Operationsbefehl UebMan011915Boct17

Uebman 011017

1. LAGE

FEINDLAGE

Feindliche Kräfte rücken von Osten an. Mechanisierte Kräfte sowie motorisierte Kräfte haben die Ortschaften Malajewo und Schpagino besetzt und befinden sich in Verteidigungsstellung. Es ist möglich, dass die Einheiten lediglich auf das Vorrücken eigener Kampfpanzer warten. 

EIGENE LAGE

Das Panzergrenadierbataillon 391 befindet sich nordöstlich vom Gefechtsstreifen. Eigene Kampfpanzer werden aus Norden herangezogen. Ob diese rechtzeitig eintreffen, ist derzeit noch unklar. Der Gefechtsstreifen ist unbedingt einzuhalten, da das Gelände nördlich sowie südlich der Ortschaften vermint ist.

ZIVILE LAGE

Die Zivilbevölkerung wurde evakuiert.

2. AUFTRAG

Nehmen sie die Ortschaften Malajewo und Schpagino ein und errichten sie eine Verteidigung nach Osten. Halten sie die Stellung bis zur Ablösung durch eigene Kräfte.

3. DURCHFÜHRUNG

Rücken sie von Westen in den Gefechtsstreifen ein. Sichern sie Malajewo und Schpagino. Verteidigen sie die Ortschaften gegen anrückenden Feind aus Osten.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Je nach Lage durch PzBtl306.

Operationsbefehl UebMan241915Bsep17

Uebman 240917

1. LAGE

FEINDLAGE

Feindliche Kräfte dringen von Osten in den Kampfraum ein. Alle Ortschaften östlich von Bergen sind vom Feind besetzt worden. Beckendorf wurde durch einen Panzerzug verstärkt. Es ist anzunehmen, dass die Kampfpanzer in Kürze auf Bergen vorrücken werden. Der Feind zieht weiterhin Kräfte aus Osten nach.

EIGENE LAGE

Das Panzergrenadierbataillon 391 befindet sich am Übungsplatz westlich von Bergen. Weitere mechanisierte Kräfte halten Bergen solange wie möglich. Eigene Kampfpanzer sind nicht verfügbar.

ZIVILE LAGE

Die Zivilbevölkerung konnte nicht fliehen. Es ist davon auszugehen, dass sie in den Ortschaften gefangen gehalten werden.

2. AUFTRAG

Führen sie eine Zangenbewegung über Bonstorf und Hermannsburg durch. Vernichten sie anschließend alle Kampfpanzer die sich in Beckedorf befinden. 

3. DURCHFÜHRUNG

Rücken sie nördlich von Bergen auf die Ortschaft Bonstorf vor. Sichern sie Hermannsburg und vernichten sie anschließend alle Kampfpanzer die sich in Beckedorf befinden. Sobald die feindlichen Kampfpanzer bekämpft sind, wird Unterstützung aus Bergen weiter nach Osten vordringen.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Keine.

Operationsbefehl UebMan211915Bsep17

Gefueb 210917

1. LAGE

FEINDLAGE

Das feindliche mechanisierte Bataillon wurde zerschlagen. Restteile, sowie Folgekräfte verteidigen weiterhin Capoi und ostwärts davon.

EIGENE LAGE

Das Panzergrenadierbataillon 391 hat ihr Angriffsziel erfolgreich genommen und greift weiter Richtung Osten an. Der Einsatz von Luft- und Artilleriekräften wird weiter durch das JFST geführt. Die Batallionsreserve löst derzeit die 3./391 ab.

ZIVILE LAGE

Der Einsatzraum ist frei von Zivilisten.

2. AUFTRAG

Unverändert. Aufrag der 2./391 ist es, das AZ zu nehmen, um die Voraussetzung für den weiteren Angriff auf Le Port zu schaffen.

3. DURCHFÜHRUNG

Die Kompanie reorganisiert sich am feindlichen Batallionsgefechtstand und greift danach entlang der Hauptstraße weiter an. Spätestens aber der AL wird wieder breit vorgegangen und der Kampf durch die Tiefe geführt. Der nördliche Teil der Ortschaft Chapoi wird durch den I. Zug, der südliche Teil durch den II. Zug genommen.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

STF durch Artilleriebataillon 131

Operationsbefehl UebMan171915Bsep17

Gefueb 170917

1. LAGE

FEINDLAGE

Feindliche Kräfte der AAF verteidigen mit einem mechanisierten Bataillon im Raum Chapoi. Der Schwerpunkt des Feindes befindet sich im Zuge Höhe71-Blanches. Des Weiteren verläuft eine Verlegeminensperre mit einer Nordsüd Ausdehnung von 400 westlich Blanches.

EIGENE LAGE

Das Panzergrenadierbataillon 391 hat den Verfügungsraum südwestlich La Pessagne bezogen und bereitet sich auf den Angriff entlang der Hauptstraße vor. Aufklärungskräfte haben bereits Stellung bezogen und überwachen die Flanken des PzGrenBtl 391.

ZIVILE LAGE

Der Einsatzraum ist weitestgehend frei von Zivilisten.

2. AUFTRAG

Aufrag der 2./391 ist es, das AZ zu nehmen, um die Voraussetzung für den weiteren Angriff auf Le Port zu schaffen.

3. DURCHFÜHRUNG

Nach Herstellen der Gefechtsbereitschaft ist schnellstmöglich Gefechtsaufklärung anzusetzen, um Spitzen des Feindes aufzuklären. Sobald die Aufklärung abgeschlossen ist, wird auf Befehl in breiter Gefechtsgliederung von der AL, entlang der Hauptstraße, auf das AZ angegriffen. Dabei sind alle in unserem Verantwortungsbereich liegenden Gebäude zu nehmen.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

STF durch Artilleriebataillon 131

Operationsbefehl UebMan141915Bsep17

Gefueb 140917

1. LAGE

FEINDLAGE

Der Feind ist östlich von Shalkeia angelandet und hat die Ortschaft genommen. Es ist anzunehmen, dass bisher nur leichte Fahrzeuge verlegt werden konnten. Die Feindstärke ist derzeit unbekannt. Im laufe der nächsten Stunden wird ein Vorrücken nach Westen vorbereitet und weitere Truppen im Osten herangezogen.

EIGENE LAGE

Das Panzergrenadierbataillon 391 hat den Verfügungsraum westlich von Shalkeia eingerichtet. Das Panzerbataillon 306 befindet sich ebenfalls im Gebiet und rückt südlich vor.

ZIVILE LAGE

Viele Zivilisten konnten nicht fliehen und befinden sich immer noch in Shalkeia. Desweiteren befindet sich in der Stadt ein Hilfslager der IDAP. 

2. AUFTRAG

Rücken sie nach Osten vor und stoppen sie den Vormarsch des Feindes. Nehmen Sie die Stadt Shalkeia ein und verteidigen sie diese anschließend gegen weiter anrückenden Feind aus Osten. Beachten sie unbedingt die R.O.E., da sich Zivilisten sowie Hilfsorganisationen im Gefechtsraum befinden.

3. DURCHFÜHRUNG

Nach Herstellen der Gefechtsbereitschaft verlegen alle Einheiten in den Gefechtsstreifen. Beim Vorrücken auf Höhe 149 ist darauf zu achten, dass eigene Spz vom Feind vorzeitig erkannt werden können. Ein rascher Raumgewinn über Höhe 149 ist zu gewährleisten, um teilgedeckte Stellungen für die Spz zu beziehen. Der Führer vor ort koordiniert das Einrücken in Shalkeia. Nehmen sie östlich von Shalkeia Verteidigungsstellung ein und rücken sie dazu nicht weiter vor als Markierung "Felder". 

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Keine.

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