Gefechtsübung KW 30

22.07.2014

kw30

Der Panzerzug trainierte am Donnerstag, auf der internen Schießbahn im Norden der Insel Altis, den Feuerkampf aus der Bewegung heraus. Zu Beginn nahmen die Panzerbesatzungen ihre Ausrüstung im Feldlager auf, erhielten eine Einweisung zum geplanten Übungsinhalt und verlegten nach dem Aufsitzen zur ersten Schießbahn. Dort wurden die einzelnen Waffensysteme zunächst eingeschossen und das Feuer auf statische Ziele eröffnet. Vor allem die Aufklärung von Feind und die interne Absprache standen während der Ausführung im Fokus der einzelnen Kommandanten. Um allen Teilnehmern ausreichend Zeit zum Üben einräumen zu können, wechselten die Besatzungen fahrzeugintern durch. In Hinblick auf den weiteren Ablauf war dies von besonderer Bedeutung, denn der Kampf gegen bewegliche Ziele oder gegen Ziele aus der eigenen Bewegung, erfordert Ingamerfahrung und eine optimale Vorbereitung. Alle Fahrzeugbesatzungen nutzten die hierfür veranschlagte Zeit sinnvoll und kosteten diese voll aus. Zuletzt nahmen die Fahrzeuge wieder Munition auf und verlegten zur zweiten Schießbahn im Konvoi. Diese lag nur unweit entfernt der ersten Bahn und bot ausgezeichnetes Terrain zur Bekämpfung von mechanisiertem Feind auf einer Distanz zwischen 1200 bis 1500m. Die Fahrzeuge traten in Kette an und bereiteten sich auf das Übungsschießen vor. Im Schießen wurden die Fahrzeuge einzeln bei variablen Geschwindigkeiten eingesetzt. Diese wurden vom Kraftfahrer angefahren sowie gehalten, bis das erkannte Ziel vom Richtschützen und dem Kommandanten erfolgreich getroffen oder direkt vernichtet wurde. Obwohl die Anforderungen an alle Teilnehmer deutlich stiegen, absolvierten die Besatzungen solide die an sie gestellten Aufgaben.

In der nächsten Stufe bewegten sich zudem neben dem eigenen Fahrzeug auch die Ziele in Quer- oder Schrägfahrt. Trotz der großen Entfernung und den widrigen Wetterbedingungen am Übungstag, meisterten die Kommandanten auch diese Aufgaben problemlos.
Abschließend galt es den Vorstoß einzelner Fahrzeuge im raupenartigen Vorgehen zu beobachten und gegen rasch aus dem Hinterhang auftauchenden Feind aktiv zu werden. Häufig griff dieser in mehreren Angriffswellen und aus verschiedenen Richtungen an. Zuletzt fuhren alle Fahrzeuge nach einer kurzen Aus- und Bewertung der Übung durch den Übungsleiter wieder zurück zum Feldlager.

Diese Erfahrungen werden in nächsten gemeinsamen einsatznahen Manövern berücksichtigt und sehr bald von Nutzen sein.

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