Operationsbefehl UebMan051915Bmai19

 050519

 

1. ALLGEMEINE LAGE

Nicht verfügbar.

FEINDLAGE

AAF-Einheiten benutzen den Flugplatz nördlich der Ortschaft Abdera als Stützpunkt für die 3. Heeresfliegerstaffel. Von dort aus starten Kampfhubschrauber des Typs AH-1 und Mi-24 und greifen Koalitions- und Zivileinrichtungen an. Im Gebiet südlich der Flugplatzes sowie in Abdera selbst befindet sich ein gemischter Zug mechanisierter und motorisierter Infanterie, vermutlich durch weitere Kräfte verstärkt. Im Zwischengelände vermuten wir auch einen Gefechtsstand auf Bataillionsebene.

EIGENE LAGE

Die Kräfte im Einsatzgebiet, vertreten durch die 2./391, sind bei voller Einsatzstärke. Ausrüstung und Fahrzeuge sind im Verfügungsraum. Der Verfügungsraum befindet sich ca. 1 1/2 km Nord-Östlich des Gefechtsstreifens.

ZIVILE LAGE

Wir vermuten einzelne Zivilisten auf dem Flugplatz und in der Ortschaft Abdera, die als Schutzschild von der AAF missbraucht werden.

2. AUFTRAG

Unser Auftrag ist es, den Flugplatz (ZZ1) zu sichern, fliegende Gerätschaften und die dazugehörige Logistik zu vernichten und die Zivilisten zu retten. Im Zwischengelände bei ZZ2 sind feindliche Befestigungen, falls vorhanden, zu nehmen und der Bataillionsgefechtsstand zu sichern. Auch die Ortschaft (AZ) ist zu nehmen, hier ist wieder auf Zivilpersonen zu achten.

3. DURCHFÜHRUNG

Es ist die sofortige Gefechts- und Abmarschbereitschaft herzustellen. Der Gefechtsstreifen ist aus Norden zu betreten. 

Der Flugplatz ist als Erstes zu sichern, danach sofortige Vernichtung aller fliegenden und logistischen Gerätschaften. Danach weiterrücken nach Süd zur Durchführung des restlichen Gefechtsauftrags.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Aufgrund der Gefahr von Kollateralschaden kann kein Steilfeuer oder Luftunterstützung gewährt werden.

5. FÜHRUNGSUNTERSTÜTZUNG

Frequenzbelegung:

Zugkreis Fahrzeuge: 40.0 MHz
Zugkreis Infanterie: 45.0 MHz
A1/B1: 76.5 MHz
A2/B2: 70.8 MHz
A3/B3: 65.1 MHz
A4/B4: 60.3 MHz

 

Operationsbefehl UebMan281915Aapr19

 280419

 

1. ALLGEMEINE LAGE

Nicht verfügbar.

FEINDLAGE

Nachdem NATO-Kräfte den Fabrikkomplex sichern konnten, haben sich die Sovjets größenteils nach Molzen zurückgezogen. Die UDSSR sichert die Stadt in der Stärke eines mechanisiserten Zuges unterstützt durch Infanterie und einiger motorisierten Einheiten. Der Feind verfügt über Panzerabwehrwaffen, des Weiteren bereitet sich ein Zug aus Kampfpanzern gemischt mit mechanisierten Kräften in Masendorf zur Verlegung und Unterstützung der Kräfte in Molzen vor. Amerikanische AWACS meldeten, dass NVA-Kräfte in das Waldgebiet bei den Weihnachtsbaumplantagen eingeflossen sind. Genaue Stärke und Ausrüstung des Feindes ist unbekannt.

EIGENE LAGE

Die II./ 391 steht ca. 1 1/2 Km südlich des Gefechtsstreifens und ist bei voller Stärke. Ausrüstung und Fahrzeuge sind im Verfügungsraum. Sie wird Unterstützt durch einen Zug amerikanischer Kampfpanzer vom Typ Abrams. Diese werden auf die Stadt Molzen vorrücken, sobald die II./ 391 mit der Sicherung des AZ begonnen hat und gegen evtl. Angriffe aus Molzen Unterstützung leisten.

ZIVILE LAGE

Zivilisten sind evakuiert.

2. AUFTRAG

Auftrag der II./391 ist es, den Gefechtsstreifen zu durchlaufen, den Feind zu werfen und das AZ ( Molzen) zu sichern.

3. DURCHFÜHRUNG

Es ist die sofortige Gefechts- und Abmarschbereitschaft herzustellen. Der Gefechtsstreifen ist zu durchlaufen, Feinde zu bekämpfen und sämtliche Häuser zu sichern. Gebäude, die sich am Gefechtsfeldrand befinden sind zu ignorieren und nicht zu sichern. Weiteres Vorgehen nach Maßgabe der Führung vor Ort.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Amerikanische Kampfpanzer ( Typ Abrams) in Zugstärke

5. FÜHRUNGSUNTERSTÜTZUNG

Frequenzbelegung:

Zugkreis Fahrzeuge: 40.0 MHz
Zugkreis Infanterie: 45.0 MHz
A1/B1: 76.5 MHz
A2/B2: 70.8 MHz
A3/B3: 65.1 MHz
A4/B4: 60.3 MHz

 

Operationsbefehl UebMan141915Aapr19

 140419

 

1. ALLGEMEINE LAGE

Nicht verfügbar.

FEINDLAGE

Eine verminderte mechanisierte Kompanie, unterstützt durch Reste eines zerschlagenen motorisierten Zuges, hat nach schweren Rückzugsgefechten um die Ortschaften Ulumpamir (ZZ1) sowie Nadaslik und Karayazi (ZZ2) Stellung bezogen, um ihren eigenen Außenposten (AZ) zu verteidigen.

EIGENE LAGE

Die Kräfte im Einsatzgebiet, vertreten durch die 2./391, sind bei voller Einsatzstärke. Ausrüstung und Fahrzeuge sind im Verfügungsraum. Der Verfügungsraum befindet sich ca. 3 1/2 km Süd-Östlich des Gefechtsstreifens.

ZIVILE LAGE

Keine Zivilisten vor Ort.

2. AUFTRAG

Unser Auftrag ist es, den Feind im Gefechtsstreifen zu werfen und die Ziele zu sichern.

3. DURCHFÜHRUNG

Es ist die sofortige Gefechts- und Abmarschbereitschaft herzustellen. Der Gefechtsstreifen ist aus Ost zu betreten. Das Vorfeld vor dem ZZ1 wird vermutlich vom Feind überwacht, bis zur AL sollte es jedoch zu keinen Feindkontakt kommen. Während des Vormarsches ist mit Gegenangriffen aus Westen zu rechnen.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Keine.

5. FÜHRUNGSUNTERSTÜTZUNG

Frequenzbelegung:

Zugkreis Fahrzeuge: 40.0 MHz
Zugkreis Infanterie: 45.0 MHz
A1/B1: 76.5 MHz
A2/B2: 70.8 MHz
A3/B3: 65.1 MHz
A4/B4: 60.3 MHz

 

Operationsbefehl UebMan171915Amar19

 170319

 

1. ALLGEMEINE LAGE

Nicht verfügbar.

FEINDLAGE

Feindliche Kräfte konnten nach Norden vordringen und die Ortschaften ZZ1 und AZ unter ihre Kontrolle bringen. Wir rechnen mit einer verstärkten Anzahl an mechanisierten sowie motorisierten Kräften. Es wird ebenfalls davon ausgegangen, dass sich weitere Feindkräfte in Bewegung nach Nord befinden. Da der Nadelwald eine wichtige Route für den Vormarsch ist, wird davon ausgegangen, dass sich dort verstärkt Infanterie befindet.

EIGENE LAGE

Die Panzergrenadierbrigade 37 befindet sich im Norden an einer vorgeschobenen Stellung nicht weit vom Hauptflughafen entfernt. Derzeit befinden sich weitere Kräfte auf dem Weg um die Grenadiere auf der westlichen Flanke zu unterstützen.

ZIVILE LAGE

Zivilisten wurden aus dem gesamten Gebiet sichergestellt und evakuiert.

2. AUFTRAG

Auftrag ist es, in den Gefechtsstreifen einzufließen und den Feind im Bereich zu werfen.

3. DURCHFÜHRUNG

Sofortige Gefechtsbereitschaft herstellen und den Gefechtsstreifen aus Nord betreten. Nach Einnahme von ZZ1 ist ein offenes Feld zu durchqeren. Der Nadelwald sollte von der Infanterie sowie den SPz durchqert werden da sich im mittleren Bereich genug platz befindet. Nach Durchquerung gilt es, AZ zu sichern.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Keine.

5. FÜHRUNGSUNTERSTÜTZUNG

Frequenzbelegung:

Zugkreis Fahrzeuge: 40.0 MHz
Zugkreis Infanterie: 45.0 MHz
A1/B1: 76.5 MHz
A2/B2: 70.8 MHz
A3/B3: 65.1 MHz
A4/B4: 60.3 MHz

 

Operationsbefehl UebMan101915Amar19

 100319

 

1. ALLGEMEINE LAGE

Es herrscht seit einem Monat Krieg zwischen West und Ost. Nach heftigen Kämpfen im Landkreis Celle und hohen Verlusten auf beiden Seiten gelang es schließlich der Bundeswehr, mit Hilfe amerikanischer und britischer Kräfte die Sovjets im Gebiet um Rosche weiter zurückzudrängen. Der Warschauer Pakt hat an Boden verloren und steht unter Druck, gegen die NATO-Kräfte bald wieder in die Offensive überzugehen.

FEINDLAGE

Nachdem die Sovjets große Gebiete wieder geräumt haben, stehen sie nun in dem Gebiet um Rosche. Dabei hat sich eine motorisierte Schützenkompanie in einem großen Fabrikkomplex verschanzt und versucht dort einen Vorposten zu errichten, um erneut in die Offensive zu gehen. Außerdem ist es den Russen gelungen, eine Gruppe amerikanischer Soldaten gefangen zu nehmen, welche zum weiteren Verhör nach Ripdorf nordwestlich des Fabrikkomplexes abtransportiert werden sollen. Zusätzlich befindet sich südlich der Fabrik ein aufgeklärter, vom Feind eingerichteter Brückenkopf. Das Gebiet östlich des Fabrikkomplexes ( Wald Wipperau) wurde als feindfrei gemeldet und wird von britischen Luftkräften überwacht.

EIGENE LAGE

Das PzGrenBtl 391 befindet sich gemeinsam mit dem PzGrenBtl 393 im Kampfgebiet um Rosche. Während das PzGrenBtl 393 versuchen wird, mit zwei Zügen im nördlichen Bereich Richtung Osten vorzudringen, hat die III./391 Stellung Richtung Ost und Sicherung der dortigen Brücke bezogen. Die II./391 ist derweil bei voller Stärke und befindet sich ca. 3 Km süd-westlich des Gefechtsstreifens.

ZIVILE LAGE

Zivilisten sind evakuiert.

2. AUFTRAG

Auftrag der II./391 ist es, den Fabrikkomplex (AZ) zu sichern und den Abtransport der amerikanischen Gefangenen zu verhindern. Danach soll die II./391 in Stellung Richtung Ripdorf gehen.

3. DURCHFÜHRUNG

Es ist die sofortige Gefechts- und Abmarschbereitschaft herzustellen. Das AZ ist nach Weisung der Führung vor Ort zu nehmen, die Amerikaner zu retten und aus der Fabrik in Sicherheit zu bringen. Danach Stellung richtung Ripdorf beziehen.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Keine.

5. FÜHRUNGSUNTERSTÜTZUNG

Frequenzbelegung:

Zugkreis Fahrzeuge: 40.0 MHz
Zugkreis Infanterie: 45.0 MHz
A1/B1: 76.5 MHz
A2/B2: 70.8 MHz
A3/B3: 65.1 MHz
A4/B4: 60.3 MHz

 

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