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1. ALLGEMEINE LAGE

Am 18. Juli 2025 eskalierten die Spannungen zwischen der Volksrepublik China und mehreren europäischen NATO-Staaten, nachdem chinesische Cyber- und Wirtschaftssabotageaktionen gegen kritische Infrastruktur in Deutschland und Polen öffentlich gemacht wurden. Ein massiver Hackerangriff legte Teile des deutschen Energienetzes lahm, während gleichzeitig gezielte Desinformationskampagnen und Sabotage an Kommunikationsknotenpunkten identifiziert wurden.
Am Morgen des 25. Juli 2025 kam es zur Landung chinesischer Spezialeinheiten im Norden Deutschlands – zuerst im Raum Lübeck und später an mehreren Knotenpunkten im Binnenland. Unter dem Deckmantel einer "humanitären Mission" und gestützt auf eine aggressiven Propaganda-Offensive, begann China mit einem hybriden Angriff auf deutsches Staatsgebiet.
Die NATO reagierte umgehend auf Antrag der Bundesrepublik Deutschland mit der Auslösung des Bündnisfalls nach Artikel 5. Multinationale Kräfte wurden mobilisiert. Während sich britische und französische Einheiten im Osten formieren, wurden Bundeswehr-Kräfte im norddeutschen Raum zusammengezogen, um wichtige Infrastruktur zu sichern und die vorrückenden chinesischen Truppen zurückzuschlagen.
Der Gegner operiert mit regulären Kräften in Kombination mit asymmetrischen Elementen – darunter Aufklärungsdrohnen, irreguläre Milizen und Söldnereinheiten. Derzeitige Schwerpunktverlagerung wird im Raum Niedersachsen vermutet.

a. FEINDLAGE

Nach der amphibischen Landung chinesischer Streitkräfte im Raum Lübeck am 22. Juli 2025 konnte der Gegner rasch mehrere Schlüsselstellungen entlang der Ostseeküste sichern. Ziel der chinesischen Invasion scheint die Errichtung eines Brückenkopfes zur Destabilisierung Mitteleuropas zu sein, insbesondere durch die Kontrolle über nordeuropäische See- und Landverbindungen.
Die eingesetzten feindlichen Kräfte bestehen aus:
• mechanisierten Verbänden der 82. Armeegruppe
• Luftlandeelementen mit Erfahrung aus dem pazifischen Raum
• Spezialeinheiten (vermutlich PLA SF) mit Schwerpunkt auf Sabotage, Aufklärung und elektronischer Kriegsführung
Nach Erkenntnissen des Militärischen Abschirmdienstes (MAD) operieren Teile des Gegners in zivilen Tarnungen oder nutzen eroberte deutsche Fahrzeuge zur Irreführung.
Die chinesische Invasionsachse verläuft derzeit südwestlich, entlang der A7 und A2 in Richtung Hannover. Gleichzeitig versuchen feindliche Kräfte, in Richtung Westen abzuschwenken, um sich gegen das vorrückende französisch-britische NATO-Kontingent im Raum Leipzig abzusichern.
Drohnenaufklärung und einzelne Luftlandeaktionen wurden gemeldet. Der Feind ist hochmobil, technologisch ausgerüstet und zeigt entschlossenes Vorgehen.

B. EIGENE LAGE

Die Panzergrenadierbrigade 37 wurde im Rahmen der NATO-Krisenreaktion als Teil der schnellen Eingreifkräfte (VJTF) nach Niedersachsen verlegt. Derzeit konzentrieren sich die Verbände der Brigade auf die Verteidigung des ostniedersächsischen Raumes, insbesondere im Großraum Uelzen – Rosche – Suhlendorf.
Das Panzergrenadierbataillon 391 wurde in der Nacht vom 26. auf den 27. Juli zum Flughafen westlich von Rosche verbracht. Teile des Bataillons führen aktive Sicherungs- und Verzögerungsmaßnahmen durch, um die Ausbreitung feindlicher Kräfte aus dem Raum Lübeck zu verlangsamen.
In unmittelbarer Umgebung befinden sich:
• ein Artillerieunterstützungselement des 345. Artilleriebataillon (PzH 2000)
• Pioniereinheiten zur Raumblockierung und Sprengvorbereitung entlang potenzieller Feindachsen
• logistische Elemente des LogBtl 131
Französische und britische Verbände befinden sich östlich von Salzwedel in vorderer Aufklärung und stellen eine mögliche Verbindung her. Die NATO-Luftwaffe führt regelmäßig ISR-Überflüge durch, und konnte bereits einige Feindverbände im Vorfeld bestätigen.

C. ZIVILE LAGE

Zivilisten sind vor Ort, ob festgesetzt oder in ihren Häuser ist unklar. Vereinzelt sind zivile Fahrzeuge auf der Flucht nach Norden und Westen. Wir gehen davon aus, dass sich im Laufe des Sonntags, diese Fluchtbewegung ins Hinterland verstärken wird.

 

2. AUFTRAG

Die 2. Kompanie des Panzergrenadierbataillons 391 hat den Auftrag, am 27. Juli 2025 ab 04:00 Uhr die MSR Schwemlitz im zugewiesenen Abschnitt zu sichern und gegen aufklärte oder auftretende Feindkräfte zu verteidigen, um die Bewegungsfreiheit eigener Kampf- und Versorgungskräfte entlang der Route sicherzustellen.
Dabei ist sicherzustellen, dass:
• der Durchfluss eigener Kräfte jederzeit möglich bleibt
• feindliche Vorauskräfte frühzeitig erkannt und aus dem Sicherungsraum geworfen werden
Mit Feindaufklärung durch Drohnen ist zu rechnen. Eigene Aufklärung durch HuntIR und Drohnen ist nicht möglich, bis der Störsender im ZZ1 zerstört wurde. Der Feind setzt Mienensperren ein.

3. DURCHFÜHRUNG

Der PzGren Zug nutzt den befohlenen Anmarschweg über C-Brücke. Beim Erreichen der C-Brücke wird Meldung an die OPz gegeben, welche das Blenden im Vorfeld von ZZ1 mit dem 345. Artilleriebataillon abstimmt.
Ist die C-Brücke überwunden wird das ZZ1 genommen. Dort wird motorisierter Feind in Zugstärke vermutet. Außerdem wurde hier im Bereich EW ein Störsender aufgeklärt, welchen den Einsatz von eigenen Drohnen und HuntIR-Granaten verhindert. Dieser muss zerstört werden.
Im Anschluss wird das Zwischengelände von ZZ1 und ZZ2 durchlaufen und gesichert. Der ZgTrp unterstützt hierbei die 1. Grp bei der Zerstörung der FlaK. Danach geht der ZgTrp gegen die Radschützenpanzer vor, um den Druck auf die Jäger in linken Gefechtsstreifen zu senken.
Ist dies erfolgt geht der ZgTrp bei Stellung Pieperhofen West in Stellung. Nutzung der Stellung obliegt dem Führer vor Ort. Die PL Rotorbülbül darf übertreten werden, wenn Das A-Dorf durch die Jäger genommen wurde. Hierzu erfolgt der Befehl durch die OPz. Im ZZ2 wird ein Halbzug KPz sowie ein Zug Infanterie vermutet. Bei Erreichen der PL Trottellumme wird die OPz informiert. Der 2. Zug geht bei Kastenwald Nord und Kastenwald Süd in Stellung um das Vorrücken des 1.Zugs auf ZZ3 zu unterstützen. Im ZZ3 wird motorisierter Feind vermutet.
Ist das ZZ3 genommen, kann die PL Löffler überschritten werden. Nach Durchbruch gepanzerter und mot. Feindkräfte ist ab PL Löffler überwiegend mit abgesessenen Infanteriekräften und leichten Sicherungseinheiten zu rechnen. Im AZ wurden Werfer für SRBM aufgeklärt. Diese sollen bei der Sicherung des AZ primär neutralisiert werden.
Das PzGrenBtl geht an der PL Klunkerkranich in Stellung, um auftretenden Feind abzuwehren.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Artillerieunterstützungselement des 345. Artilleriebataillon
logistische Elemente des LogBtl 131

Die Einsatzunterstützung erfolgt über die OPz in Absprache mit dem Führer vor Ort.

5. FÜHRUNGSUNTERSTÜTZUNG

Frequenzbelegung:

Zugkreis Fahrzeuge und OpZ: 40.0 MHz
Zugkreis Infanterie: 45.0 MHz
A1/B1: 76.5 MHz
A2/B2: 70.8 MHz
A3/B3: 65.1 MHz
A4/B4: 60.3 MHz

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