Operationsbefehl UebMan261915Afeb26

 

 

1. ALLGEMEINE LAGE

Nach dem Bürgerkrieg in der Provinz Anisey sichern Bundeswehr Kräfte gemeinsam mit britischen Einheiten den Flugplatz "Landay Airfield" als Entry Point für nachrückende NATO Kräfte im Rahmen einer Friedens sichernden Mission. Der Flugplatz wird im Schwerpunkt durch britische Kräfte gehalten und verteidigt.
Der Operationsraum ist ländlich geprägt (offene Flächen, vereinzelte Dörfer, kleinere Ortschaften, wenig Bewuchs). Gute Sichtverhältnisse. Tagoperation ab 0730L.Im Nahbereich des Flugplatzes werden bewaffnete Milizen vermutet.
Ausstattung: leichte Infanteriewaffen, vereinzelt gepanzerte Fahrzeuge.
Stärke und Aufenthalt: unklar.
Auftreten möglicherweise verdeckt innerhalb der Zivilbevölkerung.

Reguläre Streitkräfte der Provinz Anizay befinden sich westlich des Einsatzraumes und sind aktuell nicht unmittelbar zu erwarten.

Zivilbevölkerung teilweise bewaffnet (landestypisch). Nicht jede bewaffnete Person ist feindlich. Es gelten die Rules of Engagement.

Eigene Kräfte (Halbzug):

1x SPz Puma mit abgesessener Gruppe (6 Soldaten)

1x SPz Puma (fahrzeuggebunden, ohne Absitzer)

1x Scharfschützenteam (Aufklärung / Overwatch)

Unterstützung:Sanitätskräfte am Flugplatz (Bw)

Britische QRF am Flugplatz

Luftunterstützung grundsätzlich verfügbar, jedoch eingeschränkt

 

2. AUFTRAG

Der Halbzug verlegt ab 0730L gemeinsam mit eine britischer Soldatengruppe motorisiert vom Flugplatz in das nördlich gelegene Camp Charlie. Im Anschluss führt der Halbzug von Camp Charlie aus eine Geländeerkundung durch, gewinnt Übersicht über das umliegende Gelände und rückt anschließend in Richtung Nordost zur Ortschaft Herati (A Dorf) vor. Dort überprüft der Halbzug die Ortschaft, nimmt Kontakt zur Zivilbevölkerung auf und klärt mögliche Milizaktivitäten auf.Nach Abschluss verlegt der Halbzug zurück zum Flugplatz, stellt Einsatz- und Marschbereitschaft her und führt auf Befehl die Patrouille „Orange“ durch.

3. DURCHFÜHRUNG

Absicht

Sicherer Transport britischer Kräfte, Aufbau eines Lagebildes im nördlichen Einsatzraum, Präsenz zeigen, Eskalation vermeiden, jedoch bei bestätigter Feindhandlung entschlossen wirken.

Phase 1 – Verlegung Camp Charlie
Motorisierte Verlegung der britischen Kräfte unter Eigenschutz.
Schwerpunkt: Marschsicherung und Gefahrenaufklärung entlang der Route.

Phase 2 – Geländeerkundung nördlicher Raum
Bezug geeigneter Beobachtungspositionen.
Einsatz Scharfschützenteam zur Overwatch und Aufklärung.
Erstellung eines ersten Lagebildes.

Phase 3 – Vorgehen Herati (Raum Adorf)
Annäherung unter Sicherung.
Überprüfung der Ortschaft.
Kontaktaufnahme mit Zivilbevölkerung.
Aufklärung möglicher Milizpräsenz.

Phase 4 – Rückverlegung
Geordneter Rückmarsch zum Flugplatz.
Herstellung Einsatz- und Marschbereitschaft.
Bereithalten für Folgeauftrag „Patrouille Orange“.Verhalten bei Feindkontakt

Identifizieren Ansprechen sofern lagebedingt möglich

Wirkung nur bei eindeutiger Feindhandlung oder feindlicher Absicht

Lage melden. Bei Bedarf britische QRF anfordern

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

MEDEVAC über San-Kräfte

FlugplatzQRF durch britische Kräfte

Luftnahunterstützung eingeschränkt verfügbar

Versorgung über Flugplatz

5. FÜHRUNGSUNTERSTÜTZUNG

Frequenzbelegung:

Zugkreis Fahrzeuge und OpZ: 40.0 MHz
Zugkreis Infanterie: 45.0 MHz
A1/B1: 76.5 MHz
A2/B2: 70.8 MHz
A3/B3: 65.1 MHz
A4/B4: 60.3 MHz

Meldungen besonderer Vorkommnisse unverzüglich an Gefechtsstand Flugplatz.
Einsatz im zugewiesenen Abschnitt eigenverantwortlich.

Operationsbefehl UebMan151915Afeb26

 Gefueb 130820

 

1. ALLGEMEINE LAGE

Im Rahmen der multinationalen NATO-Übung TRIDENT RESOLVE 26 wird im Raum ROSCHE die kollektive Bündnisverteidigung gemäß Artikel 5 des NATO-Vertrages geübt. Grundlage des Szenarios ist eine fiktive sicherheitspolitische Eskalation zwischen NATO-Staaten und der Republik „Rotland“.
Rotland tritt im Übungsszenario als konventionell und hybrid agierender Aggressor auf und stellt territoriale Ansprüche im Operationsraum. Ziel Rotlands ist es, durch schnelle militärische Operationen und die Einnahme von Schlüsselgelände politische und militärische Fakten zu schaffen.
Im Rahmen der Übungsanlage wird Rotland durch Kräfte der US-Armee dargestellt. Dies erfolgt ausschließlich aus darstellungstechnischen und übungsorganisatorischen Gründen und lässt keine Rückschlüsse auf reale politische oder militärische Lagen zu.
Ziel der NATO ist die Demonstration von Verlegefähigkeit, Interoperabilität und Gefechtsbereitschaft im Rahmen der kollektiven Verteidigung.

a. FEINDLAGE

Der Angriff Rotlands auf der Achse PROBIEN – SCHWEMLITZ wurde durch eigene Kräfte zum Erliegen gebracht. Der Feind ist in die Verteidigung übergegangen.
Rotland verteidigt nun in einem zusammenhängenden Abschnitt von SCHWEMLITZ bis KAHLSTORF. Ziel ist das Halten des gewonnenen Geländes, die Stabilisierung der Front sowie das Abweisen eines erwarteten Gegenangriffs eigener Kräfte.
Die Verteidigung wird vermutlich in gestaffelter Tiefe geführt:
• Vorderste Linie im Raum SCHWEMLITZ
Der Feind gilt als:
• Hoch motiviert
• Gefechtserfahren
• Führungsstark auf unterer taktischer Ebene
• Modern ausgestattet im Bereich SPz und TPz
Ausstattung und Fähigkeiten:
• Moderne Schützenpanzer (SPz) mit hoher Feuerkraft und guter Nachtsichtfähigkeit
• Moderne Transportpanzer (TPz) mit hoher Beweglichkeit
• Kampfpanzer älterer Generation mit eingeschränkter Sensorik und Schutzwirkung, jedoch weiterhin wirksamer Hauptbewaffnung
• Verstärkte Panzerabwehrmittel in vorderster Linie
• Drohnen zur Aufklärung und Zielzuweisung
Bewertung der feindlichen Verteidigung:
Es ist davon auszugehen, dass Rotland:
• Ortschaften und Waldränder befestigt hat,
• Panzerabwehrkräfte in wahrscheinlichen Angriffsrichtungen konzentriert,
• alte KPz aus gedeckten Stellungen zur Raumverteidigung einsetzt,
• moderne SPz als bewegliche Reserve für Gegenstöße bereithält.
Engstellen, Waldpassagen sowie Ortsdurchfahrten im Abschnitt SCHWEMLITZ – KAHLSTORF sind mit vorbereiteten Feuerüberfällen zu rechnen.
Feindabsicht:
Rotland beabsichtigt, den Abschnitt SCHWEMLITZ – KAHLSTORF unter allen Umständen zu halten, unseren Gegenangriff abzunutzen und durch lokale Gegenstöße operative Initiative zurückzugewinnen.

Der Luftraum im Operationsgebiet ist als umkämpft zu bewerten.
Im Rahmen der Übungsanlage wird eine beidseitige, leistungsfähige Flugabwehr (FlaRak) angenommen. Aufgrund dieser simulierten Bedrohung meiden Starrflügler die unmittelbare Frontlinie. Luftnahunterstützung durch Kampfflugzeuge wird lediglich simuliert und steht im direkten Frontbereich nicht real zur Verfügung.
Tatsächlich eingesetzte Luftfahrzeuge beschränken sich auf:
• Leichte Mehrzweckhubschrauber
• Leichte Transporthubschrauber
• Aufklärungshubschrauber
Bewertung:
• Tiefflugoperationen sind möglich, jedoch mit erhöhtem Risiko durch angenommene FlaRak-Bedrohung.
• Feindliche Hubschrauber sind im rückwärtigen Raum wahrscheinlich und können für Aufklärung oder begrenzte Luftnahunterstützung eingesetzt werden.
Es ist davon auszugehen, dass beide Seiten versuchen werden, durch Hubschraubereinsatz Bewegungen zu verschleiern, schnelle Verlegungen durchzuführen und punktuell Gefechtsfeldaufklärung zu betreiben.
Eine durchgängige Luftherrschaft besteht für keine Seite.

B. EIGENE LAGE

Die Panzergrenadierbrigade 37 hat den feindlichen Angriff auf der Achse PROBIEN – SCHWEMLITZ erfolgreich abgewehrt und die Verteidigung stabilisiert.
Eigene Kräfte halten derzeit vorbereitete Stellungen nördlich SCHWEMLITZ. Die Front ist konsolidiert. Kräfte wurden neu gegliedert, Munition ergänzt und Verwundete evakuiert. Die Brigade ist wieder voll handlungsfähig.
Absicht der übergeordneten Führung ist es, durch einen koordinierten Gegenschlag die Initiative zurückzugewinnen, den Feind im Abschnitt SCHWEMLITZ – KAHLSTORF zu zerschlagen und verlorenes Gelände zurückzugewinnen.
Unterstellte / verfügbare Kräfte:
• Panzergrenadierbataillone mit SPz-Unterstützung
• Panzerbataillon als beweglicher Schwerpunkt
• Artilleriebataillon zur Feuerunterstützung
• Pionierkräfte zur Herstellung von Beweglichkeit (Sperren räumen, Übergänge schaffen)
• Aufklärungskräfte zur Feindaufklärung und Schwerpunktbildung
• Logistische Kräfte im rückwärtigen Raum
Eigene Lagebeurteilung:
• Moral und Gefechtsbereitschaft sind hoch nach erfolgreicher Abwehr.
• Munitions- und Kraftstoffvorräte sind ausreichend für offensive Operationen.

C. ZIVILE LAGE

Der Operationsraum ist überwiegend frei von Zivilisten, wodurch offensive Operationen von Nord nach Süd weitgehend ohne direkte zivile Einschränkungen durchgeführt werden können. Ortsdurchfahrten und Engstellen müssen jedoch weiterhin mit Vorsicht behandelt werden. Ziel ist es, Schäden an zivilen Strukturen zu vermeiden, um Infrastruktur für spätere Nutzung zu erhalten.

 

2. AUFTRAG

Die Brigade überschreitet die eigenen Feldposten im Norden und tritt in den zugewiesenen Gefechtsstreifen ein. Ziel ist es, die festgelegten Zwischenziele (ZZ1 bis ZZ5) zu erreichen und anschließend das Angriffsziel (AZ) zu sichern.

3. DURCHFÜHRUNG

Der Panzergrenadierzug fließt in seinen Gefechtsstreifen ein. Dabei nimmt er die „Sand Pit“ und zerschlägt dabei die vermuteten Aufklärungskräfte im Bereich.
Im Anschluss geht er auf den Angriff des ZZ1 über. Dort wird motorisierte Panzerabwehr vermutet.Der markierte Bereich im Zwischengelände ZZ1-ZZ2 wird von B-1 und B-2 gesichert. In diesem Bereich wurden Audiosignaturen von KPz aufgenommen.
Im weiteren Verlauf sind die markierten Bereiche von den jeweiligen Trupps zu nehmen.
Kahlstorf wird von den Kräften im östlichen Gefechtsstreifen gesichert, während wir uns auf den Angriff auf das AZ konzentrieren können.
Rot markierte Bereiche auf der Karte sind nicht existent.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Jeder SPz Puma wurde mit einem Mells + 1 Spike beladen.

5. FÜHRUNGSUNTERSTÜTZUNG

Frequenzbelegung:

Zugkreis Fahrzeuge und OpZ: 40.0 MHz
Zugkreis Infanterie: 45.0 MHz
A1/B1: 76.5 MHz
A2/B2: 70.8 MHz
A3/B3: 65.1 MHz
A4/B4: 60.3 MHz

Hinweis zur Gefechtsdarstellung:
Die visuelle Darstellung von Feuer, Explosionen und Gefechtseinwirkungen erfolgt ausschließlich über VR-Brillen.
Physische Munition wird nicht eingesetzt, alle Wirkungen sind simuliert.
Die Sicherheitsregeln der Übung bleiben jederzeit einzuhalten.
Eigene Kräfte behandeln dargestellte Bedrohungen nach Taktik, jedoch ohne realen Materialeinsatz.

Operationsbefehl UebMan221915Ajan26

 Gefueb 130820

 

1. ALLGEMEINE LAGE

Nach dem Scheitern mehrerer diplomatischer Vermittlungsversuche zwischen der Russischen Föderation und der Europäischen Union hat sich die Sicherheitslage in der Region Beketov deutlich verschärft. Als Reaktion auf anhaltende politische Spannungen und militärische Provokationen hat eine europäische multinationale Task Force begrenzte militärische Operationen im Raum Beketov aufgenommen.
Russische Streitkräfte haben den Raum Beketov in den vergangenen Wochen verstärkt und nutzen ihn als vorgeschobenen Verteidigungs- und Bereitstellungsraum. Im Zuge der aktuellen Eskalation hat der Feind einen koordinierten Angriff mit Kampfpanzer-, Schützenpanzer- und Infanteriekräften eingeleitet, um die Initiative zu behalten und ein weiteres Vordringen der Task Force aus südlicher Richtung zu verhindern.
Ziel der europäischen Kräfte ist es, den feindlichen Angriff abzuwehren, um anschließend die Voraussetzungen für einen eigenen Gegenangriff nach Norden zu schaffen. Durch das Zerschlagen der russischen Kräfte im Raum Beketov soll die operative Handlungsfreiheit der Task Force wiederhergestellt und der feindliche Verteidigungsraum nachhaltig geschwächt werden.
Die Zivilbevölkerung hat den Großteil des unmittelbaren Einsatzraumes verlassen oder wurde durch russische Behörden evakuiert. Vereinzeltes ziviles Auftreten kann jedoch nicht ausgeschlossen werden.
Die Gesamtlage ist angespannt. Mit weiteren feindlichen Aktivitäten, insbesondere durch verstärkte mechanisierte Kräfte, Umgruppierungen sowie begrenzte Gegenstöße, ist jederzeit zu rechnen.

a. FEINDLAGE

Russische Streitkräfte operieren im Raum Beketov auf eigenem Territorium und verfügen über hohe Orts- und Geländekenntnis.
Die Moral des Feindes ist hoch; die Truppe ist gut geführt, kampferfahren und durch die Verteidigung auf eigenem Boden hochmotiviert.
Der Feind setzt mechanisierte Kräfte ein, bestehend aus Kampfpanzer-, Schützenpanzer- und infanteristischen Elementen. Diese Kräfte werden aus vorbereiteten Stellungen im nördlichen Raum von Beketov geführt und verfügen über bewegliche Reserven für Gegenstöße.
Die feindlichen Bodentruppen werden durch indirektes Feuer unterstützt.
Es liegen Hinweise auf den Einsatz einer Batterie Iskander-M im rückwärtigen Raum vor. Diese stellt eine erhebliche Bedrohung für Führungs-, Logistik- und Bereitstellungsräume dar.
Zusätzlich verfügt der Feind über Rohrartillerie, die zur Feuerunterstützung des Angriffs sowie zur Bekämpfung eigener Schwerpunkte eingesetzt wird. Mit schnell wechselnden Feuerstellungen und zeitnahem Feuerüberfall ist zu rechnen.
Der Feind ist bestrebt, durch massierten Einsatz von gepanzerten Kräften und Artilleriefeuer die eigene Initiative zu sichern und den Übergang eigener Kräfte in den Gegenangriff zu verhindern.
Gezielte Feuerüberfälle, Gegenstöße aus der Tiefe sowie der Einsatz von Reserven auf erkannte Schwachstellen sind wahrscheinlich.
Luftlage:
Der eigene Einsatzraum wird während der Verteidigung sowie des anschließenden Angriffs durch einen Halbzug Flugabwehr Ozelot gedeckt. Der Schwerpunkt der eigenen bodengebundenen Luftverteidigung liegt auf dem Schutz eigener Kräfte gegen feindliche Hubschrauber und tieffliegende Luftfahrzeuge. Ein umfassender Schutz gegen hochfliegende Luftziele ist nicht gegeben.
Der Feind verfügt weiterhin über luftgestützte Kräfte und setzt trotz eigener Verluste Jets sowie Kampf- und Transporthubschrauber ein. Mit Aufklärungsflügen, Close-Air-Support sowie schnellen Angriffen auf eigene Schwerpunkte und Führungsräume ist zu rechnen. Insbesondere während eigener Bewegungen und beim Übergang in den Angriff besteht erhöhte Bedrohung aus der Luft.
Links angrenzend operieren britische Kräfte der Royal Scots Dragoons. Diese setzen zur direkten Feuerunterstützung Angriffshubschrauber des Typs Wildcat ein.
Zur Sicherstellung der Lufthoheit im angrenzenden Raum stellen die britischen Kräfte zusätzlich eine Combat Air Patrol (CAP) mit Harrier GR.9. Eine unmittelbare Luftnahunterstützung durch diese Kräfte ist grundsätzlich möglich, jedoch lageabhängig und priorisiert nach Auftrag.
Insgesamt ist die Luftlage als umkämpft zu bewerten. Eigene Kräfte haben mit begrenzter bodengebundener Flugabwehr sowie verbündeter Luftunterstützung zu rechnen, während der Feind weiterhin in der Lage ist, punktuell Luftüberlegenheit zu erzielen.

B. EIGENE LAGE

Eigene Kräfte sind Teil einer europäischen multinationalen Task Force, die im Rahmen einer gemeinsamen Sicherheitsoperation in den Raum Beketov verlegt wurde. Ziel des Einsatzes ist es, den feindlichen Angriff zu stoppen und die operative Handlungsfreiheit im südlichen Abschnitt der Operationszone wiederherzustellen.
Unsere Kräfte befinden sich derzeit im Stadtgebiet Beketov und haben dort vorbereitete Stellungen bezogen. Der aktuelle Schwerpunkt liegt auf der Abwehr des laufenden feindlichen Angriffs, um die eigene Gefechtsbereitschaft zu erhalten und die Lage zu stabilisieren.
Nach erfolgreicher Verteidigung ist beabsichtigt, den Übergang in den eigenen Angriff durchzuführen. Dazu bereiten sich die eingesetzten Kräfte auf ein Vorgehen in nördliche Richtung entlang der Achse Beketov – Ksenino vor, mit dem Ziel, die feindlichen Stellungen im Raum Ksenino zu nehmen und den Gegner weiter nach Norden zurückzudrängen.
Rechts angrenzend ist das Panzerbataillon 306 eingesetzt und sichert den Nachbarraum. Die seitliche Verbindung ist hergestellt.
Links angrenzend operieren britische Kräfte der Royal Scots Dragoons. Ein unmittelbarer Funkkontakt besteht derzeit nicht; eine direkte Koordination ist nur eingeschränkt möglich.

C. ZIVILE LAGE

Der Großteil der Zivilbevölkerung hat das unmittelbare Kampfgebiet in und um Beketov bereits verlassen oder wurde durch lokale Behörden evakuiert.
Dennoch ist insbesondere im städtischen Bereich sowie in einzelnen Randlagen mit verbliebenen Zivilpersonen zu rechnen, die entweder nicht evakuiert werden konnten oder sich bewusst im Gebiet aufhalten.
Die zivile Infrastruktur in Beketov ist teilweise intakt, darunter Wohngebäude, Versorgungsanlagen und Verkehrswege. Schäden durch vorausgegangene Kampfhandlungen sind vorhanden, jedoch nicht flächendeckend.
Zivile Fahrzeuge und vereinzelter Restverkehr können nicht ausgeschlossen werden.
Der Umgang mit der Zivilbevölkerung hat unter Beachtung der Rules of Engagement zu erfolgen.
Zivile Verluste und Schäden an nicht militärischer Infrastruktur sind nach Möglichkeit zu vermeiden, da diese die eigene Operationsführung sowie die Akzeptanz des Einsatzes negativ beeinflussen können.
Mit einer weiteren Fluchtbewegung der Zivilbevölkerung im Zuge fortgesetzter Kampfhandlungen, insbesondere während des Übergangs in den Angriff, ist zu rechnen.

 

2. AUFTRAG

Eigene Kräfte verteidigen den Raum Beketov, weisen den feindlichen Angriff ab und verhindern ein weiteres Vordringen russischer Kräfte nach Süden.
Sobald der feindliche Angriff abgeflacht ist und eigene Kräfte wieder handlungsfähig sind, gehen eigene Kräfte in den Gegenangriff über.
Der Gegenangriff erfolgt aus dem Raum Beketov in nördliche Richtung entlang der Achse Beketov – Ksenino mit dem Ziel, die dort eingesetzten feindlichen Kräfte zu zerschlagen, Ksenino zu nehmen und die Initiative im Einsatzraum zu gewinnen.

3. DURCHFÜHRUNG

Der Panzergrenadierzug, verstärkt durch einen Kampfpanzer Leopard 2A6, bezieht die vorbereiteten Stellungen 1.1 und 1.2.
Diese verfügen jeweils über Ausweichstellungen, gekennzeichnet mit a und b, und sind bei Bedarf zu wechseln.
Für die Infanterie wurde durch die Royal Scots Dragoons bereits eine Stellung ausgehoben. In diesem Bereich wurde zudem Material verbracht, das durch eigene Kräfte genutzt werden kann.
Der Feind greift im Schwerpunkt mit Kampfpanzerkräften an.
Über die Flanken ist mit dem Einsatz von Schützenpanzern und Infanterie zu rechnen.
Im gesamten Gefechtsstreifen ist von mechanisiertem Feind auszugehen.
Übergang in den Gegenangriff:
Sobald der feindliche Angriff abgewehrt ist und eigene Kräfte wieder handlungsfähig sind, erfolgt der Übergang in den Gegenangriff.
Während des Vorrückens sind durch alle Teile fortlaufend geeignete Stellungen, Ausweich- und Sammelräume aufzuklären und zu melden, um bei Feindberührung oder Verzögerungen kurzfristig abgesessen oder ausweichend kämpfen zu können.
Im Raum A bis F Dorf ist mit eingegrabenen feindlichen Kräften zu rechnen. Diese Räume sind zu sichern, zu räumen und zu halten.
Anschließend ist die im Angriffsraum (AZ) befindliche feindliche Rohrartillerie, sofern sie noch nicht verlegt wurde, aufzuklären und zu zerstören.
Aufgrund des sumpfigen Geländes nördlich der Artilleriestellungen ist davon auszugehen, dass diese Kräfte nur eingeschränkt beweglich sind und abgeschnitten werden können.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Jeder SPz Puma wurde mit einem Mells + 1 Spike beladen.
Jeder KPz wurde mit 25x KE; 12x HE; 5x Canister; 2x LAHAT beladen
Es ist damit zu rechnen, dass eigene Flieger ihre Gefechtsstreifen übertreten, um auftretenden Feind zu bekämpfen.

5. FÜHRUNGSUNTERSTÜTZUNG

Frequenzbelegung:

Zugkreis Fahrzeuge und OpZ: 40.0 MHz
Zugkreis Infanterie: 45.0 MHz
A1/B1: 76.5 MHz
A2/B2: 70.8 MHz
A3/B3: 65.1 MHz
A4/B4: 60.3 MHz

Frohe Weihnachten

20161224104241 1

Die virtuelle Panzergrenadierbrigade 37 wünscht allen ein frohes fest und einen guten Rutsch ins neue jahr

Die Brigade feiert ihr fünfzehntes Jahr und schließt dieses erfolgreich ab. Zahlreiche Neuerungen wurden in den Spielbetrieb integriert.

In diesem Jahr feiern wir auch die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der RAGC, welche inzwischen ein fester Bestandteil des wöchentlichen Spiels geworden ist.

Wir bedanken uns an dieser Stelle herzlich für die tolle Aufnahme und das unkomplizierte Zusammenspiel.

 Als Kommandeur der Brigade bedanke ich mich bei den Mitgliedern, welche auch dieses Jahr wieder vollen Einsatz gezeigt haben. 

Vielen Dank für die schönen Stunden.

Kickapoo, Kommandeur vPzGrenBrig37

 

Operationsbefehl UebMan021915Anov25

 Gefueb 130820

 

1. ALLGEMEINE LAGE

Nach dem Zusammenbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen der Republik Altis und mehreren EU-Mitgliedsstaaten hat sich die Sicherheitslage in Mitteleuropa drastisch verschärft. Im Zuge der militärischen Eskalation sind Verbände der Altis Armed Forces (AAF) und der Livonia Defense Forces (LDF) in den tschechischen Grenzraum vorgestoßen. Ziel ihrer Operation ist es offenbar, die Kontrolle über die strategisch wichtige Region Šumava zu erlangen.
Die Zivilbevölkerung hat das Kampfgebiet größtenteils verlassen oder wurde evakuiert. Die Lage ist insgesamt angespannt, es wird mit weiteren Feindaktivitäten in Form von Umgruppierungen oder Gegenstößen gerechnet.

a. FEINDLAGE

Feindkräfte der Altis Armed Forces (AAF) operieren im Raum nordwestlich Sušice in gemischten Verbänden, unterstützt durch detachierte Elemente der Livonia Defense Forces (LDF).
Die Truppen verfügen über eine heterogene Ausrüstung, bestehend aus modernem Gerät ebenso wie älteren NATO-Systemen, die in den vergangenen Jahren über internationale Zwischenhändler angekauft wurden.
Die LDF übernimmt die taktische Aufklärung für die AAF. Mehrere UAVs vom Typ Darter wurden im Raum Hrádešice – Horažďovice gesichtet. Die Drohnen liefern dem Gegner Echtzeitinformationen über Bewegungen eigener Truppen und ermöglichen gezielte Abwehrmaßnahmen.
Mit koordinierter Artillerie- oder Panzerabwehrreaktion auf erkannte Bewegungen ist daher zu rechnen.
Aktuelle Aufklärung: Der Aufklärungstrupp Golf 1 hat den Ort Dobršín bereits aufgeklärt und lokale Feindstellungen erkundet. Zudem wurden Satellitenaufnahmen vom 01.11.2025, 11:00 ausgewertet und auf der Lagekarte markiert. Ein weiterer Überflug wurde allerdings verhindert.
Luftlage:
Das feindliche Luftarsenal wurde teilweise dezimiert. Das nördlich gelegene Flugfeld wurde durch Mars außer Gefecht gesetzt. Ein spezialisierter KSK Trupp (Delta 1) meldet, dass auf dem östlichen Flugfeld mehrere feindliche Jets erfolgreich zerstört wurden. Aufgrund dieser Ereignisse ist derzeit nicht mit einer nennenswerten Bedrohung durch feste Jagdflugzeuge zu rechnen.
Erwartet werden vorrangig Hubschrauber (Transport und Kampfhubschrauber) als wichtigste Luftbedrohung — insbesondere schnelle Reaktionsverlegungen und punktuelle Luftunterstützung der AAF/LDF.
Die Moral des Feindes gilt als hoch; die AAF/LDF-Truppen im Raum zeigen ein entschlossenes Abwehrverhalten und gute Gefechtsorganisation.

B. EIGENE LAGE

Die Panzergrenadierbrigade 37 ist im Rahmen der VJTF in den Einsatzraum verlegt worden. Zusammen mit Teilen der 7. mechanizovaná brigáda „Dukelská“ sichern wir den Nordabschnitt der Operationszone.
Unsere Kräfte befinden sich aktuell etwa 2 km nördlich von Sušice und bereiten den Angriff Richtung Nordosten vor, um den Gegner aus den Höhenstellungen rund um Hradešice und Malý Bor zurückzudrängen.

C. ZIVILE LAGE

Die Zivilbevölkerung wurde größtenteils evakuiert; die Evakuierungen wurden unter anderem durch das internationale Hilfsprogramm IDAP koordiniert und durchgeführt. Durch die großflächige Verlegung der Zivilisten ist der Einsatz von Artillerie gegen Ziele in Siedlungen im Zweifelsfall möglich.
Wichtig: Trotz umfangreicher Evakuierungen sind vereinzelte Nichtkombattanten, Rückkehrer oder Hilfsorganisationen nicht vollständig auszuschließen. Kollateralschäden sind zu minimieren. Berücksichtigt verbleibende zivile Infrastruktur (Sanität, Versorgung) bei Entscheidungen über Mörser/Artillerie Angriffe

 

2. AUFTRAG

PzGrenBrig 37 + 7. mechanizovaná brigáda „Dukelská“) befindet sich ca. 2 km nördlich von Sušice. Ziel der Operation ist die Einnahme und Sicherung des Ortes Hrádešice sowie das Herstellen einer stabilen Verteidigungslinie dort. Der Feind ist heterogen bewaffnet (Leopard 2SG, Pandur II / Warrior, Leopard 1A3, Marder 1A2, modifizierte M113) und wird durch LDF UAVs beobachtet. Die Zivilbevölkerung wurde großteils evakuiert (IDAP), Artillerieeinsatz in Siedlungen ist im Zweifel möglich, aber an Bedingungen geknüpft.
Die Panzergrenadierbrigade 37 greift in Richtung Hrádešice (AZ) an. Ziel ist die vollständige Einnahme und Sicherung des Ortes, das Ausschalten feindlicher Kampfgruppen im unmittelbaren Angriffsraum und das Errichten einer Verteidigungsstellung zur Bereitstellung weiterer Operationen Richtung Osten.

3. DURCHFÜHRUNG

Der PzGren Zug verstärkt durch einen Leopard 2A6 fließt über die Position des Feldpostens in seinen Gefechtsstreifen ein.In Dobršín hat Golf-1 bereits einen Zug mechanisierter Infanterie mit SPz Warrior aufgeklärt. Desweiteren wurde westlich in einem Waldstück Attrappen von SPz Marder aufgeklärt.Im Zwischengelände vor ZZ1 hat Golf-1 Audiokontakte von mindestens 1 KPz aufgenommen. Desweiteren wurden Stellungssysteme im Zwischengelände aufgeklärt.
Im ZZ1 wurden auf den Satelitenbildern 1 Zug KPz und 1 Zug Gepard aufgeklärt. Die Leopard werden durch Mars zerschlagen, sobald die PzGrenbrig die Stellungssysteme überwunden hat. Im Zwischengelände wurden TPz Fuchs aufgeklärt. Hier soll der Zug primär den Wald nahe der Straße sichern.
Im ZZ 2 wurde ein Zug Mechanisierter Infanterie auf Pandur II aufgeklärt. Im ZZ3 wurde ein Halbzug Leopard 2 neuster Bauform durch Infanterie verstärkt aufgeklärt.
Im AZ wurde ein Zug Infanterie mit weitreichenden Panzerabwehrmitteln aufgeklärt. Die Abwesenheit von Fahrzeugen lässt darauf schließen, dass zu diesem Zeitpunkt die schweren Kampfeinheiten durchstoßen sind.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

2x Raketenwerfer Mars. Bekämpft vordefinierte Ziele
2x PzH 2000 kann dynamisch Ziele zugewiesen werden. Hier stehen 24x HE bereit.
Jeder SPz Puma wurde mit einem Mells + 1 Spike beladen.
Außerdem wurden die SPz Puma um die TSWA erweitert.

5. FÜHRUNGSUNTERSTÜTZUNG

Frequenzbelegung:

Zugkreis Fahrzeuge und OpZ: 40.0 MHz
Zugkreis Infanterie: 45.0 MHz
A1/B1: 76.5 MHz
A2/B2: 70.8 MHz
A3/B3: 65.1 MHz
A4/B4: 60.3 MHz

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