Operationsbefehl UebMan291915Boct17

291017

1. LAGE

FEINDLAGE

Das motorisierte 2. Bataillon der 5. Marines befindet sich derzeit im Raum Bad Homburg und bereitet einen breit gefächerten Angriff Richtung Süd vor.
Derzeit hat der Feind die absolute Lufthoheit, da eigene Flugabwehr zum Schutz des Frankfurt Airport abgezogen werden musste.
Am späten Abend wurden bereits einige motorisierte und auch abgesessene Spähtrupps gesichtet, welche unsere vorderen Stellungen auskundschaften. Unterstützt wird die feindliche Aufklärung aus der Luft durch Flugzeuge und vereinzelte Helikopter.
Der eigenen EloKa ist es gelungen im Großraum Frankfurt das feindliche GPS und den Großteil der Feindlichen Zielsensorik zu stören. Es wurde bestätigt, dass es dem Feind derzeit nicht möglich ist wärmegelenkte Lenkwaffen und gelenkte Bomben einzusetzen, was die Effizienz der eingesetzten Erdkampfflugzeuge Typ A-10 erheblich vermindert.
Der Feind verfügt zusätzlich über Artillerie und Steilfeuerunterstützung, welche aber ebenso nur eingeschränkt einsatzfähig ist.
Dennoch ist jederzeit mit Luftangriffen und Steilfeuer zu rechnen.
Der erwartete Vorstoß der feindlichen Hauptkräfte wird der eigenen Aufklärung nach zu urteilen vermutlich in der späten Nacht oder dem frühen Morgen stattfinden.

EIGENE LAGE

In den vergangenen Tagen haben wir im Bereich der Planungslinie Grün, welche auf der Autobahn 661 liegt, eine einfache Sperrlinie mit Panzersperren und S-Drahtsperren errichtet, um den feindlichen Vormarsch auf die Planungslinie Braun, etwa 3500m südlich, zu verzögern. Die Sperre hat derzeit noch 2 Durchlässe um den Rückzug eigener Teile zu ermöglichen. Ebenso werden die beiden Brücken, welche über die Sperren führen zu Sprengung vorbereitet. 500 m vor unserer Sperrlinie liegt ein Zug der 1./ AufklBtl 13 in Stellung und sichert uns während der Sperrarbeiten ab.
Bei der PL Braun wurde ein umfangreiches Stellungssystem errichtet, welches die Hauptverteidigungslinie gegen den erwarteten Angriff darstellt. Bemannt sind diese Stellungen derzeit von einem Halbzug der 2. PzGrenBtl 391. Weitere Kräfte befinden sich im Zulauf aus Richtung Airport, werden aber nicht vor Morgen Vormittag eintreffen.

ZIVILE LAGE

Alle Zivilpersonen zwischen der PL Grün und der PL Braun wurden evakuiert. Im Bereich unserer Verzögerung ist demnach nicht mit Zivilisten zu rechnen.

2. AUFTRAG

Wir haben den Auftrag schnellstmöglich die Sperrlinie an der PL Grün fertigzustellen und die Durchlässe zur Schließung vorzubereiten. Die beiden Brücken sind zur Sprengung vorzubereiten.
Sobald Feindkräfte auf unsere vorgelagerten Teile treffen werden diese sich lösen und unsere Sperre passieren. Danach sind die Durchlässe unverzüglich mit geeigneten Mitteln zu schließen und die Brücken zu sprengen.
Nach Schließen der Sperre führen wir ein Verzögerungsgefecht über vorbereitete Stellungen bis zum Stellungssystem an der PL Braun. Ziel ist es den Feind abzunutzen und dem Halbzug der 2./391 Zeit zu geben die weitere Verteidigung vorzubereiten.

3. DURCHFÜHRUNG

Wir verlegen schnellstmöglich von unserem Verfügungsraum Südlich der PL Grün zur PL Braun und schließen letzte Vorbereitungen an der Sperre ab. Nach Passieren der eigenen Kräfte sind die befohlenen Maßnahmen durchzuführen und das Verzögerungsgefecht nach Maßgabe der Führung vor Ort zu führen. Weiteres Verlegen von Sprengladungen und Minen im Verlauf der Verzögerung ist ausdrücklich gestattet. Die entsprechenden Mittel stehen zur Verfügung.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

EloKa wie in Feindlage bereits angesprochen. Derzeit keine Luft- oder Feuerunterstützung. Zur Luftnahbereichsverteidigung stehen Fliegerfäuste zur Verfügung.

4. führungsUNTERSTÜTZUNG

Der Brigadegefechtsstand "Adler" ist über den Verlauf der Verzögerung zu informieren. Dieser befindet sich mit auf dem Kanal 45.

Operationsbefehl UebMan081915Boct17

Gefueb081017

1. LAGE

FEINDLAGE

Feindliche mechanisierte Kräfte haben im Gefechtsstreifen mehrere befestigte Außenposten errichtet. ZZ1 und AZ sind an oder in Ortschaften, ZZ2 irgendwo im mittleren Abschnitt. Feind verfügt über gepanzerte Fahrzeuge und Panzerabwehr-Lenkwaffen. Es ist mit einer verstärkten Kompanie im Gefechtsstreifen zu rechnen.

EIGENE LAGE

Die Kräfte im Einsatzgebiet, vertreten durch die 2./391, sind bei voller Einsatzstärke. Ausrüstung und Fahrzeuge sind im Verfügungsraum. Der Verfügungsraum befindet sich ca. zwei km nord-westlich des Gefechtsstreifens.

ZIVILE LAGE

Der zugewiesene Raum ist frei von Zivilisten.

2. AUFTRAG

Unsere Aufgabe ist es, die Außenposten sowie die Ortschaften in den Zwischen- u. Angriffszielen zu sichern. Bei ZZ2 ist eine Aufklärung des Außenpostens von nöten.

3. DURCHFÜHRUNG

Es ist die sofortige Gefechts- und Abmarschbereitschaft herzustellen. Der Gefechtsstreifen ist aus Westen zu betreten, das ZZ1 (Ortschaft u. Außenposten) zu sichern und gegen eventuelle Angriffe zu halten. Danach ist ein Einfließen in den mittleren Abschnitt von Nöten, um den Außenposten im ZZ2 aufzuklären. Sobald dieser gesichert wurde, ist das AZ zu nehmen.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Aufgrund von Flugabwehrstellungen des Feindes kann keine Luftunterstützung gewährt werden. Mörser- u. Artillerieeinheiten sind bereits durch andere Aufgaben komplett gebunden.

Operationsbefehl UebMan011915Boct17

Uebman 011017

1. LAGE

FEINDLAGE

Feindliche Kräfte rücken von Osten an. Mechanisierte Kräfte sowie motorisierte Kräfte haben die Ortschaften Malajewo und Schpagino besetzt und befinden sich in Verteidigungsstellung. Es ist möglich, dass die Einheiten lediglich auf das Vorrücken eigener Kampfpanzer warten. 

EIGENE LAGE

Das Panzergrenadierbataillon 391 befindet sich nordöstlich vom Gefechtsstreifen. Eigene Kampfpanzer werden aus Norden herangezogen. Ob diese rechtzeitig eintreffen, ist derzeit noch unklar. Der Gefechtsstreifen ist unbedingt einzuhalten, da das Gelände nördlich sowie südlich der Ortschaften vermint ist.

ZIVILE LAGE

Die Zivilbevölkerung wurde evakuiert.

2. AUFTRAG

Nehmen sie die Ortschaften Malajewo und Schpagino ein und errichten sie eine Verteidigung nach Osten. Halten sie die Stellung bis zur Ablösung durch eigene Kräfte.

3. DURCHFÜHRUNG

Rücken sie von Westen in den Gefechtsstreifen ein. Sichern sie Malajewo und Schpagino. Verteidigen sie die Ortschaften gegen anrückenden Feind aus Osten.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Je nach Lage durch PzBtl306.

Operationsbefehl UebMan241915Bsep17

Uebman 240917

1. LAGE

FEINDLAGE

Feindliche Kräfte dringen von Osten in den Kampfraum ein. Alle Ortschaften östlich von Bergen sind vom Feind besetzt worden. Beckendorf wurde durch einen Panzerzug verstärkt. Es ist anzunehmen, dass die Kampfpanzer in Kürze auf Bergen vorrücken werden. Der Feind zieht weiterhin Kräfte aus Osten nach.

EIGENE LAGE

Das Panzergrenadierbataillon 391 befindet sich am Übungsplatz westlich von Bergen. Weitere mechanisierte Kräfte halten Bergen solange wie möglich. Eigene Kampfpanzer sind nicht verfügbar.

ZIVILE LAGE

Die Zivilbevölkerung konnte nicht fliehen. Es ist davon auszugehen, dass sie in den Ortschaften gefangen gehalten werden.

2. AUFTRAG

Führen sie eine Zangenbewegung über Bonstorf und Hermannsburg durch. Vernichten sie anschließend alle Kampfpanzer die sich in Beckedorf befinden. 

3. DURCHFÜHRUNG

Rücken sie nördlich von Bergen auf die Ortschaft Bonstorf vor. Sichern sie Hermannsburg und vernichten sie anschließend alle Kampfpanzer die sich in Beckedorf befinden. Sobald die feindlichen Kampfpanzer bekämpft sind, wird Unterstützung aus Bergen weiter nach Osten vordringen.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Keine.

Operationsbefehl UebMan211915Bsep17

Gefueb 210917

1. LAGE

FEINDLAGE

Das feindliche mechanisierte Bataillon wurde zerschlagen. Restteile, sowie Folgekräfte verteidigen weiterhin Capoi und ostwärts davon.

EIGENE LAGE

Das Panzergrenadierbataillon 391 hat ihr Angriffsziel erfolgreich genommen und greift weiter Richtung Osten an. Der Einsatz von Luft- und Artilleriekräften wird weiter durch das JFST geführt. Die Batallionsreserve löst derzeit die 3./391 ab.

ZIVILE LAGE

Der Einsatzraum ist frei von Zivilisten.

2. AUFTRAG

Unverändert. Aufrag der 2./391 ist es, das AZ zu nehmen, um die Voraussetzung für den weiteren Angriff auf Le Port zu schaffen.

3. DURCHFÜHRUNG

Die Kompanie reorganisiert sich am feindlichen Batallionsgefechtstand und greift danach entlang der Hauptstraße weiter an. Spätestens aber der AL wird wieder breit vorgegangen und der Kampf durch die Tiefe geführt. Der nördliche Teil der Ortschaft Chapoi wird durch den I. Zug, der südliche Teil durch den II. Zug genommen.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

STF durch Artilleriebataillon 131