OPERATIONSBEFEHL UebMan051915Bmai16

Lage:
Feindlage:
Die takistanischen Aufständischen bereiten zurzeit ihre alljährliche Frühjahrsoffensive, mit dem Ziel das Land von den ausländischen Invasoren zu befreien, vor. Im Rahmen eines Überfalls auf ein Depot der takistanischen Armee konnten die Aufständischen mehrere ältere Panzerfahrzeuge und Truppentransporter sowjetischer Bauart erbeuten.
Desweiteren haben sie in ihrer Propaganda die Einnahme verschiedener Außenposten der Bundeswehr angekündigt, unter anderem der FOB Garmsar. Allerdings stellten sich diese Drohungen in den letzten Jahren als wenig zutreffend heraus.
Durch einen zweitägigen Sandsturm und anschließendem schlechten Wetter konnte keine Lokalisierung der feindlichen Kräfte erfolgen. Vermutlich befinden sich diese noch weit westlich unserer eigenen Position in den Bergen verstreut.
Einzig sporadisches und ungezieltes Mörserfeuer in unsere Richtung deutet überhaupt auf Feindpräsenz hin.
Eigene Lage:
Wir halten die FOB Garmsar, ein vorgeschobenes Instandsetzungs- und Versorgungsdepot, mit infanteristischen Kräften in Zugstärke und einigen gepanzerten Fahrzeugen. Der einzige Zugangsweg wurde durch Pionierkräfte mit einer dreifachen Verteidigungslinie gesichert. Das Dorf rund um die FOB ist seit letztem Winter verlassen.
Rund um den Helikopterlandeplatz und dem Lager sind Streifen eingesetzt. Im hinteren Bereich stehen 3 Mörsertrupps in Stellung und sichern die Umgebung mit ab.
Bei Tagesanbruch werden 2 Patrouillen in Richtung Nordwest und Südwest die nähere Umgebung erkunden und nach Anzeichen für Feindpräsenz suchen.
Es sind für heute weder Versorgungslieferungen, noch die Ankunft eigener Teile geplant. Zwei Stryker der US-Streitkräfte warten nach Instandsetzung auf Abholung.
Auftrag:
Unsere Gruppe steht heute in Bereitschaft, während die anderen Gruppen die Lagersicherung und die Patrouillen übernehmen.
Zusatzinformationen:
Zusätzlich zu den Mörsern in der eigenen Stellung befinden wir uns in Reichweite der eigenen Langsteckenartillerie. Am südlichen Flughafen sind Helikopter und Erdkampfflugzeuge der USAF stationiert; diese können bei Bedarf abgerufen werden. Aufgrund der niedrigen Bedrohungslage muss aber mit längeren Reaktionszeiten gerechnet werden.
In die Infanteriegruppe ist ein zusätzlich geschulter Beobachter integriert.
Feueranforderung hat über den Koordinator mit Rufnahmen "Amboss" auf Kanal 45 zu erfolgen.
Die übergeordnete taktische Führung wird sich auf den Gruppenfrequenzen einklinken und steht als "TOC" zur Verfügung.
OPERATIONSBEFEHL UebMan171915Bapr16

1. LAGE
FEINDLAGE
Die Provinzhauptstadt Zargabad wurde in den letzten Wochen erfolgreich genommen, wodurch Takistan vorerst stabilisiert wurde.
Allerdings wurden vor wenigen Tagen, in der vom Konflikt unberührten Provinz Reshmaan, vereinzelnd Truppenbewegungen ausgemacht. Neuste Aufklärungsergebnisse zeigen, dass CSAT-Einheiten in das Geschehen eingreifen. Der stillgelegte Militärflughafen im Süden weist wieder starken Flugbetrieb auf und dient vermutlich dem Nachschub. Der Flughafen wird durch AAF-Sicherungskräfte überwacht und geleitet.
Im Kampfgebiet wurden außerdem Spezialeinheiten der CSAT und 3 Züge KPz T-100 gesichtet. Mit feindlichen Lufteinheiten ist nicht zu rechnen.
Minen wurden vermutlich nicht eingesetzt.
EIGENE LAGE
Die 2./PzBtl 306 sowie Teile der 2./PzGrenBtl 391 sind aus Zargabad nach Reshmaan abgerückt und befinden sich nun in Bereitschaftsstellung für den Angriff auf den Flughafen.
Aufgrund hoher mechanisierter Feindpräzenz wird uns eine Rotte des Kampfhubschrauberregiment 36 mit 2 Tigern unterstützen.
Des Weiteren befindet sich eine Drohne der US-Streitkräfte im Einsatzgebiet, die den Luftraum sichert und uns mit Aufklärung über Stellungen der CSAT-Kräfte versorgt. Ein Logistikzug sowie ein Flugabwehrhalbzug der US-Armee wird unser vorgehen unterstützen.
2. AUFTRAG
Unser Auftrag umfasst den Angriff auf obj. sowie die Sicherung der Feindstellungen zz1 und zz2. Die Compounds entlang der Straßen sind zu sichern. Kollateralschäden sowie Beschädigung des Flughafens sind zu vermeiden.
3. DURCHFÜHRUNG
Sobald die Gefechtsbereitschaft hergestellt ist, sollten die KPz sowie SPz in breiter Fläche in den Gefechtsstreifen einfließen. Falls es vor der AL zur Feindberührung kommen sollte, sind entsprechende Maßnahmen schon früher zu ergreifen. Beim Vorrücken sind Gebäude entlang der Straße zu sichern. Sobald die Durrishawar Fields erreicht werden, wird sich die Sicht für unsere Fahrzeuge erheblich verschlechtern, weshalb hier das Tempo auch deutlich verlangsamt werden sollte. Ist der Bereich nicht passierbar, kann dieser auch seitlich umfahren werden. Die Stellungen zz1 und zz2 sind zu sichern. Ob dies durch ein frontales Vorrücken geschieht oder ob die Stellungen flankiert werden, ist je nach Situation vor Ort zu entscheiden. Der Flughafen ist ebenfalls zu nehmen, wobei der in obj. markierte Bereich durch die Infanterie zu sichern ist.
OPERATIONSBEFEHL UebMan101915Bapr16

1. LAGE
FEINDLAGE
Der Konflikt um die Provinz Reshmann ist weiterhin aktiv. Aufständische terrorisieren die Bevölkerung und unterstützen die Armee von Takistan.
Die irregulären Kräfte agieren versteckt und sind schlecht ausgerüstet. Die Armee verfügt hingegen über leicht und schwer gepanzerte Fahrzeuge.
EIGENE LAGE
Das Panzergrenadierbataillon 391 führt ihren Auftrag zur Friedenssicherung in Reshmaan fort. Teile der 2. Kompanie befinden sich im Norden der Provinz und bekämpfen die radikalen Milizen und versprengten Teile der Takistanischen Armee.
Eine fliegende Medevac- sowie eine stationäre Artillerieeinheit der US-Streitkräfte befinden sich für Unterstützungszwecke ebenfalls vor Ort. Des Weiteren operieren auch verbündete AAF-Versorgungstruppen im Gebiet, die sich um den Aufbau der Infrastruktur kümmern.
2. AUFTRAG
Der heutige Auftrag umfasst eine Patrouille entlang der Straßen Richtung Norden. Die als zz markierten Dörfer sind aufmerksam zu durchlaufen. Alle zwischen Ziele, markiert mit einem Ausrufezeichen, sind vollständig zu durchsuchen. Waffen und Sprengmittel sind zu sichern und ggf. zu vernichten. Verdächtige werden festgesetzt und den nachfolgenden Kräften übergeben.
3. DURCHFÜHRUNG
Sobald die Marschbereitschaft hergestellt ist, werden die zwischen Ziele nach Reihenfolge durchlaufen. Im Regelfall sollte abessen vorgerückt werden, jedoch können längere Strecken auch per Fahrzeug überwunden werden. Die Patrouille sollte möglichst friedlich ablaufen, um unsere Beziehung zur Bevölkerung nicht unnötig zu strapazieren. Da es sich um eine Kampfpatrouille handelt, ist Schusswaffengebrauch dennoch gestattet, sollte aber in der Nähe von Zivilisten vermieden werden.
Bei starker Feindberührung steht Artillerie zur Verfügung.
Beförderungen
01.04.2016

Am gestrigen Donnerstag beendeten zwei Rekruten ihre Grundausbildung in der virtuellen Panzergrenadierbrigade 37. Beide werden daher mit sofortiger Wirkung zu Gefreiten befördert und in den aktiven Dienst übernommen. Gefreiter Largo verstärkt von nun an den Zugtrupp als Truppführer Waffensystem/ Kraftfahrer auf dem SPz Puma und komplettiert damit dessen Besatzung. Gefreiter Enrico wird fortan als Maschinengewehrschütze im Schützentrupp der 2. Panzergrenadiergruppe eingesetzt.
Sowohl Largo als auch Enrico zeichneten sich bereits während ihrer Grundausbildung durch ihre Einsatzbereitschaft und ihre Aktivität aus. Wir wünschen ihnen weiterhin viel Spaß und Erfolg als Mitglieder des aktiven Kaderpersonals unserer Einheit!
|

Gefreiter Largo
|

Gefreiter Enrico
|
Abschlussbericht "Operation Druckwelle"

Am vergangenen Samstag fand unser erstes Kooperationsevent mit der 3. Jägerkompanie statt. Ziel des Manövers „Operation Druckwelle“ war es, die truppengattungsübergreifende Zusammenarbeit zu evaluieren und anhand der Resultate zu verbessern.
Das Manöver fand vor dem fiktiven Hintergrund einer Invasion rotländischer Streitkräfte auf das Bundesgebiet statt. Das Ziel der eigenen Kompanie, bestehend aus der Kompanieführung „Zeus“, dem JgZg „Achilles“ und dem PzGrenZg „Herkules“, war die Rückeroberung eigener Stellungen welche im Vorfeld der Übung in Feindeshand übergingen.
Hierzu verlegten die eigenen Kräfte im Konvoi in den VR Alfa. Bereits beim Aufmarsch wurde der Konvoi dabei durch rotländische Fallschirmjäger aus dem Hinterhalt angegriffen. Zwar konnten diese ohne eigene Verluste vernichtet werden, jedoch verzögerte sich der eigene Aufmarsch, was dem Feind Zeit verschaffte seine Verteidigung zu verstärken.
Nach Erreichen und Sicherung des VFR Alfa ging die eigene Kompanie in den Angriff über. Der PzGrenZg näherte sich hierzu unter Geländedeckung ZZ1 an und konnte dieses anschließend ohne eigene Verluste nehmen. Während der darauffolgenden Annäherung an AZ1 stießen die abgesessenen Schützentrupps jedoch auf starken Widerstand durch feindliche mechanisierte Kräfte mit Mörserunterstützung. Dennoch konnte AZ1 mit moderaten Verlusten und mit Unterstützung von „Achilles“ schließlich genommen werden.

Nach Sicherung der Zwischenziele ZZ1 & ZZ2 ging die eigene Kompanie in Verteidigungsstellung um einen erwarteten feindlichen Gegenstoß abzuwehren. Dieser erfolgte durch mechanisierte Infanterie, einen KPzZg sowie Fallschirmjägern. In einem erbitterten und auf beiden Seiten verlustreichen Gefecht konnte dieser jedoch letztlich niedergeschlagen und das Manöver erfolgreich beendet werden.

Zusammenfassend sei gesagt, dass die Übung die Stärken beider Truppengattungen eindrucksvoll zutage förderte. Das professionelle Vorgehen aller Teileinheiten sicherte uns sowohl einen hart erkämpften Sieg, als auch gute Ansatzpunkte die truppengattungsübergreifende Zusammenarbeit zu intensivieren und weiter zu verbessern.
Wir bedanken uns daher auch auf diesem Wege bei den Organisatoren des Events, bei den Missionsbauern und bei der Kompanieführung für den gelungenen Abend.