ABSCHLUSSBERICHT ZUM ÜBMAN091930BJUN14

08.06.2014

Das Panzerbataillon 306 war auch am Pfingstsonntag aktiv und nahm an einem Übungsmanöver der virtuellen Panzergrenadierbrigade 37 teil. Zusammen mit der Special Operation Brigade waren die drei Gemeinschaften in eine Gefechtssituation verwickelt, die sich im Bereich der Ortschaft TELOS und dem Hauptflughafen der Insel ALTIS zugetragen hatte. Nach Informationen des Missionsgestalters Falke wurde das Gebiet von GREENFOR-Kräften genommen und fortlaufend besetzt. Der Auftrag des Einsatzverbandes bestand, beruhend auf der Ausgangslage, darin, in einer Stoßbewegung den Feind aus diesem Areal Richtung NW zu verdrängen.

Hierzu verlegte der Konvoi aus seinem Feldlager bei PYRGOS Richtung N über die Ortschaften CHARKIA und RODOPOLI ins Einsatzgebiet und begann mit der Aufnahme des Feuerkampfes. Zunächst wurde exponiert die eigene Aufklärung in Stellung gebracht und lieferte erste Hinweise zur Stärke sowie Bewegungen des dort ansässigen Feindes. Früh ließ sich daraus ableiten, dass die Hauptkonzentration wohl auf dem Flugfeld und der angeschlossenen Militärbasis im N stationiert wurde, während eine motorisierte Abordnung zur Verteidigung von TELOS eingeplant wurde. Um drohenden Umfassungen aus W, NW und N zu entgegnen, verlegte die Aufklärung in abgelegene Bereiche im NW von TELOS und beobachtete das Gelände zwischen Flugfeld und TELOS.
Abgesessene Grenadiereinheiten rückten weiter Richtung Ortschaft vor und klärten vom nahegelegenen Hügel im NW die wenigen Häuserreihen weiter auf. Dabei entdeckte der Feind die eigene Infanterie und begann diese in ein Feuergefecht zu verwickeln, welches unter Einsatz der nachrückenden SPz rasch entschieden wurde. Es folgte die Durchkämmung der Ortschaft unter Sicherung der SPz und dem Angriff des Panzerhalbzugs entlang der Zufahrtsstraße über W. Diese eröffneten unter Ausnutzung günstiger Geländepunkte das Feuer auf mechanisierte Feindteile auf dem Flugfeld und bekämpften mehrere Fahrzeuge, darunter auch drei Leopard 2A4.
In der Ortschaft griffen vereinzelt versprengte Feindkräfte an, die nach erfolgreichen Feueraufnahmen vernichtet werden konnten.
Abschließend rückten die Einheiten weiter über NW zum Flugfeld vor und wurden erneut in Gefechte verwickelt, deren Ende unter massiven Einsatz von SPz- und KPz-Feuer herbeigeführt wurde. Grenadiere sicherten indes die Militärbasis und anschließend das Terminalgebäude. Der Einsatz wurde gegen 22.30 Uhr erfolgreich beendet, nachdem der Feind aufgab und Richtung SW auswich.

 

Operationsbefehl ÜbMan251930Bmay14

25.05.2014

1.) Lage:

Feindliche Kräfte halten NO der Insel Altis. Angriff innerhalb der Brigadegrenze in Richtung NO wurde befohlen. Hohes Aufkommen gepanzerter Kräfte im Angriffskorridor sowie an Sperre ZZ4. Eigener Angriff wird vom Feind erwartet. Bewegung der eigenen Kräfte wird durch feindliche Artilleriestellung in Umgebung der Höhe „Agios Andreas“ behindert. Vermutl. Luftabwehr vor Ort.

2.) Auftrag:

Der 1.Zg/2.PzGrenBtl391 soll Gelände innerhalb der ausgewiesenen Gefechtsstreifen in Richtung NO angreifen und mit Unterstützung des PzBtl 306 einen möglichst großen Raumgewinn in Richtung feindl. Fahrzeugdepot bei 247 231 sicherstellen. Es sind vier Zwischenziele zu nehmen. Das 5./FschJgBtl 343 erhält währenddessen den Auftrag die Artilleriestellung im Bereich „Agios Andreas“ zeitnah auszuschalten, da diese die Bewegungsfreiheit der Grenadiere einschränkt.

PzGrenBtl391:

Nach Niederschlagung des feindlichen Widerstandes durch die Gefechtsfahrzeuge sind die ZZ 1 & 2 zu sichern. ZZ1 (218 210) markiert eine verlassene Hotelanlage die von feindlichen Kräften als Kasernengelände genutzt wird. ZZ2 (235 211) markiert ein günstig gelegenes Militärgelände. Nach Bekämpfung der feindlichen Artilleriestellung durch S.O.B. sind ZZ3 (239 223), eine Bunkerstellung auf Höhe 98 sowie ZZ4 eine feindliche Sperre bei 242 221 ebenfalls zu sichern.

PzBtl306:

Rückt zusammen mit dem 1.Zg/2.PzGrenBtl391 ins Einsatzgebiet vor und hat den Auftrag die feindliche Verteidigungslinie zu durchstoßen und so das Vorrücken der Grenadiere in den Gefechtsstreifen zu gewährleisten. Erfüllen anschließend Sicherungs- und Unterstützungsaufgaben insb. beim Angriff auf ZZ4.

SOB:

Verlagert selbstständig auf die Halbinsel um die Höhe „Agios Andreas“ und sucht die dortige Artilleriestellung. Ist der Standort der Artilleriestellung bekannt, ist diese zu vernichten. Den speziellen Spezialkräften stehen sowohl Hubschrauber und Fallschirme als auch U-Boote und Tauchausrüstung zur Annäherung an das Zielgebiet zur Verfügung. Einsatz erfolgt in Absprache mit ZgFhr.

3.)KOORDINIERUNG

  • ZgFhr PzBtl306 ist ÜbLtr und m.d.F.B.
  • ZgFhr PzGrenBtl391 untersteht ZgFhr PzBtl306 und koordiniert alle abgesessenen Infanteriekräfte
  • SF untersteht dem ZgFhr PzBtl306

4.)VERSORGUNG

  • Munitionserstausstattung und Verbandsplatz nur im Stützpunkt
  • 1x Mun-LKW (mobil)
  • 1x Rep-LKW (mobil) - Rücken selbstständig vor in 222 193 Num 2
  • Alternativ stehen zwei unbesetzte Fahrzeuge im Stützpunkt
  • Respawn am mobilen Rallypoint durch ZgFhr

5.) VERBINDUNG

5.a) DECKNAMEN:

  • MANUL: PzGrenBtl391
  • PUMA: PzGrenBtl391
  • DACHS: PzGrenBtl391
  • LÖWE: PzGrenBtl391
  • OZELOT: PzGrenBtl391
  • WIESEL: PzGrenBtl391
  • GEPARD: PzGrenBtl391
  • ADLER: SOB
  • 50: PzBtl306
  • 3/50: PzBtl306

5.b) FREQUENZEN:

  • OPZ: 35.0 Mhz
  • KPz/SPz: 36.6 Mhz
  • Inf: 42.3 Mhz
  • SPz Manul: 48.0 Mhz
  • SPz Dachs: 53.7 Mhz
  • SPz PUMA: 59.4 Mhz
  • Inf LÖWE: 65.1 Mhz
  • Inf OZELOT:70.8 Mhz
  • Inf WIESEL: 76.5 Mhz
  • Inf GEPARD/ADLER: 82.2 Mhz
  • 50: 50.0 Mhz
  • 3/50: 53.2 Mhz

Der BrigKdt

i.A. Limbo, Uffz

Erste Anwärter eingetroffen

23.05.2014

Die Bataillonsführung darf den ersten Zuwachs seit der Gründung verkünden und heißt drei neue Soldaten herzlich willkommen. Aggr094, Kristian und maxx haben mit ihrer Bewerbung im Forum überzeugen können und wurden zum persönlichen Bewerbungsgespräch am vergangenen Dienstagabend eingeladen. Nach einer erneuten Vorstellung folgte eine Präsentation des Bataillons durch den ZgFhr 1/2.PzBtl306 Hauptmann Hamburger SV. Im Aufnahmegespräch wurden gemeinsame Schnittmengen festgestellt und daraufhin die Einladung zur Aufnahme ausgesprochen. Alle Anwärter werden im Dienstgrad eines Panzerschützen der Ausbildungsgruppe zugeteilt und auf eine spätere Verwendung als Besatzungsmitglied vorbereitet.

Wir begrüßen die neuen Anwärter und wünschen ihnen viel Erfolg.

 

Panzerschütze Aggr094

Panzerschütze Kristian

Panzerschütze maxx

Operationsbefehl ÜbMan181930Bmay14

17.05.2014

1.) LAGE

manöver18may14

1.a) Feind

Nach aktuellem Stand der Aufklärung verfügt der Feind noch über mindestens zwei Züge KPz des Typs T-100, wobei davon ausgegangen wird, dass nur noch einer der Züge mobil einsatzbereit sei. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass der Feind beschädigte KPz stationär einsetzen wird.
Mechanisierte Infanterie wird in Zugstärke vermutet sowie mindestens zwei Züge motorisierter Infanterie.
Feindliche Luftunterstützung wird weitgehend ausgeschlossen; Nach der erfolgreichen Zerstörung der Luftabwehr sowie schwerer Artillerie werden maximal SGrW des Typs MK.6 zur Verfügung stehen.

1.b) Eigene

Nach der Abwehr des Gegenangriffes auf die Ortschaft PANAGIA sitzen die feindlichen Kräfte im Süden von Altis fest. Jedoch besetzen die verbliebenen Feindkräfte noch zwei größere Ortschaften (FERES und SELAKANO) sowie einen aktiven Feldflugplatz (AF Feres). Dieses Flugfeld ist für den Einsatz von Helikoptern brauchbar. Start und Landung von diversen Kampfflugzeugen ist jedoch nicht möglich.
In den Morgenstunden des 18.05.2014 verließ eine Einheit der 5./FschJgBtl 343 die eigenen Stellungen, um eine verdeckte Aufklärung im Hinterland der feindbesetzten Gebiete durchzuführen. Um 04:34 Uhr meldete der Ghosthawk „Super Six One“ einen Rotorschaden aufgrund einer Kollision mit einer Windkraftwerk im Bereich 193/063. Die Soldaten der 5./FschJgBtl 343 verließen den Helikopter mittels Notabsprung über feindlichen Gebiet und der Funkkontakt zu „Super Six One" brach um 04:36 Uhr endgültig ab.
Um 04:55 Uhr entschied der Führungsstab den Einsatz des PzGrenBtl391 sowie des PzBtl306 zur sofortigen Evakuierung der verunglückten Soldaten.

2.) AUFTRAG

Die KPz des PzBtl306 sollen im Zusammenwirken mit dem 1.Zg/2.PzGrenBtl391 unverzüglich einen raschen Durchbruch an einer geeigneten Stelle durch die feindlichen Stellungen erzwingen, um einen Korridor zur Evakuierung herzustellen. Dazu muss die Distanz zu den eingeschlossenen Kräften des 5./FschJgBtl 343 soweit verkürzt werden, um eine Koordinierung via Funk zu erreichen.


Primärziele:
-    Durchbruch an der vermeintlich schwächsten Stelle der gegnerischen Linien
-    Aufrechterhaltung des Korridors
-    Kontaktaufnahme und Evakuierung des eingeschlossenen Trupps


Sekundärziele:
-    Bergung oder Zerstörung des abgestürzten Ghosthawks
-    Bergung oder Zerstörung sämtlicher verladener Ausrüstung des Ghosthawks

 

3.) Koordinierende Maßnahmen

3.a) Einzelaufträge


PzGrenBtl391:
Im Zusammenwirken mit den KPz ist der Durchbruch zu erzwingen und anschließend ein Korridor offen zu halten. Weiter ist der Kontakt zu den verunglückten Soldaten herzustellen, um anschließend eine koordinierte Evakuierung zu gewährleisten.


PzBtl306:
Zusammen mit dem 1.Zg/2.PzGrenBtl391 einen massierten Schlag gegen die Verteidigungslinien des Gegners durchzuführen und nach Erstellung des Korridors die Flankensicherung zu halten. Abwehr der möglichen Gegenangriffe und Deckung der Evakuierungsarbeiten.


SOB:
- Bekanntgabe erfolgt erst kurz vor Übungsbeginn

3.b) Koordinierung

•    ZgFhr PzBtl306 ist ÜbLtr
•    ZgFhr PzGrenBtl391 untersteht ZgFhr PzBtl306 und koordiniert alle abgesessenen Infanteriekräfte
•    SF untersteht ZgFhr PzGrenBtl391

4.) Versorgung

  • Munitionserstausstattung und Verbandsplatz nur im Stützpunkt
  • 1x Mun-LKW (mobil)
  • 1x Rep-LKW (mobil)
  • 1x Tank-LKW (mobil)
  • Respawn am mobilen Rallypoint durch ZgFhr

5.) Verbindung

5.a) Decknamen:

  • MANUL: PzGrenBtl391
  • PUMA: PzGrenBtl391
  • DACHS: PzGrenBtl391
  • LÖWE: PzGrenBtl391
  • OZELOT: PzGrenBtl391
  • WIESEL: PzGrenBtl391
  • GEPARD: PzGrenBtl391
  • ADLER: SOB
  • 50: PzBtl306
  • 3/50: PzBtl306

5.b) Frequenzen:

  • OPZ: 35.0 Mhz
  • KPz/SPz: 36.6 Mhz
  • Inf: 42.3 Mhz
  • SPz Manul: 48.0 Mhz
  • SPz Dachs: 53.7 Mhz
  • SPz PUMA: 59.4 Mhz
  • Inf LÖWE: 65.1 Mhz
  • Inf OZELOT:70.8 Mhz
  • Inf WIESEL: 76.5 Mhz
  • Inf GEPARD/ADLER: 82.2 Mhz
  • 50: 50.0 Mhz
  • 3/50: 53.2 Mhz

Der BrigKdt

i.A. Oger, Fw

Abschlussbericht zum ÜbMan271930Bapr14

28.04.2014

Mit dem Eintreffen der ersten Gefechtsfahrzeuge vom Typ Leopard 2A6M verfügt das Bataillon ab sofort über ein neues Arbeitsgerät und wird jenes zukünftig verstärkt, gemäß der internen Doktrin, zum Einsatz bringen. In enger Kooperation mit der vPzGrenBrig37 übte der aufgestellte Halbzug mit zwei Kampfpanzern den Einsatz gegen einen fiktiven russischen Feind, welcher in Folge einer vorangegangenen Anlandeoperation einen Brückenkopf errichten konnte. Dabei gelang es ihm ein Flugfeld und zwei benachbarte Küstenorte im s-lichen Ausläufer der griechischen Insel ALTIS zu nehmen, das Anlanden weiterer Truppen zu gewährleisten und eine präventive Verteidigungslinie w-lich von PANAGIA einzunehmen. Unterstützung erhielt er zudem während der Ausübung seiner Aktivitäten von separatistischen Widerstandsgruppierungen, deren Zellen die Kommunikation im Inselteil gezielt störte und eine rasche Reaktion des NATO-Expeditionskorps zeitnah unterband.
Im Zuge der Offensive konnte er bereits schweres Gerät heranführen und eine behelfsmäßige Anschlussversorgung bereitstellen. Diese erfolgte bisher vorwiegend mit dem Einsatz von Landungsbooten über den Zugang des o-lichen Strandabschnittes zwischen SELAKANO und FERES.

Zwar verfügt das Korps über leichte Luftunterstützung und könnte den Schiffverkehr empfindlich treffen, jedoch verhinderte feindliche Flugabwehrpräsenz den Einsatz von Hubschraubern bisher wirksam.

Um den Vorteil zugunsten der NATO zu verschieben, wurde ein Einsatzverband gebildete und mit der Inbesitznahme des Flugfeldes, der beiden Ortschaften und der Vernichtung der Flugabwehr beauftragt.
Unter der Leitung des eingesetzten Kommandanten, Hauptmann Hamburger SV, und dessen Stellvertreter, Leutnant Toertchen, griffen die Einheiten erfolgreich an und konnten die definierte Aufgabe im vorgegebenen Zeitfenster absolvieren. Unterstützung erhielten sie von der beteiligten Special Operations Brigade, die mit der Beseitigung der Flugabwehr vertraut wurde.
Schon nach dem Eintreffen des Konvois im feindgefährdeten Gebiet bei PANAGIA gerieten Teile der Grenadiere unter Feuer und mussten daraufhin ausweichen. Ein KPz übernahm indes den zugewiesenen Sicherungsauftrag und wurde dabei selbst vom Feind getroffen, blieb jedoch erhalten und konnte wenig später von eintreffender Logistik wieder instand gesetzt werden. Nachdem die Lage deutlich und der Feind sichtbar wurde, griffen die verbliebenen Teile an und warfen den Gegner zurück. Ein T72, BMP1 und BMP2 sowie einfacher Infanteriefeind fiel dem eigenen Feuer zum Opfer und brachte den weiteren Vormarsch in Gang. Das nachfolgende Gelände zwischen den Ortschaften PANAGIA und FERES war schwer zu überblicken und bot für mechanisierte Gegnerteile guten Sichtschutz. So verzögerte sich der Anmarsch, konnte aber dennoch finalisiert erfolgreich beendet werden.

Das Panzerbataillon bedankt sich für den spannenden Gefechtsabend bei den engagierten Alliierten und hofft weiterhin auf solide, professionelle Zusammenarbeit.

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