OPERATIONSBEFEHL UebMan241915Bjul16

1. LAGE
FEINDLAGE
Im Rahmen einer überraschenden Großoffensive ist der Feind mit mechanisierten Kräften in Brigadestärke südwärts bis zur strategisch wichtigen Autobahn VT5 vorgedrungen und hat diese überquert. Derzeit stehen die feindlichen Spitzen etwa 1500 SW der Autobahn und es ist davon auszugehen, dass der Feind seine Truppen reorganisiert, um baldmöglichst weiter anzusetzen. Mit feindlichen Spähtrupps im Vorfeld ist zu rechnen.
EIGENE LAGE
Nach Erreichen des eigenen Verfügungsraumes ist das PzGrenBtl391 aufgefächert und wird in breiter Formation versuchen, Fühlung zum Feind aufzunehmen. In einer anschließenden Angriffsoperation soll bis zur Autobahn vorgestoßen werden, um die vordersten Teile des Feindes zu werfen. Dadurch soll dem Feind der Angriffsschwung genommen werden, wodurch seine Kräfte zum Stehen kommen sollten.
2. AUFTRAG
Der 2./391 wird im befohlenen Gefechtsstreifen vorrücken, die feindlichen Spitzen lokalisieren und anschließend bekämpfen. Ziel ist es durch den Wald bis zur Planungslinie "Grün" vorzustoßen. Nach Erreichen der Autobahn ist eine Absicherung in Feindrichtung, mit Schwerpunkt auf das Fabrikgelände, herzustellen.
3. DURCHFÜHRUNG
Nach Herstellen der Gefechtsbereitschaft wird sich der Zug als eigene Spitze auf die vermuteten Feindstellungen zu bewegen und versuchen Fühlung zum Feind aufzubauen. Der weitere Vormarsch und die Bekämpfung der Feindkräfte erfolgt nach Maßgabe und Einschätzung des Führers vor Ort. Der Bereich um die Villa bietet eine taktisch vorteilhafte Position und sollte deshalb gewonnen werden.
Im weiteren Verlauf gilt es entlang des Gefechtsstreifens vorzurücken und den Feind zu werfen. Hierbei ist besonders auf die Bereiche "Linksdorf" und "Rechtshof" zu achten.
Nach erreichen der PL "Grün" ist ein weiteres Vorrücken untersagt, damit wir uns mit den benachbarten Teilen reorganisieren können.
OPERATIONSBEFEHL UebMan031915Bnov16

1. LAGE
FEINDLAGE
Die Rotlandarmee besetzen das südwestliche Flugfeld der Insel Napf und konnte in den letzten Tagen weitere Gebiete Richtung Ost für sich gewinnen. Der Feindfunk kann teilweise abgehört werden, dennoch sind einige durch den Feind eingesetzte Störsender im Einsatz. Die Standorte dieser sind derzeit noch unklar, werden aber zwischen dem Flugfeld und dem Ort Schangen vermutet. Der Ort Schangen ist durch die Rotlandarmee voll besetzt und weitestgehend befestigt. Auf der Zufahrtsstraße zum Flugfeld ist mit Feind zu rechnen.
Die vermutete Absicht der Rotlandarmee ist es ihre Funkreichweite zu erhöhen, um den Feind weiter zu stören und zu verlangsamen, sowie weitere Einheiten nach Schangen zu verschieben.
EIGENE LAGE
Eigene Kräfte konnten nördlich von Schangen in der FOB Material und Personal sammeln und befindet sich in Bereitschaft.
2. AUFTRAG
Es ist unverzüglich die Abfahrbereitschaft herzustellen. Der Panzergrenadierzug hat den Auftrag die Ortschaft Schangen und Flugfeld zu nehmen, sowie evtl. aufgeklärte Funktürme zu sichern.
3. DURCHFÜHRUNG
Nach Herstellung der Gefechtsbereitschaft wird der Gefechtsstreifen aus Nordosten her betreten. Ab der roten Ablauflinie ist mit Feindkontakt zu rechnen. Nach Überschreiten der AL liegt das Vorgehen im Ermessen der ZgFhr. Zivilisten sind evakuiert. Minenlage ist unklar. Unterstützungskräfte sind vorhanden und können angefordert werden.
OPERATIONSBEFEHL UebMan051915Bjun16

1. LAGE
FEINDLAGE
Rotländische Kräfte halten die Ortschaft Chatzbach und haben ein günstig gelegenes Feldlager auf der Höhe „Picknick“ errichtet. Weiterhin wurde eine mechanisierte Gruppe im Bereich „Elbishof“ gesichtet. Trotz der vermuteten Schwerpunkte bei den ZZs sowie der Höhe „Picknick“, ist im gesamten Gebiet mit Feindpräsenz zu rechnen. Es wird ebenfalls davon ausgegangen, dass der Bereich „Kapelle“ zumindest überwacht wird. Mit PA-Stellungen auf Höhe „Picknick“ ist zu rechnen.
EIGENE LAGE
Eigene Kräfte befinden sich in Bereitschaftsstellung ca. 2km östlich des zugewiesenen Gefechtsstreifens. Der ZgFhr stehen drei PzGrenGrp zu Verfügung.
2. AUFTRAG
Es sind die Zwischenziele „Elbishof“ und „Chatzbach“ sowie das Feldlager „Picknick“ zu sichern. Nach der Sicherung des Objekts, ist dieses nach West hin zu halten, um einen evtl. feindlichen Gegenstoß aus Muenchenstein abwehren zu können. Es liegt im Ermessen der ZgFhr, ob die ZZs geschlossen angegriffen werden oder ob eine Aufteilung der eigenen Kräfte erfolgt.
3. DURCHFÜHRUNG
Die Gefechtsbereitschaft ist unverzüglich herzustellen. Nach Überschreiten der AL liegt das weitere Vorgehen im Ermessen der ZgFhr. Eine Umfassung von Picknick aus SSW und ENE ist möglich, allerdings muss, wie bereits erwähnt, auch in den Bereichen „Felstal“ & „Ostsenke“ mit zumindest leichtem infanteristischen Feind gerechnet werden. Die Sicherung von „Chatzbach“ ist mit Erreichen der markierten Gebäude als abgeschlossen zu betrachten.
OPERATIONSBEFEHL UebMan291915Bmay16

1. LAGE
FEINDLAGE
AAF Einheiten haben sich nach schweren Feuergefechten im südlichen Teil von Bystrica verschanzt. Die feindlichen Kräfte beziehen allerdings nach neusten Aufklärungsergebnissen wieder Nachschübe aus westlicher Richtung und formieren sich neu. Des Weiteren wurden vermehrt mechanisierte Kräfte in den umgebenden Ortschaften von Elektrozavodsk gesichtet.
Mit Minen jeglicher Art muss gerechnet werden. Feindliche Luftunterstützung ist auch zu erwarten.
EIGENE LAGE
Das Panzergrenadierbataillon befindet sich im östlichen Verfügungsraum und bereitet sich auf einen Angriff entlang der feindlichen Versorgungsroute vor. Verbündete Jägerkräfte sind ebenfalls in Bereitschaftsstellung und werden zeitgleich mit den Grenadieren in Elektrozavodsk einfließen.
Steilfeuerunterstützung durch verbündete NATO-Einheiten steht bereit und kann bei Bedarf angefordert werden. Die Luftüberlegenheit wird ebenfalls durch Verbündete gesichert.
2. AUFTRAG
Während des Angriffes auf Elektrozavodsk sind sowohl zz1 als auch zz2 zu nehmen. Ab Ortsbeginn Elektrozavodsk wird der Panzergrenadierzug sich dem Teil südlich der Eisenbahnschienen annehmen und bist auf obj vorrücken. Der nördliche Teil der Eisenbahn wird durch Jägerkräfte gesichert.
3. DURCHFÜHRUNG
Aufgrund des relativ schmalen Gefechtsstreifens ist es heute wichtig, geschlossen vorzurücken. Insbesondere die abgesessenen Kräfte müssen eng nebeneinander agieren. Die Zwischenziele sind nacheinander vollständig zu nehmen. Dabei ist das gesamte Zwischengelände mit Ausnahme der Waldgebiete aufmerksam zu sichern. Nach zz2 ist die Nahsicherung aufgrund des urbanen Geländes stets durch die abgesessenen Kräfte aufrechtzuerhalten. Die SPz sollten dabei größere Straßen bzw. Freiflächen überwachen und ggf. den Sprung der Infanterie absichern.