Operationsbefehl UebMan121915Bapr18

120418

1. LAGE

FEINDLAGE

Der Feind hat sich nach dem Angriff und der Einnahme von Tappeh Ka nach Nordosten zurückgezogen. Er hält weiterhin das Dorf Tanpeh und Anbar Beed. Nach Aufklärungsberichten wurden massive Feindaktivitäten in der Stadt Daneh gemeldet. Die Infanterie des Feindes hat sich größenteils aus den Ebenen im Gefechtsstreifen zurückgezogen. Dennoch ist er mit PA-Waffen und mechanisierten Kräften ausgestattet. Die Minenlage ist unbekannt, es wird vermutet, dass der Feind erneut IED's im Gefechtsstreifen einsetzen wird.

      

EIGENE LAGE

Die 2./ 391 befindet sich in der Stadt Tappeh Ka und rückt von dort aus nach Nordosten im Morgengrauen auf feindliche Kräfte vor. Das Dorf Andi, als auch die südöstlich befindlichen Compounds wurden durch verbündete Kräfte gesichert. Außerdem sind verbündete UH-80 in der Nähe und sollen zur Sicherung eingesetzt werden.

ZIVILE LAGE

Es befinden sich keine Zivilisten im Gefechtsstreifen.

2. AUFTRAG

Die 2./391 hat den Auftrag das ZZ zu sichern, um die anwesenden UH-80 die dortige Landung und Sicherung des Bereiches zu ermöglichen. Des Weiteren gilt es AZ zu nehmen, dort Stellung zu beziehen und eventuelle Gegenangriffe des Feindes aus Daneh abzuwehren.

3. DURCHFÜHRUNG

Die 2./391 stellt sofortige Gefechts- und Marschbereitschaft sicher und rückt folglich nach Nordosten, um den Feind aus dem Gefechtsstreifen zu drängen und zu bekämpfen. Nach der Sicherung von Tanpeh, werden dort Verbündete Helikopter die Sicherung des Bereiches übernehmen, um der 2./391 den weiteren Marsch auf Anbar Beed zu ermöglichen. Abschließend ist Stellung in Anbar Beed zu beziehen und sich auf einen Gegenangriffes des Feindes vorzubereiten.

  

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Zwei UH-80 Ghost Hawk stehen bereit.

5. FÜHRUNGSUNTERSTÜTZUNG

Frequenzbelegung:
Zugkreis Fahrzeuge: 40.0 MHz
Zugkreis Infanterie: 45.0 MHz
A1/B1: 76.5 MHz
A2/B2: 70.8 MHz
A3/B3: 65.1 MHz
A4/B4: 60.3 MHz

Operationsbefehl UebMan081915Bapr18

080418

1. LAGE

FEINDLAGE

Feindliche mechanisierte Kräfte haben einen Großteil der Insel Bozcaada genommen und sich zur Verteidigung eingerichtet. Der Schwerpunkt des Feindes befindet sich vermutlich nördlich im Zuge der Hauptstraße. Des Weiteren konnten zwei feindliche Minensperren aufgeklärt werden.

      

EIGENE LAGE

Das verstärkte PzGrenBtl 391 befindet sich im Verfügungsraum Merkez und bereitet sich darauf vor, in westliche Richtung anzugreifen. Die 2./391 greift mit 3 Zügen nebeneinander an und wird in der Luft sowie auf dem Boden durch türkische Streitkräfte unterstützt. Außerdem befindet sich im Operationsraum eine Rotte UHT zur Überwachung und Aufklärung. Die eigene Artillerie wirkt bereits auf Prioritätsziele.

ZIVILE LAGE

Der Großteil der Zivilbevölkerung wurde evakuiert.

2. AUFTRAG

Die 2./391 hat den Auftrag, den Angriff auf das AZ im Schwerpunkt durchzuführen.

3. DURCHFÜHRUNG

Nachdem die Gefechtsbereitschaft hergestellt wurde, wird auf Befehl in westliche Richtung angegriffen. Sobald die erste Ortschaft gesichert wurde, wird die Minensperre mittig des Gefechtsstreifens durch verbündete Pioniere geöffnet.
Im Anschluss ist das AZ in einem Zuge zu nehmen.

  

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

STF/ JFS durch türkische Streitkräfte.

5. FÜHRUNGSUNTERSTÜTZUNG

Frequenzbelegung:
Zugkreis Fahrzeuge: 40.0 MHz
Zugkreis Infanterie: 45.0 MHz
A1/B1: 76.5 MHz
A2/B2: 70.8 MHz
A3/B3: 65.1 MHz
A4/B4: 60.3 MHz

Operationsbefehl UebMan291915Bmar18

290318

1. LAGE

FEINDLAGE

Nach der Einnahme der Ortschaften Panagia und Feres durch 2./391 sowie des Flugplatzes durch 3./391 ist der feindliche Brückenkopf nun bereit, vernichtet zu werden. Feindliche Kräfte in Kompaniestärke, möglicherweise durch bereits aufgeriebene Einheiten aus vorherigen Gefechten verstärkt, haben die Ortschaft Selakano (ZZ) besetzt, um den Brückenkopf am Strand (AZ, genaue Lage unbekannt) abzuschirmen.

      

EIGENE LAGE

Die Kräfte im Einsatzgebiet, vertreten durch die 2./391, sind bei voller Einsatzstärke. Ausrüstung und Fahrzeuge sind im Verfügungsraum. Der Verfügungsraum befindet sich ca. ein km nord-westlich des Gefechtsstreifens.

ZIVILE LAGE

Der zugewiesene Raum ist frei von Zivilisten.

2. AUFTRAG

Unsere Aufgabe ist es, das ZZ und AZ zu sichern. Hierbei ist vor allem die rasche überquerung des offenen Geländes zwischen den Zielen von großer Wichtigkeit.

3. DURCHFÜHRUNG

Es ist die sofortige Gefechts- und Abmarschbereitschaft herzustellen. Aufgrund der derzeitigen Geländegegebenheiten hat die Bataillonsführung entschlossen, ein Angriff nur vom Westen her einzuleiten. Daher wird auch aus dieser Richtung der Gefechtsstreifen betreten. Das Vorfeld vor der Ortschaft ist derzeit laut Aufklärung nicht von größeren Feindeinheiten besetzt, allerdings ist davon auszugehen, das Feldposten vor Ort sind und möglicherweise Verzögerungen starten, um einen Gegenangriff organisieren zu können. Bei frühen Feindkontakt ist daher mit Verstärkung aus der Ortschaft zu rechnen.

  

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Keine.

5. FÜHRUNGSUNTERSTÜTZUNG

Frequenzbelegung:
Zugkreis Fahrzeuge: 40.0 MHz
Zugkreis Infanterie: 45.0 MHz
A1/B1: 76.5 MHz
A2/B2: 70.8 MHz
A3/B3: 65.1 MHz
A4/B4: 60.3 MHz

Operationsbefehl UebMan221915Amar18

220318

1. LAGE

FEINDLAGE

Feindliche Kräfte haben die Ortschaften Panagia (ZZ) sowie Feres (AZ) besetzt und halten diese, sowie den anliegenden Flugplatz, mit mechanisierten Kräften. Unser Angriff wird bereits erwartet, weswegen der Feind vermutlich Verteidigungsmaßnahmen eingeleitet hat. Wir gehen von Feind in Kompaniestärke, möglicherweise durch einen weiteren Zug Infanterie verstärkt, aus. Wir gehen davon aus, das der Feind im Gelände zwischen den Zielen nur minimal Kräfte hat, also Infanterie (vermutlich in kleineren Camps und Basen) und einige Fahrzeuge. Der Hauptteil der feindlichen Kräfte wird sich höchstwahrscheinlich in den Ortschaften konzentrieren. Diese sind aufzuspüren und zu bekämpfen. Mit Feindverstärkung aus Süd-Ost und Süd (vom Flugplatz) ist zu rechnen.

      

EIGENE LAGE

Die Kräfte im Einsatzgebiet, vertreten durch die 2./391, sind bei voller Einsatzstärke. Ausrüstung und Fahrzeuge sind im Verfügungsraum. Der Verfügungsraum befindet sich ca. zwei km Nördlich des Gefechtsstreifens.

ZIVILE LAGE

Der zugewiesene Raum ist frei von Zivilisten.

2. AUFTRAG

Unsere Aufgabe ist es, das ZZ und AZ zu sichern. Hierbei ist vor allem die rasche Überquerung des offenen Geländes zwischen den Zielen von großer Wichtigkeit.

3. DURCHFÜHRUNG

Es ist die sofortige Gefechts- und Abmarschbereitschaft herzustellen. Der Gefechtsstreifen ist aus Norden her zu betreten und die beiden Ortschaften zu sichern.  

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Steilfeuer verfügbar nach Absprache mit OPZ (Unterstützung kann von Zugführung oder von Ihm ernannte Führungskräfte angefordert werden).

5. FÜHRUNGSUNTERSTÜTZUNG

Frequenzbelegung:
Zugkreis Fahrzeuge: 40.0 MHz
Zugkreis Infanterie: 45.0 MHz
A1/B1: 76.5 MHz
A2/B2: 70.8 MHz
A3/B3: 65.1 MHz
A4/B4: 60.3 MHz

Operationsbefehl UebMan181915Amar18

Gefueb 180318

1. LAGE

FEINDLAGE

Der Feind hat Dubrovka eingenommen und bereitet einen weiteren Vorstoß nach Krasnostav vor. Er blockiert die östliche Zufahrtsstrasse nach Krasnostav mit Steilfeuer in unregelmäßigen Abständen. Desweiteren hat mindestens ein Halbzug Kpz Stellung auf der westlichen Zufahrtsstrasse bezogen. Es ist wahrscheinlich, dass der Vorstoß über das Waldstück zwischen den Straßen erfolgen wird.    

EIGENE LAGE

Wir haben Stellung südöstlich am schwarzen Berg bezogen und bereiten das Vorgehen auf den Wald vor. Eigene Kpz sind bereit um über die westliche Zufahrtsstrasse in Stellung zu gehen, sobald wir entsprechend vorgerückt sind. Weitere Panzergrenadiere halten die Stellung an der östlichen Zufahrtsstrasse.

ZIVILE LAGE

Im Einsatzgebiet halten sich keine Zivilisten auf.

2. AUFTRAG

Ziel ist es, einen Vorstoß des Feindes über den Wald zu verhindern und dabei die Flanke der Kampfpanzer zu sichern. Sollte dies gelingen, stoßen wir weiter vor in die nordwestlichen Ausleger von Dubrovka und bereiten damit die Einnahme der Ortschaft vor.

3. DURCHFÜHRUNG

Nach Herstellen der Gefechtsbereitschaft rücken wir zum Waldstück vor. Beim Durchqueren des Waldes soll jeglicher Feindkontakt geworfen oder gebunden werden. Sollten Feinde eine Flankenbewegung nach Nord unternehmen, ist dies unverzüglich zu melden und zu unterbinden. Wenn der Wald gesichert ist, wird das Angriffsziel genommen.  

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Derzeit nicht verfügbar.

5. FÜHRUNGSUNTERSTÜTZUNG

Frequenzbelegung:
Zugkreis Fahrzeuge: 40.0 MHz
Zugkreis Infanterie: 45.0 MHz
A1/B1: 76.5 MHz
A2/B2: 70.8 MHz
A3/B3: 65.1 MHz
A4/B4: 60.3 MHz

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