Operationsbefehl Event091915Bnov17

091117

1. LAGE

globale Lage

Es ist Frühling 1967 und der Krieg in Vietnam läuft für die USA nicht gut. Aus dem versprochenen schnellen Krieg ist längst ein sich über Jahre hinziehendes brutales Gemetzel geworden. Die USA setzen immer brutalere Mittel ein, um die nordvietnamesischen Kräfte zu bekämpfen. Für die USA sehen alle Nordvietnamesen gleich aus, ob Reisbauer oder Kämpfer, beide werden bekämpft, bis nur noch verbrannter Dschungel zurückbleibt. Die Kollateralschäden an der Zivilbevölkerung werden dabei ohne Rücksicht auf Verluste in Kauf genommen. Auf der ganzen Welt werden die Proteste gegen den Krieg immer stärker und die Forderung den Krieg zu beenden immer lauter. Die Gesellschaft beginnt sich zunehmend in Befürworter und Gegner des Krieges zu spalten.

FEINDLAGE

Ein Großteil der verbleibenden Kämpfer der Nationalen Front für die Befreiung Südvietnams, kurz (NLF),  haben sich östlich der Hauptkampflinie im Bereich Objekt 1 gesammelt und eingegraben. Im Bereich von ZZ 1 wird ein Nachschublager für Waffen und Munition vermutet. Es ist unklar, wie stark das Lager befestigt ist, da keine Aufklärung zuvor möglich war. Im Bereich Objekt 2 sind kleine Gruppen von NLF Kämpfern gemeldet worden. Es ist damit zurechnen, dass der Feind in geringer Anzahl über leicht bewaffnete motorisierte Fahrzeuge verfügt. Die Gesamtanzahl an verbliebenen NLF Kämpfern im Einsatzgebiet wird auf ca. 250 beziffert.

EIGENE LAGE

Gegenwärtig verstärken die USA ihre stationierten Kräfte entlang der derzeitigen Hauptkampflinie Richtung Norden. Die Angriffe durch Kämpfer der NLF auf eigene Feldlager nehmen täglich zu. Der eigene Zug befindet sich derzeit nordöstlich der Hauptkampflinie, in einem neu errichteten Feldlager, und wartet auf den Befehl, die im Osten gelegenen Dörfer der NLF anzugreifen.

ZIVILE LAGE

Im gesamten Einsatzgebiet ist mit Zivilisten zurechnen. Diese werden von eigenen Kräften im Laufe der Operation evakuiert.

2. AUFTRAG

Der eigene Zug soll in Zusammenarbeit mit anderen eigenen Truppen, das östlich von der Hauptkampflinie gelegenen Dorf in Objekt 1 von Kämpfern der NLF befreien. Im Bereich ZZ 1 wird ein Nachschublager für Waffen und Munition vermutet. Jenes ist aufzusuchen und zu vernichten. Weitere Kämpfer werden im Objekt 2 vermutet, die es ebenfalls gilt zu vernichten.

3. DURCHFÜHRUNG

Die Operation startet um 0530 im Feldlager östlich der Hauptkampflinie. Um für die eigene Truppen das Einfließen in Objekt 1 zu erleichtern, startet die eigene Artillerie um 0540 einen Angriff auf den Bereich Dorf 1 bis Dorf 2. Hierdurch soll der Feind im Bereich Dorf 1 und 2 vernichtet bzw. nach Objekt 1 zurückgedrängt werden. Bis zum Ende des Angriffes verweilt der Zug im Feldlager und sichert dieses in Richtung Feind nach Nord und Ost ab. Nachdem der Angriff der Artillerie abgeschlossen ist, rückt der Zug abgesessen in den Gefechtsstreifen ein und geht in Dorf 1 und 2 in Ausgangstellung, um auf Objekt 1 vorzurücken. Das weitere Vorgehen liegt im Ermessen der Zugführung.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Artillerie auf Bereich Dorf 1 und Dorf 2.

4. minenlage

Im gesamten Einsatzgebiet ist mit Minen zurechnen.

Operationsbefehl UebMan051915Bnov17

051117

1. LAGE

FEINDLAGE

Nach einer breit angelegten Verzögerung von Höhe der PL Grün ausgehend, ist der feindliche Vorstoß kurz vor der PL Braun zum Stehen gekommen. Durch die gute Vorbereitung konnte der Feind stark abgenutzt werden und muss sich jetzt neu Sammeln um weiter in Richtung des Flughafens anzusetzen. Aufgrund einiger abgehörter Nachrichten gehen wir derzeit davon aus, dass in Kürze mechanisierte Verstärkung dem feindlichen Angriff neuen Schwung verleihen könnte.
Um seinen einzigen derzeitigen Vorteil auszunutzen hat der Feind seine Luftangriffe bei Tagesanbruch massiv verstärkt. Sein Schwerpunkt liegt auf unseren Nachschub- und Truppentransporten. Versuche durch die Luftverteidigung am Flughafen zu brechen sind dagegen gescheitert.
Andere Truppenteile vermelden vereinzelte Stör- und Aufklärungsversuche hinter unseren eigenen Linien. Vermutlich sind des Nachts Feindkräfte in Zug bis Kompaniestärke durch unsere Linien gesickert. Im kompletten Gebiet ist mit Hinterhalten und Störangriffen zu rechnen.

EIGENE LAGE

Derzeit wird an der gesamten Front Verstärkung nachgezogen und bereits eingetroffene Truppen bringen sich entlang der PL Braun in Stellung und bereiten die weitere zeitlich unbegrenzte Verteidigung vor. Der inzwischen eingetroffene Bataillonsstab hat auf einem Fabrikgelände westlich des Flughafens einen Gefechtsstand mit Versorgungspunkt eingerichtet. Die dritte und vierte Kompanie sind fast vollständig in ihren Gefechtsstreifen angekommen. Unsere zweite Kompanie ist nun mit Verspätung ebenfalls vollständig gelandet und bereitet den Marsch zu unserem Abschnitt vor.
Das bereits an der Front in Stellung gegangene Vorkommando hat die Verteidigung von den verzögernden Pionierkräften übernommen, welche sich daraufhin zurückgezogen haben.

ZIVILE LAGE

Südlich der PL Gelb befinden sich noch zahlreiche Zivilisten. Die meisten davon verlegen eigen beweglich oder von Katastrophenschutzkräften unterstützt aus dem Kampfgebiet zum Evakuierungspunkt am Flughafen.

2. AUFTRAG

Die Hauptkräfte der 2./391 haben den Auftrag vom Startpunkt am Flughafen über das Zwischenziel am BtlGefStd. zu unserem Frontabschnitt zu verlegen. Bei Eintreffen sind die vorhanden Stellungen zu besetzen und angreifender Feind abzuwehren.
Die vorgegebene Route ist einzuhalten und nur im Falle eines Aufeinandertreffens mit Feindkräften zu verlassen. Sperren sind zu umfahren, unterlegener Feind zu werfen. Sämtliche Feindkontakte südlich der Frontlinie müssen an Adler gemeldet werden.

3. DURCHFÜHRUNG

Nach Herstellen der Gefechts- und Marschbereitschaft ist der Marsch unverzüglich anzutreten. Marschreihenfolge sowie Abstände und Geschwindigkeit sind vom Zugführer zu entscheiden.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Unverändert.

4. führungsUNTERSTÜTZUNG

Unverändert.

Operationsbefehl UebMan021915Bnov17

021171

1. LAGE

FEINDLAGE

Feindliche mechanisierte Kräfte die südliche Halbinsel in einer amphibischen Operation besetzt und bereiten das ausbrechen aus diesem Brückenkopf vor. Feind verfügt über gepanzerte Fahrzeuge und Infanterie in Kompaniestärke in unserem Gefechtsbereich.

EIGENE LAGE

Die Kräfte im Einsatzgebiet, vertreten durch die 2./391, sind bei voller Einsatzstärke. Ausrüstung und Fahrzeuge sind im Verfügungsraum. Der Verfügungsraum befindet sich ca. zwei km nördlich des Gefechtsstreifens. Eigene Einheiten (3./391 sowie 1./1) befinden sich östlich unseres Gefechtsbereichs und halten unsere höhe.. Wir bilden den Schwerpunkt.

ZIVILE LAGE

Der zugewiesene Raum ist frei von Zivilisten.

2. AUFTRAG

Unsere Aufgabe ist es, den Feind im Gefechtsstreifen zu binden und letztendlich zu werfen. Der Brückenkopf ist aufzulösen, bevor er sich weiter befestigt. Wir gehen nicht davon aus, das der Feind bereits große Verteidigungsmaßnahmen errichtet hat.

3. DURCHFÜHRUNG

Es ist die sofortige Gefechts- und Abmarschbereitschaft herzustellen.
Der Gefechtsstreifen ist aus Norden zu betreten und komplett durchzusichern. Sobald die Kirche gesichert wurde gilt der Brückenkopf als aufgelöst.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Keine.

Operationsbefehl UebMan291915Boct17

291017

1. LAGE

FEINDLAGE

Das motorisierte 2. Bataillon der 5. Marines befindet sich derzeit im Raum Bad Homburg und bereitet einen breit gefächerten Angriff Richtung Süd vor.
Derzeit hat der Feind die absolute Lufthoheit, da eigene Flugabwehr zum Schutz des Frankfurt Airport abgezogen werden musste.
Am späten Abend wurden bereits einige motorisierte und auch abgesessene Spähtrupps gesichtet, welche unsere vorderen Stellungen auskundschaften. Unterstützt wird die feindliche Aufklärung aus der Luft durch Flugzeuge und vereinzelte Helikopter.
Der eigenen EloKa ist es gelungen im Großraum Frankfurt das feindliche GPS und den Großteil der Feindlichen Zielsensorik zu stören. Es wurde bestätigt, dass es dem Feind derzeit nicht möglich ist wärmegelenkte Lenkwaffen und gelenkte Bomben einzusetzen, was die Effizienz der eingesetzten Erdkampfflugzeuge Typ A-10 erheblich vermindert.
Der Feind verfügt zusätzlich über Artillerie und Steilfeuerunterstützung, welche aber ebenso nur eingeschränkt einsatzfähig ist.
Dennoch ist jederzeit mit Luftangriffen und Steilfeuer zu rechnen.
Der erwartete Vorstoß der feindlichen Hauptkräfte wird der eigenen Aufklärung nach zu urteilen vermutlich in der späten Nacht oder dem frühen Morgen stattfinden.

EIGENE LAGE

In den vergangenen Tagen haben wir im Bereich der Planungslinie Grün, welche auf der Autobahn 661 liegt, eine einfache Sperrlinie mit Panzersperren und S-Drahtsperren errichtet, um den feindlichen Vormarsch auf die Planungslinie Braun, etwa 3500m südlich, zu verzögern. Die Sperre hat derzeit noch 2 Durchlässe um den Rückzug eigener Teile zu ermöglichen. Ebenso werden die beiden Brücken, welche über die Sperren führen zu Sprengung vorbereitet. 500 m vor unserer Sperrlinie liegt ein Zug der 1./ AufklBtl 13 in Stellung und sichert uns während der Sperrarbeiten ab.
Bei der PL Braun wurde ein umfangreiches Stellungssystem errichtet, welches die Hauptverteidigungslinie gegen den erwarteten Angriff darstellt. Bemannt sind diese Stellungen derzeit von einem Halbzug der 2. PzGrenBtl 391. Weitere Kräfte befinden sich im Zulauf aus Richtung Airport, werden aber nicht vor Morgen Vormittag eintreffen.

ZIVILE LAGE

Alle Zivilpersonen zwischen der PL Grün und der PL Braun wurden evakuiert. Im Bereich unserer Verzögerung ist demnach nicht mit Zivilisten zu rechnen.

2. AUFTRAG

Wir haben den Auftrag schnellstmöglich die Sperrlinie an der PL Grün fertigzustellen und die Durchlässe zur Schließung vorzubereiten. Die beiden Brücken sind zur Sprengung vorzubereiten.
Sobald Feindkräfte auf unsere vorgelagerten Teile treffen werden diese sich lösen und unsere Sperre passieren. Danach sind die Durchlässe unverzüglich mit geeigneten Mitteln zu schließen und die Brücken zu sprengen.
Nach Schließen der Sperre führen wir ein Verzögerungsgefecht über vorbereitete Stellungen bis zum Stellungssystem an der PL Braun. Ziel ist es den Feind abzunutzen und dem Halbzug der 2./391 Zeit zu geben die weitere Verteidigung vorzubereiten.

3. DURCHFÜHRUNG

Wir verlegen schnellstmöglich von unserem Verfügungsraum Südlich der PL Grün zur PL Braun und schließen letzte Vorbereitungen an der Sperre ab. Nach Passieren der eigenen Kräfte sind die befohlenen Maßnahmen durchzuführen und das Verzögerungsgefecht nach Maßgabe der Führung vor Ort zu führen. Weiteres Verlegen von Sprengladungen und Minen im Verlauf der Verzögerung ist ausdrücklich gestattet. Die entsprechenden Mittel stehen zur Verfügung.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

EloKa wie in Feindlage bereits angesprochen. Derzeit keine Luft- oder Feuerunterstützung. Zur Luftnahbereichsverteidigung stehen Fliegerfäuste zur Verfügung.

4. führungsUNTERSTÜTZUNG

Der Brigadegefechtsstand "Adler" ist über den Verlauf der Verzögerung zu informieren. Dieser befindet sich mit auf dem Kanal 45.

Operationsbefehl UebMan081915Boct17

Gefueb081017

1. LAGE

FEINDLAGE

Feindliche mechanisierte Kräfte haben im Gefechtsstreifen mehrere befestigte Außenposten errichtet. ZZ1 und AZ sind an oder in Ortschaften, ZZ2 irgendwo im mittleren Abschnitt. Feind verfügt über gepanzerte Fahrzeuge und Panzerabwehr-Lenkwaffen. Es ist mit einer verstärkten Kompanie im Gefechtsstreifen zu rechnen.

EIGENE LAGE

Die Kräfte im Einsatzgebiet, vertreten durch die 2./391, sind bei voller Einsatzstärke. Ausrüstung und Fahrzeuge sind im Verfügungsraum. Der Verfügungsraum befindet sich ca. zwei km nord-westlich des Gefechtsstreifens.

ZIVILE LAGE

Der zugewiesene Raum ist frei von Zivilisten.

2. AUFTRAG

Unsere Aufgabe ist es, die Außenposten sowie die Ortschaften in den Zwischen- u. Angriffszielen zu sichern. Bei ZZ2 ist eine Aufklärung des Außenpostens von nöten.

3. DURCHFÜHRUNG

Es ist die sofortige Gefechts- und Abmarschbereitschaft herzustellen. Der Gefechtsstreifen ist aus Westen zu betreten, das ZZ1 (Ortschaft u. Außenposten) zu sichern und gegen eventuelle Angriffe zu halten. Danach ist ein Einfließen in den mittleren Abschnitt von Nöten, um den Außenposten im ZZ2 aufzuklären. Sobald dieser gesichert wurde, ist das AZ zu nehmen.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Aufgrund von Flugabwehrstellungen des Feindes kann keine Luftunterstützung gewährt werden. Mörser- u. Artillerieeinheiten sind bereits durch andere Aufgaben komplett gebunden.

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