Operationsbefehl UebMan041915Boct26
1. ALLGEMEINE LAGE
Die Sicherheitslage auf Isla Pera ist nach der vollständigen Machtübernahme durch das Syndikat weiterhin instabil. Das Syndikat kontrolliert derzeit die gesamte Insel, nutzt die vorhandenen Ortschaften und Verkehrsachsen für seine Verteidigung und verfügt überwiegend über älteres russisches Gerät.
Teile der Horizon Islands Legion konnten an der Küste einen Brückenkopf bilden und halten. Zur Verstärkung sowie zur Wiederherstellung der Kontrolle über die Insel wurden Teile der PzGrenBrig 37 in diesen Brückenkopf verlegt.
Das Syndikat ist in der Lage, den Brückenkopf zu beobachten und gegen ihn mit örtlichen Kräften vorzugehen. Besonders entlang von Straßen, an Kreuzungen, Brücken und Geländeengen ist mit kleinen Panzerabwehr-Minensperren zu rechnen; der Einsatz von IEDs ist nicht festgestellt.
Zur Sicherung des weiteren Vorgehens greifen KSK-Kräfte beidseits der Angriffsachse an. Sie sichern die umliegenden Dörfer und verhindern, dass Kräfte des Syndikats in die Flanken der PzGrenBrig 37 ausweichen, Reserven verlegen oder Gegenangriffe führen.
Die PzGrenBrig 37 setzt aus dem Brückenkopf heraus zum Angriff an. Ihr Auftrag ist es, die Zwischenziele ZZ1 bis ZZ4 zu nehmen und anschließend das Angriffsziel AZ zu erobern. Ziel der Gesamtoperation ist es, das Syndikat schrittweise aus seinem Kontrollraum zurückzudrängen und die Handlungsfreiheit auf Isla Pera wiederherzustellen.
Wetter: 0600 Uhr, sonnig, gute Sicht. Dies begünstigt Aufklärung und Luftunterstützung, erhöht jedoch zugleich die Sichtbarkeit eigener Bewegungen.
FEINDLAGE
Das Syndikat hat in den vergangenen Tagen erhebliche Erfolge erzielt. Es konnte die örtliche Polizeikräfte überwältigen, deren Stellungen zurückdrängen und weite Teile der Insel unter seine Kontrolle bringen. Die verbliebenen Polizei- und Sicherheitskräfte sind vermutlich zersplittert, zurückgeworfen oder haben sich in kleinere, isolierte Gruppen zurückgezogen.
Das Syndikat kontrolliert derzeit die gesamte Insel Isla Pera. Es nutzt die gewonnenen Räume, um seine Stellungen auszubauen, Verkehrsachsen zu kontrollieren, Reserven in den Ortschaften zu konzentrieren und den Brückenkopf der Horizon Islands Legion zu beobachten.
Das Syndikat verfügt überwiegend über älteres russisches Gerät. Dazu zählen Handwaffen, Maschinengewehre, Panzerabwehrhandwaffen und möglicherweise ältere gepanzerte Fahrzeuge. Zur Sicherung seiner Verteidigung legt es vor allem an Straßen, Kreuzungen, Brücken und Geländeengen kleine Minensperren mit Panzerabwehrminen (AT-Minen) an. Der Einsatz von IEDs ist bislang nicht festgestellt.
Im Raum ZZ4 befindet sich eine Radaranlage, die vom Syndikat gestört bzw. für eigene Zwecke genutzt wird. Die Anlage ist von hoher Bedeutung und soll durch eigene Kräfte unbeschädigt eingenommen werden. Es ist davon auszugehen, dass das Syndikat die Radaranlage sichert und im Fall eines Angriffs gegebenenfalls beschädigen oder unbrauchbar machen will. Im Raum ZZ4 sind daher Sprengladungen, Sprengfallen oder Zerstörungsvorrichtungen möglich.
Vermutliche Absicht des Syndikats:
• Den Brückenkopf der Horizon Islands Legion beobachten und bei Möglichkeit angreifen.
• Den Vormarsch der PzGrenBrig 37 durch Verteidigung der Zwischenziele ZZ1 bis ZZ4 verzögern.
• Reserven in den Dörfern und entlang der Hauptachsen halten, um Gegenangriffe zu führen.
• Die Flanken des eigenen Vormarsches durch Kräfte aus den Seitenräumen bedrohen.
• Die Radaranlage im Raum ZZ4 weiterhin nutzen, stören oder im Bedrohungsfall zerstören.
• Das Angriffsziel AZ als Schwerpunkt der Verteidigung halten.
Das Syndikat ist als kampferprobter, örtlich flexibler Gegner einzuschätzen. Es wird vermutlich keine durchgehende Verteidigungslinie halten, sondern Schlüsselgelände, Dörfer, Straßenengen und die Radaranlage verteidigen. Dabei nutzt es Rückzugswege, Sperren und Gegenangriffe, um unseren Vormarsch zu verzögern.
2. AUFTRAG
Die Brigade überschreitet die eigenen Feldposten im Osten und Durchläuft die Zwischenziele und das Angriffsziel. Dabei hält sie sich nahe der MSR.
3. DURCHFÜHRUNG
Der Panzergrenadierzug überschreitet den Feldposten im Osten.
Im Anschluss geht er auf den Angriff des ZZ1 und ZZ2 über. Dort wurde motorisierte Panzerabwehr aufgeklärt. Im ZZ1 wird Infanterie mit Panzerabwehrwaffen und im ZZ2 wird mechanisierte Infanterie erwartet.
Das ZZ3 ist der Staudamm, welcher für 80% der Stromversorgung der Insel verantwortlich ist. Hier wurde aufgeklärt, dass 2 Mitarbeiter des Kraftwerks als Geiseln genommen wurden. Diese sind zu befreien und zu evakuieren. Dies geschieht über das Markierte Dach, durch Hotel 1. Hotel 1 wird durch die OPZ eingewiesen, sobald die Geiseln und der Landeplatz durch den Zugführer als gesichert gemeldet wurden.
Im ZZ4 befindet sich die Radarstation Mike-69. Diese wird aktuell gestört. Hierzu soll der Störsender zerstört werden. Die Anlage soll unter allen Umständen intakt bleiben.
Im AZ befindet sich der Flugplatz „Tagua Air Base“. Wir vermuten, dass von hier die Logistik des Syndikats passiert. Dieser Flugplatz ist einzunehmen und nach Beweisen zu suchen, wer das Syndikat unterstützt.
4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG
Keine.
5. FÜHRUNGSUNTERSTÜTZUNG
Frequenzbelegung:
Zugkreis Fahrzeuge und OpZ: 40.0 MHz
Zugkreis Infanterie: 45.0 MHz
A1/B1: 76.5 MHz
A2/B2: 70.8 MHz
A3/B3: 65.1 MHz
A4/B4: 60.3 MHz



