Operationsbefehl UebMan301915Baug18

300818

FEINDLAGE

Feindliche Kräfte haben den Großteil der Insel eingenommen und rücken weiter nach Osten vor. Durch seine Kampfpanzer und Helikopter sowie einige Jäger, verfügt der Gegner über mehr Schlagkraft und hat die Lufthoheit. Mindestens zwei Züge Kpz befinden sich im Einsatzgebiet, halten sich aber bedeckt um ihre Kapazitäten möglichst überraschend einsetzen zu können. Im Bereich Bagango hat der Feind ein Hauptquartier eingerichtet und versorgt seine Einheiten mit einem im Bereich befindlichen Munitionsdepot. 

EIGENE LAGE

Eigene Kräfte bestehen lediglich aus mechanisierten Einheiten und wenigen Luftabwehrgeschützen. In etwa fünf Kilometern Entfernung befindet sich ein NATO-Zerstörer der zur Unterstützung mit Raketenartillerie ausgestattet ist.

ZIVILE LAGE

Es sind keine Zivilisten vor Ort.

2. AUFTRAG

Die 2./391 hat den Befehl, den Gefechtsstreifen zu sichern. Dabei soll das Munitionsdepot gefunden und gehalten werden. Ziel ist es, den Gegner zu zwingen, seine Kpz in den Gefechtsstreifen zu verlegen, um diese dann mittels Raketenartillerie zu vernichten. 

3. DURCHFÜHRUNG

Es ist die sofortige Gefechts- und Abmarschbereitschaft herzustellen. Der Gefechtsstreifen ist aus Norden zu betreten. Das Ausmaß der Sicherung ist dem Führer vor Ort überlassen. Sobald das Depot gefunden ist, muss es um jeden Preis gehalten werden, bis feindliche Kpz eintreffen. Um die Artillerie einzuweisen, ist ein Aufklärer abzustellen, der auch nach eintreffen der Kpz, die Stellung hält. Um mindestens die Zerstörung der Munitionsvorräte zu garantieren, sind Sprengladungen einzusetzen. Sollte der Feind seine Luftstreitkräfte einsetzen, kann der Zug unterziehen, bis eigene Luftabwehr eingesetzt werden kann.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Durch die OPZ kann Raketenartillerie angefordert werden, sobald feindliche Kpz aufgeklärt wurden.

Operationsbefehl UebMan261915Baug18

260818

FEINDLAGE

CSAT Kräfte sind überraschend in der Edessa Bucht gelandet und haben über Nacht schnelle Geländegewinne Richtung Panochori und Zaros erzielt. Sie verfügen über mechanisierte und motorisierte Kräfte in doppelter Kompaniestärke.
Eine erste herbe Niederlage mussten sie durch die eher zufällige Zerstörung ihres Flugzeugträgers durch ein griechisches U-Boot hinnehmen. Luftunterstützung steht ihnen daher nur in Form bereits transferierter Helikopter zur Verfügung.
Der weitere Vorstoß in den Westen wurde durch die auf Übung befindliche 1./292 vorerst gestoppt. Es wird vermutet dass sich im Nordwestlichen Bereich Therisas Feindkräfte befinden.

EIGENE LAGE

Die Kräfte im Einsatzgebiet, vertreten durch die 2./391, sind bei voller Einsatzstärke. Ausrüstung und Fahrzeuge sind im Verfügungsraum. Der Verfügungsraum befindet sich ca. 0,5 km östlich des Gefechtsstreifens. Die 1./292 die nicht auf Feindkontakt eingestellt war wurde nahezu komplett aufgerieben. Sie halten aktuell die Stellung und stellen Sicherung auf den südwestlichen Rand der Ortschaft. Ein Anrücken an die Ortschaft ist für eigene Kräfte daher aktuell möglich ohne unter Beschuss zu geraten. Desweiteren haben sie einen Laserdesignator aufgestellt damit sich die 2./391 über das UAV-Terminal selbst ein Bild vom Anfahrtsweg und der Ortschaft machen kann. Ein Aufklärungsteam befindet sich auf Kote 51 und hat dort Überbleibsel alter AT-Minen entdeckt die scheinbar teilweise noch aktiv sind. Dies und der felsige Gipfel des Berges sorgen für die dringende Warnung diese Stellung nicht für Spz zu nutzen. Desweiteren melden sie keine Feindkontakte auf der Freifläche zwischen ZZ1 und ZZ2.

ZIVILE LAGE

Es sind keine Zivilisten vor Ort.

2. AUFTRAG

Unsere Aufgabe ist es, den Vormarsch der CSAT zu stoppen und sie daran zu hindern sich eine dauerhafte Präsenz auf der Insel zu erarbeiten. Dazu muss zunächst sicher gestellt werden dass ZZ1 sicher ist. Wir haben keinerlei Informationen über die verbliebene Zahl der Kräfte vor Ort. Anschließend ist die Freifläche zu überwinden und ZZ2 zu sichern. Hier ist mit eventuellen Verstärkungen aus Süd zu rechnen. Abschließend muss die auf dem Berggipfel eingerichtete FOB im AZ gesichert werden um den CSAT-Kräften ihrer Versorgung zu berauben.

3. DURCHFÜHRUNG

Stellen sie schnellstmöglich Gefechtsbereitschaft her und lösen sie die Reste der 1./292 ab, indem sie mit der Sicherung des ZZ1 beginnen. Beim anschließenden Überqueren der Freifläche ist auf den Vegetationsgürtel zu achten der sich von Nord nach Süd durch den Gefechtsstreifen zieht und als Sichtschutz dienen kann.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Wir können aktuell keine Unterstützung bieten und auch keinen Vorteil aus dem freien Luftraum schlagen da die eigenen Flugzeuge noch nicht wieder zurückverlegt wurden.

5. Aufklärung

260818 aufklärung

Operationsbefehl UebMan231915Baug18

230818

FEINDLAGE

Nach den schweren Kämpfen um die Ortschaft Valkesh sind beide Seiten (NATO und RACS) derzeit dabei, Ihre Kräfte zu sammeln. Durch die schweren Verluste musste die RACS ihre offensiven Tätigkeiten einstellen und wurde in die Defensive zurückgedrängt. Hierzu wurden verschiedene angeschlagene Teile der 2. mechanisierten Brigade und der 8. Infanteriebrigade zusammengeführt und bilden vor Ort temporäre gemischte Kampfverbände. Eine dieser Kampfgruppen verteidigt die Ortschaft Izvor (AZ). Aufgrund dieses Zusammenziehen verschiedener Einheiten verfügt der Feind im Gefechtsstreifen über eine große Anzahl verschiedener Fahrzeuge. Wir rechnen damit, das die Ortschaft von Kräften in Kompaniestärke verteidigt wird. Weitere Kräfte unbekannter Anzahl sichern das Vorfeld. Der Luftraum ist derzeit umkämpft.

EIGENE LAGE

Die Kräfte im Einsatzgebiet, vertreten durch die 2./391, sind wieder bei voller Einsatzstärke. Ausrüstung und Fahrzeuge sind im Verfügungsraum. Der Verfügungsraum befindet sich ca. 1 km nördlich des Gefechtsstreifens.

ZIVILE LAGE

Es sind keine Zivilisten vor Ort.

2. AUFTRAG

Unsere Aufgabe ist es, den Gefechtsstreifen zu betreten und das AZ zu sichern. Im AZ rechnen wir mit einer feindlichen FOB, die für spätere Operationen zu sichern ist.

3. DURCHFÜHRUNG

Es ist die sofortige Gefechts- und Abmarschbereitschaft herzustellen. Der Gefechtsstreifen ist aus Norden zu betreten. Das Gelände vor dem AZ ist durchzusichern, danach die Ortschaft. Nach dem sichern des AZ ist eine Verteidigung Richtung Süd und West einzurichten. Zur Unterstützung ziehen Jäger östlich sowie mechanisierte Einheiten der NATO westlich unserer Position auf unserer Höhe nach und unterstützen uns, falls sich die Gelegenheit ergibt. Dadurch ist die Flanke zu beiden Seiten als gesichert zu erachten.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Aufgrund der anhaltend prekären Lage ist keine Unterstützung vorab planbar. OPz bemüht sich aber, kurzfristig Feuerunterstützung ranzuschaffen. Daher ist mit ständigen Meldungen diesbezüglich zu rechnen.

5. FÜHRUNGSUNTERSTÜTZUNG

Frequenzbelegung:
Zugkreis Fahrzeuge: 40.0 MHz
Zugkreis Infanterie: 45.0 MHz
A1/B1: 76.5 MHz
A2/B2: 70.8 MHz
A3/B3: 65.1 MHz
A4/B4: 60.3 MHz

Operationsbefehl UebMan161915Baug18

160818

FEINDLAGE

Der Feind hat das andere Flussufer befestigt und Stellungen im Gelände und in den Höfen der Umgebung errichtet, außerdem ist mit Tunnelsystemen des Feindes zu rechnen. Der Feind tritt hauptsächlich mit Infanterie auf, mechanisierte Truppen sind jedoch ebenfalls zu erwarten. Er nutzt außerdem Sprengfallen.

EIGENE LAGE

Die Kräfte im Einsatzgebiet, vertreten durch die 2./391, sind bei voller Einsatzstärke. Ausrüstung und Fahrzeuge sind im Verfügungsraum. Der Verfügungsraum befindet sich ca. 1 km nord-westlich des Gefechtsstreifens.

ZIVILE LAGE

Der Feind nutzte in der Vergangenheit Zivilisten als Schutzschild. Genaue Lage unbekannt.

2. AUFTRAG

Unsere Aufgabe ist es, den Gefechtsstreifen durchzusichern und die Hauptstellung des Feindes (AZ) zu sichern.

3. DURCHFÜHRUNG

Es ist die sofortige Gefechts- und Abmarschbereitschaft herzustellen. Der Gefechtsstreifen ist aus nördlicher Richtung zu betreten. Es sind alle Höfe, Stellungen und Tunnelsysteme zu sichern.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Keine.

5. FÜHRUNGSUNTERSTÜTZUNG

Frequenzbelegung:
Zugkreis Fahrzeuge: 40.0 MHz
Zugkreis Infanterie: 45.0 MHz
A1/B1: 76.5 MHz
A2/B2: 70.8 MHz
A3/B3: 65.1 MHz
A4/B4: 60.3 MHz

Operationsbefehl UebMan121915Baug18

120818

1. LAGE

Nach unserer letzten Operation, bei der wir das JgBtl292 beim Nehmen der Stadt Bad Homburg unterstützt haben, bezog das Bataillon Verteidigungsstellung Richtung Nord, um einen Gegenstoß der britischen Kräfte abzuwehren. Einen Tag später wurde eine Waffenruhe vereinbart welche bis heute angehalten hat.
Diese läuft heute um 0600 Uhr aus.

FEINDLAGE

Mit Beginn der Waffenruhe haben sich die britischen Kräfte aus dem Raum zurückgezogen und die Amerikaner haben ihre Stellungen übernommen. Zur Sicherung ihrer Stellungen haben sie ein Grabensystem angelegt. Aufgrund abgefangener Nachrichten gehen sie davon aus, dass nach Ablauf der Waffenruhe ein Angriff unsererseits erfolgen wird. Diesen erwarten sie im Vorfeld der dritten und vieren Kompanie, mehrere Kilometer westlich von uns.
Um dem entgegenzuwirken haben sich den Großteil ihrer Kräfte dorthin verlegt.
Nach bisherigen Aufklärungsergebnissen haben die Amerikaner in unserem Vorfeld ein Grabensystem im östlichen Bereich und eine überwachte Minen/Drahtsperre im westlichen Bereich angelegt. Diese sind trotz des erwarteten Angriffs weiter westlich, recht stark besetzt. Derzeit rechnen wir mit einer motorisierten Infanteriekompanie entlang der HKL und einer mechanisierten Kompanie weiter nördlich der Verteidigungslinie.

EIGENE LAGE

Die fast dreimonatige Waffenruhe hat uns die Möglichkeit gegeben, die Reserveeinheiten voll aufzustellen uns auszurüsten. Des weiteren wurde die Heeresflugabwehrtruppe mit den reaktivierten Flakpanzern Gepard aus den Depots ausgestattet. Diese befinden sich derzeit noch in Zulauf und werden vermutlich in einigen Tagen eintreffen.
Entlang der HKL sind nun alle vorhanden Verbände wieder voll aufgestellt und kampfbereit.
Wir selbst befinden uns derzeit in unserem Verfügungsraum im nördlichen Bad Homburg. Wir bereiten uns vor, den tatsächlich westlich erfolgenden Angriff des Bataillons zu unterstützen.

ZIVILE LAGE

Unverändert.

2. AUFTRAG

Das Bataillon greift nach Ablauf der Waffenruhe mit der dritten und vierten Kompanie im Schwerpunkt nach Nord an, um die feindlichen Linien zu durchbrechen, und einen weiteren Vorstoß nach Nord zu ermöglichen. Die Angriffsachse wird dabei entlang der B456 verlaufen. Angriffsbeginn wird dabei um 0630 sein.
Da die Feindkräfte in diesem Bereich sehr stark sind, werden wir mit der zweiten Kompanie bereits um 0600 östlich davon angreifen. Ziel ist es den Feind davon zu überzeugen, wir würden den Hauptangriff führen, sodass er seine Kräfte zu uns verlagert, und das Vorfeld der dritten und vierten ausdünnt.
Dabei muss das Grabensystem im ZZ genommen werden und danach weiter nach Nord vorgestoßen werden. Allerdings muss das Gelände im AZ nicht gehalten werden, sondern nur die Feindkräfte dort gebunden werden.

3. DURCHFÜHRUNG

Operationsbeginn wird um 0515 sein, sodass genügend Zeit bleibt, sich den Stellungen anzunähern und eine Aufklärung durchzuführen. Dabei gilt vor 0600 striktes Feuerverbot. Der Feind hat sich bisher ebenfalls daran gehalten.
Um 0600 muss dann der Angriff starten. Dazu wird das ZZ genommen und gesichert. Danach ist je nach Reaktion des Gegners, diese Stellung entweder zu halten, oder weiter nach Nord vorzustoßen um den Feind weiter zu provozieren. Sollte der Gegnerdruck zu stark werden, ist ein Rückfall ins ZZ zulässig.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Sämtliche Feuerunterstützung steht dem Schwerpunkt zur Verfügung und kann nur im Ausnahmefall über die OPZ für uns abgestellt werden.

5. FÜHRUNGSUNTERSTÜTZUNG

Frequenzbelegung:
Zugkreis Fahrzeuge: 40.0 MHz
Zugkreis Infanterie: 45.0 MHz
A1/B1: 76.5 MHz
A2/B2: 70.8 MHz
A3/B3: 65.1 MHz
A4/B4: 60.3 MHz

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