ABSCHLUSSBERICHT Einsatzbezogene Ausbildung

23.10.2015

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Am gestrigen Donnerstag 221915BOct15 fand im Rahmen der Vorbereitungen auf das internationale Übungsmanöver „Rolling Thunder“ eine einsatzbezogene Ausbildung des PzBtl 306 statt. Die teilnehmenden Soldaten wurden im Zuge dessen in die Technik und den Einsatz von US-amerikanischen Kampf- und Schützenpanzern eingewiesen und erhielten die Gelegenheit sich mit den Stärken und Schwächen beider Waffensysteme im Rahmen eines Übungsschießens vertraut zu machen. Teile des PzGrenBtl 391 nahmen ebenfalls an der Übung teil und erprobten Waffen sowie Taktiken amerikanischer und russischer Panzerabwehrkräfte gegen einen überlegenen schwer mechanisierten Feind. Die Übung offenbarte sowohl die Stärken und die Erfahrung der eigenen Truppe im Panzerkampf, als auch diverse Herausforderung für eine zukünftige Ausbildungseinheit. 

ABSCHLUSSBERICHT ZUM UEBMAN191915BOCT15

19.10.2015

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Nachdem der Zug um 02:10 Uhr die Gefechtsbereitschaft hergestellt hatte, verlegten 1.Zg/2.PzBtl306 & 1.Zg/2.PzGrenBtl391 planmäßig an den SW-lichen Rand des zugewiesenen Gefechtsstreifens und erwarteten den Agriffsbefehl. Aufgrund vorzeitiger Aufklärung durch erhöht postierte feindliche Infanteriekräfte, begann das Gefecht entgegen des Operationsbefehls bereits um 02:20 Uhr. Die Fahrzeuge nahmen nach Überschreiten der Ablauflinie den Beschuss in Richtung der ersten Feindstellung auf, während sich die Infanterie links umfassend gedeckt annäherte und versuchte eine geeignete Einbruchsstelle im ersten Verteidigungsring auszumachen. Dabei geriet sie aus zwei Richtungen unter Feuer, konnte sich aber mit geringen Verlusten vom Feind lösen und schließlich im Zentrum der ersten Stellung eine Möglichkeit zur Durchfahrt aufklären.
Gemeinsam mit den Kampf- und Schützenpanzern gelang der Einbruch unter heftiger Gegenwehr verbleibender Infanteriekräfte in Stellung. Nach Sicherung des ersten Verteidigungsringes durch die abgesessene Infanterie, bezogen die eigenen Kampffahrzeuge Stellung N-lich des Rings, um das Vorfeld unter Beschuss zu nehmen und damit den Grenadieren einen verlustfreien Stoß in die Tiefe zu ermöglichen.
Die Sicherung von A-Dorf gelang ohne weitere Schwierigkeiten und ohne Verluste. Beim Auflaufen auf die zweite Stellungslinie intensivierte der Feind seine Bemühungen uns aus dem bisher genommenen Raum zurückzudrängen und er setzte den eigenen Kräften Panzerfahrzeuge und Infanterie in doppelter Zugstärke entgegen. 
Trotz einiger Verluste ließen sich die vereinzelten Gegenstöße unter Ausnutzung eigener Reserven noch in der Angriffsbewegung abwehren und der weitere Vorstoß tief in den feindlichen Raum gelang zügig. Nach Erreichen des Bereichs Nordhöfe, bezogen die mechanisierten Teile Stellung mit Wirkungsrichtung Nord und bekämpften den verbliebenen Feind, der sich letztlich aus dem genommenen Gelände zurückziehen musste.

Gegen 04:45 konnte der Brigadeführung eine erfolgreiche Durchführung des Auftrags gemeldet werden. Mit dieser Offensive wurde ein wichtiger Erfolg bei der Rückeroberung von Nord-Bornholm erzielt. Die wichtigsten feindlichen Verteidigungsstellungen wurden überwunden und der Großteil der feindlichen mechanisierten und schwer mechanisierten Streitkräfte wurde aufgerieben.  

Operationsbefehl Uebman181915BOct15

1. LAGE

FEIND:

Feindliche Truppen in Brigadestärke halten die nördliche Spitze von Bornholm seit mehreren Wochen. Um seine Stellung halten zu können hat der Feind begonnen ein umfangreiches Stellungssytem mit zwei Verteidigungsringen zu errichten. Der äußere und südliche Ring ist bereits fertiggestellt, der nördliche Ring ist etwa zu 50% einsatzbereit.
Beide Stellungssysteme bestehen aus verbundenen Bunker- und Wallanlagen die zusätzlich mit Sperren gesichert sind. Da der Feind sich vermutlich auf die Stärke seiner Linien verlässt, ist der äußere Ring momentan nur schwach besetzt und der Hauptteil der Feindkräfte ist beim Bau des inneren Rings gebunden, welcher sich etwa 500m hinter dem ersten befindet.

EIGENE LAGE:

Die Panzergrenadierbrigade 37 hat in voller Stärke Angriffsposition südlich bezogen und ist bereit auf gesamter Breite gegen den Feind anzugehen. Die 2. Kompanie Panzergrenadierbataillon 391 ist dabei im Zentrum eingestzt und wird von einem Zug der 2. Kompanie Panzerbataillon 306 unterstützt. Der Luftraum wird von blauen Kräften gehalten.

2. AUFTRAG

Der Angriffsbefehl sieht vor, dass alle Truppen bis zum Angriffsbeginn um 02:30 Uhr in Sturmausgangsstellung stehen. Dann folgt ein koordinierter Angriff auf der gesamten Breite. Zuvor ist ein direkter Feindkontakt unbedingt zu vermeiden. Ziel des Angriffs ist es möglichst weit vorzurücken bis maximal zum blau eingezeichneten Ende des Gefechtsstreifens. Der zugewiesene Gefechtsstreifen ist dabei unbedingt einzuhalten, da links und rechts jeweils andere Kompanien operieren. Sämtliche Feindpräsenz ist zu vernichten. Zivile Einrichtungen sind nach Möglichkeit zu schonen. Die eingenommenen Waffensysteme und Anlagen werden später von eigenen Pionierkräften gesichert.

3. DURCHFÜHRUNG

Details zur Durchführung folgen unmittelbar vor dem Angriff aufgrund feindlicher Abhörgefahr

Verstärkung eingetroffen!

17.10.2015

Die Brigadeführung darf erneut drei neue Rekruten begrüßen, die am heutigen Samstag der Ausbildungsgruppe überstellt wurden. Die beiden Panzergrenadiere Günther und Alphawins sowie der Panzerschütze Hapag stehen damit am Anfang ihrer einmonatigen Grundausbildung, die sowohl über die Aktivität als auch über die allgemeine Diensttauglichkeit der neuen Rekruten Auskunft geben wird. Panzergrenadier Günther strebt bereits die Verwendung als Gefechtssanitäter an und konnte auch schon erste Erfahrungen in diesem wichtigen und abwechslungsreichen Tätigkeitsfeld sammeln. Alphawins ist bzgl. seiner Verwendung zwar noch unschlüssig, er erhält aber selbstverständlich in den kommenden vier Wochen die Gelegenheit, seinen Platz innerhalb des Panzergrenadierhalbzugs zu finden. Panzerschütze Hapag stellt als erfahrener virtueller Panzermann sicherlich eine Verstärkung des 1.Zg/2.PzBtl306 dar.

Wir wünschen allen neuen Rekruten einen guten Einstand sowie viele spannende und lehrreiche Gefechte im Kreise der virtuellen Panzergrenadierbrigade 37.

pzgren2

Panzergrenadier Guenther

Panzergrenadier Alphawins

 

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Panzerschütze Hapag

 

 

Abschlussbericht zum Uebman151915boct15

16.10.2015

Nach Herstellen der Gefechtsbereitschaft begab sich die 2. Kompanie des Panzergrenadierbataillons 391 in das zugewiesene Einsatzgebiet. Die Ablauflinie wurde wie geplant um 0600 überschritten und Teile der 2./PzBtl 306 nahmen den Feuerkampf mit in Stellung befindlichen feindlichen Kräften auf. Aufgrund der eigenen Feuerüberlegenheit konnten die feindlichen Kampffahrzeuge ohne eigene Verluste vernichtet werden. In Stellung verbleibende Infanteriekräfte wurden im weiteren Vormarsch durch die abgesessenen Panzergrenadiere unter Feuer genommen und mussten sich nach ZZ1 zurückziehen.

Mit der Sicherung der Ortschaft „Pogorevka“ konnte ZZ1 mit lediglich geringen Verlusten gegen 0645 genommen werden. Während des Anmarsches auf ZZ2 erfolgte ein feindlicher Gegenstoß bestehend aus einem Zug mechanisierter Infanterie sowie einem Halbzug schwer mechanisierter Kräfte. Dies Veranlasste die eigenen Truppen zur Einnahme einer temporären Verteidigungsstellung im Bereich „Kahler Hang“, von wo aus die anrückenden Kampffahrzeuge vernichtet werden konnten. Ein eigener Kampfpanzer wurde aufgrund der kurzzeitigen Feuerüberlegenheit von AAF-Truppen zwar zerstört, die Besatzung blieb jedoch unverletzt. Der Ausfall konnte durch eigene Reserven kompensiert werden.

Der Anmarsch der abgesessenen feindlichen Infanterie wurde durch die eigenen Schützenpanzer wirksam gestoppt und ermöglichte schließlich den Einbruch und die Sicherung der Ortschaft „Rogovo“ (ZZ2). Zwar versuchte der Feind weiterhin, insbesondere aus den Waldgebieten in no-licher Richtung, den eigenen Vormarsch auf das Angriffsziel zu verlangsamen, er konnte die überlegenen eigenen Kräfte jedoch nicht mehr ernsthaft gefährden. Das Angriffsziel wurde schließlich ohne weitere Verluste gegen 0830 genommen.

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