 

3. DURCHFÜHRUNG

Nach Herstellen der Gefechtsbereitschaft verlegen sie mit LKWs entlang der markierten Route zum MZ. Treten sie den mechanisierten Teilen bei und begeben sie sich nach Amir. Dort ist die Bevölkerung zu kontrollieren und jeglicher Widerstand zu unterdrücken. Fahren sie anschließend nach Benamair und sichern sie die Ortschaft. Notfallevakuierung durch Helikopter kann vom Führer vor Ort angefordert werden.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Mechanisierte Teile bestehen aus einem BTR70 und UAZ mit HMG vor Amir. Notevakuierung durch zwei MI-8.

Operationsbefehl UebMan031915Bsep17

Gefueb 030917

1. LAGE

FEINDLAGE

Russische Kräfte haben die Ortschaft Rabisha besetzt und stark befestigt. Es ist mit mechanisierter Infanterie in Kompaniestärke zu rechnen.
Der Feind hat links und rechts vor der Ortschaft Minenfelder und Panzersperren eingerichtet. Im Links- und Hauptwald sind Panzersperren aufgestellt. Nördlich der Ortschaft könnte sich ein feindlicher Aufklärungstrupp bewegen.

EIGENE LAGE

Das Panzergrenadierbataillon 391 hat den Verfügungsraum nördlich von Rabisha ca. 3km entfernt bei der Ortschaft Gramada eingerichtet. Aufklärungskräfte befinden sich bereits 300m nördlich vor der Ortschaft und haben die auf der Karte eingezeichneten Bereiche als feindfrei gemeldet.

ZIVILE LAGE

Die meisten Zivilisten wurden von den Russen deportiert. Es ist aber damit zu rechnen, dass sich noch Zivilisten, die für den Ausbau der Stellungen benutzt wurden, vor Ort befinden. Vermutlich werden diese in öffentlichen Gebäuden wie Schulen, Krankenhäusern und Kirchen festgehalten.

2. AUFTRAG

Auftrag ist, es die Ortschaft Rabisha zu sichern und gegen einen möglichen Gegenangriff zu halten.

3. DURCHFÜHRUNG

Nach Herstellen der Gefechtsbereitschaft verlegen alle Einheiten in den Gefechtsstreifen. Die Infanterie geht an der Markierung Ausgangsstellung in Stellung und wartet den Artillerieangriff auf den Links- und Hauptwald ab. Anschließend rückt die Infanterie über Links- und Hauptwald und die SPz über Links- und Hauptstraße auf die Ortschaft vor. Sobald die Ortschaft genommen ist, gehen alle Einheiten am südlichen Ortsrand in Verteidigungsstellung.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Steilfeuer durch Artillerie auf Links- und Hauptwald.

Operationsbefehl UebMan311915Baug17

Gefeub 310817

1. LAGE

FEINDLAGE

Feindliche Kräfte in Brigadestärke befinden sich im Angriff auf ihr Zwischenziel Davle. Der Schwerpunkt des Feindes befindet sich im Zuge der Hauptstraße. Dies ist auch seine vermutete Angriffsachse. Wir gehen davon aus, dass der Feind mit einem mechanisierten Bataillon und einem Bataillon folgend in unseren Gefechtsstreifen einfließen wird.

EIGENE LAGE

Das Panzergrenadierbataillon 391 hat den Verfügungsraum ostwärts von Davle bezogen und bereitet sich auf die Verteidigung entlang des VrV vor. Der Verteidigungsraum wurde mit Stellungen durch Pionierkräfte vorbereitet. Aufklärungskräfte befinden sich weit vor der Sicherungslinie und haben Fühlung zum Feind hergestellt.

ZIVILE LAGE

Der Einsatzraum ist frei von Zivilisten.

2. AUFTRAG

Aufrag der 2./391 ist es eigene Aufklärungskräfte an der SL/ANL aufzunehmen. Anschließend wird am VrV verteidigt. Ziel ist es, den feindlichen Kräften das Überschreiten des Flusses in ostwärtiger Richtung zu verwehren.

3. DURCHFÜHRUNG

Nach Herstellen der Gefechtsbereitschaft ist schnellstmöglich Stellung an der SL/ANL zu beziehen und die Aufnahme eigener Kräfte vorzubereiten. Nach Aufnahme der eigenen Kräfte ist zeitlich begrenzt an der SL/ANL zu verteidigen. Anschließen wird auf Befehl kämpfend im Zuge der Hauptstraße auf den VrV ausgewichen. Dort wird erneut Stellung bezogen und das Gefecht geführt.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

STF durch Artilleriebataillon 131

Operationsbefehl UebMan271915Baug17

Uebman 270817

1. LAGE

FEINDLAGE

Feindliche Einheiten haben die Stadt Agios Dionysios eingenommen und im Vorort östlich eine Kette befestigter Stellungen aufgebaut. Aufnahmen einer Drohne (welche kurz darauf abgeschossen wurde) belegen dies. Wir stellen Ihnen eine dieser Aufnahmen (siehe Bild) zur Verfügung. Der Feind verfügt über gepanzerte und motorisierte Einheiten. Stärke ist unbekannt.

EIGENE LAGE

Die Kräfte im Einsatzgebiet, vertreten durch die 2./391, sind bei voller Einsatzstärke. Ausrüstung und Fahrzeuge sind im Verfügungsraum. Der Verfügungsraum befindet sich ca. zwei km süd-östlich des Gefechtsstreifens.

ZIVILE LAGE

Der zugewiesene Raum ist frei von Zivilisten.

2. AUFTRAG

Unsere Aufgabe ist es, das Zwischenziel und das Angriffsziel zu nehmen. Im Zwischenziel sind alle befestigten Stellungen zu nehmen. Eventuelle Gegenangriffe sind abzuwehren.

3. DURCHFÜHRUNG

Es ist die sofortige Gefechts- und Abmarschbereitschaft herzustellen.
Der Gefechtsstreifen ist aus Osten zu betreten, der Vorort(ZZ) zu sichern und gegen eventuelle Angriffe zu halten. Danach muss das Gelände zwischen der Ortschaft und dem Angriffsziel (AZ) überwunden werden. Die Ortschaft (AZ) ist zu sichern, Block für Block falls nötig.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Unterstützende Elemente des Artilleriebataillons 295 (2 Rohre) haben ein Sperrfeuer (Weser) vorbereitet, welches durch die Kompanieführung nach überqueren der AL ausgelöst wird.