Operationsbefehl UebMan161915Bnov17

161117

1. LAGE

FEINDLAGE

Teile der Russischen Armee haben sich in unbekannter Zahl an mechanisiertren Kräften in den Ortschaften Guglovo und Novy Sobor eingegraben und bereiten sich auf einen weiteren Vormarsch vor. Weitere feindliche Kräfte befinden sich auf dem Weg von Westen.

EIGENE LAGE

Die Panzergrenadierbrigade 37 befindet sich Südlich der Stadt Shakhovka, um den Vormarsch des Feindes aufzuhalten. Derzeit befinden sich keine weiteren NATO-Kräfte in dem Gebiet.

ZIVILE LAGE

Zivilisten wurden aus aus dem gesamten gebiet vertrieben bzw. evakuiert.

2. AUFTRAG

Die Ortschaften ZZ und AZ sind vom Feind zu befreien. Desweiteren müssen vom Feind gestohlene Information sichergestellt werden. Diese befinden sich vermutlich im Zwischenziel, in Form eines Laptops.  

3. DURCHFÜHRUNG

Rücken Sie in nord-westlicher Richtung ab und nehmen Sie das Zwischenziel ein. Sichern Sie sämtliche Informationen im Zwischenziel. Nehmen sie anschließend das Angriffsziel ein.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Keine.

4. FÜHRUNGSUNTERSTÜTZUNG

Keine.

Operationsbefehl UebMan121915Bnov17

121117

1. LAGE

FEINDLAGE

Dem Feind sind im Verlauf des Morgens starke Geländegewinne an zwei Durchbruchstellen entlang der PL Braun gelungen. Maßgeblich für den feindlichen Erfolg waren die einzelnen Luftlandeoperationen hinter der HKL. Derzeit zieht der Feind im Raum vor Königsstein und Schwalbach vermehrt Truppen zusammen, um die gewonnenen Geländeabschnitte zu sichern und den weiteren Vorstoß auf die genannten Städte durchzuführen. Neben den bereits bekannten motorisierten Kräften setzt der Feind nun vermehrt auch auf mechanisierte und gepanzerte Einheiten. Nördlich Kronberg hat ein Feindliches mechanisiertes Bataillon begonnen den Angriff zu unterstützen. Verstärkt ist dieses durch mindestens zwei Panzerkompanien, welche sich jeweils auf die beiden Angriffsschwerpunkte aufgeteilt haben.
In unserem Gefechtsreifen müssen wir mit einzelnen Feindverbänden in Zugstärke rechnen, welche sich von Nord nach Süd bewegen. Dabei ist nicht ausgeschlossen, dass wir auf gepanzerte Kräfte treffen.

EIGENE LAGE

Während unser Verteidigungsabschnitt unter großen Mühen gehalten werden konnte, mussten die dritte und die vierte Kompanie aufgrund von abgesetzten Fallschirmjägerkräften im Rückraum, die zugeteilten Abschnitte verlassen und sich zurückfallen lassen. Sie haben sich neu gesammelt und bereiten die weitere Verteidigung vor, um den erwarteten feindlichen Vorstoß abzuwehren.
Vor kurzen hat das Panzerbataillon 393 das Gebiet erreicht und versucht nun mit einer Kompanie die Verteidigung von Schwalbach zu unterstützen und mit einer weiteren Kompanie in den feindlichen Keil von Ost einzudringen und nachrückende Feindkräfte abzufangen. Die eigene EloKa stört derzeit die meisten feindlichen Frequenzen, um die Koordinierung des feindlichen Angriffs zu verhindern.

ZIVILE LAGE

Nördlich der PL Gelb ist nur noch vereinzelt mit Zivilisten zu rechnen, welche sich geweigert haben das Kampfgebiet zu verlassen.

2. AUFTRAG

Die 2./391 hat den Auftrag weiterhin mit einem Zug die zugeteilten befestigten Frontabschnitte zu bemannen, und mit den restlichen Kräften einen Zangenangriff nach Westen zu starten um den Feind in die nur schwach besetzte Seite zu Fallen, und mithilfe der 3./393 den feindlichen Nachschubweg abzuschneiden und die südlich gelagerten Feindkräfte einzukesseln. Nach Einnahme des AZ stellen wir Schulterschluss mit eigenen Panzerkräften her, welche von Westen her anrücken.

3. DURCHFÜHRUNG

Wir verlassen unser Stellungssystem westwärts und rücken über Weisskirchen und Windpark auf das Zwischenziel 1 zu. Im Anschluss müssen Linkswald und Nordhof gesichert werden. Über Südhof ist und Wohnblock ist letztendlich das Angriffsziel zu nehmen und zu halten und die eigenen Panzerkräfte aufzunehmen.
Feindkräfte, welche sich auf der Durchfahrt nach Süd befinden sind, nach Möglichkeit zu binden und zu bekämpfen. Der Kampf mit überlegenem Feind ist zu meiden. Durch den gestörten Funk sollte es möglich sein, die Feindkräfte einzeln zu bekämpfen. Ein koordiniertes Abfangen unseres Angriffs sollte kaum möglich sein.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Funkstörung durch EloKa

4. FÜHRUNGSUNTERSTÜTZUNG

Feindliche Truppenbewegungen müssen an Adler gemeldet werden, um die eigenen Kräfte südlich zu informieren.

Operationsbefehl Event091915Bnov17

091117

1. LAGE

globale Lage

Es ist Frühling 1967 und der Krieg in Vietnam läuft für die USA nicht gut. Aus dem versprochenen schnellen Krieg ist längst ein sich über Jahre hinziehendes brutales Gemetzel geworden. Die USA setzen immer brutalere Mittel ein, um die nordvietnamesischen Kräfte zu bekämpfen. Für die USA sehen alle Nordvietnamesen gleich aus, ob Reisbauer oder Kämpfer, beide werden bekämpft, bis nur noch verbrannter Dschungel zurückbleibt. Die Kollateralschäden an der Zivilbevölkerung werden dabei ohne Rücksicht auf Verluste in Kauf genommen. Auf der ganzen Welt werden die Proteste gegen den Krieg immer stärker und die Forderung den Krieg zu beenden immer lauter. Die Gesellschaft beginnt sich zunehmend in Befürworter und Gegner des Krieges zu spalten.

FEINDLAGE

Ein Großteil der verbleibenden Kämpfer der Nationalen Front für die Befreiung Südvietnams, kurz (NLF),  haben sich östlich der Hauptkampflinie im Bereich Objekt 1 gesammelt und eingegraben. Im Bereich von ZZ 1 wird ein Nachschublager für Waffen und Munition vermutet. Es ist unklar, wie stark das Lager befestigt ist, da keine Aufklärung zuvor möglich war. Im Bereich Objekt 2 sind kleine Gruppen von NLF Kämpfern gemeldet worden. Es ist damit zurechnen, dass der Feind in geringer Anzahl über leicht bewaffnete motorisierte Fahrzeuge verfügt. Die Gesamtanzahl an verbliebenen NLF Kämpfern im Einsatzgebiet wird auf ca. 250 beziffert.

EIGENE LAGE

Gegenwärtig verstärken die USA ihre stationierten Kräfte entlang der derzeitigen Hauptkampflinie Richtung Norden. Die Angriffe durch Kämpfer der NLF auf eigene Feldlager nehmen täglich zu. Der eigene Zug befindet sich derzeit nordöstlich der Hauptkampflinie, in einem neu errichteten Feldlager, und wartet auf den Befehl, die im Osten gelegenen Dörfer der NLF anzugreifen.

ZIVILE LAGE

Im gesamten Einsatzgebiet ist mit Zivilisten zurechnen. Diese werden von eigenen Kräften im Laufe der Operation evakuiert.

2. AUFTRAG

Der eigene Zug soll in Zusammenarbeit mit anderen eigenen Truppen, das östlich von der Hauptkampflinie gelegenen Dorf in Objekt 1 von Kämpfern der NLF befreien. Im Bereich ZZ 1 wird ein Nachschublager für Waffen und Munition vermutet. Jenes ist aufzusuchen und zu vernichten. Weitere Kämpfer werden im Objekt 2 vermutet, die es ebenfalls gilt zu vernichten.

3. DURCHFÜHRUNG

Die Operation startet um 0530 im Feldlager östlich der Hauptkampflinie. Um für die eigene Truppen das Einfließen in Objekt 1 zu erleichtern, startet die eigene Artillerie um 0540 einen Angriff auf den Bereich Dorf 1 bis Dorf 2. Hierdurch soll der Feind im Bereich Dorf 1 und 2 vernichtet bzw. nach Objekt 1 zurückgedrängt werden. Bis zum Ende des Angriffes verweilt der Zug im Feldlager und sichert dieses in Richtung Feind nach Nord und Ost ab. Nachdem der Angriff der Artillerie abgeschlossen ist, rückt der Zug abgesessen in den Gefechtsstreifen ein und geht in Dorf 1 und 2 in Ausgangstellung, um auf Objekt 1 vorzurücken. Das weitere Vorgehen liegt im Ermessen der Zugführung.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Artillerie auf Bereich Dorf 1 und Dorf 2.

4. minenlage

Im gesamten Einsatzgebiet ist mit Minen zurechnen.

Operationsbefehl UebMan051915Bnov17

051117

1. LAGE

FEINDLAGE

Nach einer breit angelegten Verzögerung von Höhe der PL Grün ausgehend, ist der feindliche Vorstoß kurz vor der PL Braun zum Stehen gekommen. Durch die gute Vorbereitung konnte der Feind stark abgenutzt werden und muss sich jetzt neu Sammeln um weiter in Richtung des Flughafens anzusetzen. Aufgrund einiger abgehörter Nachrichten gehen wir derzeit davon aus, dass in Kürze mechanisierte Verstärkung dem feindlichen Angriff neuen Schwung verleihen könnte.
Um seinen einzigen derzeitigen Vorteil auszunutzen hat der Feind seine Luftangriffe bei Tagesanbruch massiv verstärkt. Sein Schwerpunkt liegt auf unseren Nachschub- und Truppentransporten. Versuche durch die Luftverteidigung am Flughafen zu brechen sind dagegen gescheitert.
Andere Truppenteile vermelden vereinzelte Stör- und Aufklärungsversuche hinter unseren eigenen Linien. Vermutlich sind des Nachts Feindkräfte in Zug bis Kompaniestärke durch unsere Linien gesickert. Im kompletten Gebiet ist mit Hinterhalten und Störangriffen zu rechnen.

EIGENE LAGE

Derzeit wird an der gesamten Front Verstärkung nachgezogen und bereits eingetroffene Truppen bringen sich entlang der PL Braun in Stellung und bereiten die weitere zeitlich unbegrenzte Verteidigung vor. Der inzwischen eingetroffene Bataillonsstab hat auf einem Fabrikgelände westlich des Flughafens einen Gefechtsstand mit Versorgungspunkt eingerichtet. Die dritte und vierte Kompanie sind fast vollständig in ihren Gefechtsstreifen angekommen. Unsere zweite Kompanie ist nun mit Verspätung ebenfalls vollständig gelandet und bereitet den Marsch zu unserem Abschnitt vor.
Das bereits an der Front in Stellung gegangene Vorkommando hat die Verteidigung von den verzögernden Pionierkräften übernommen, welche sich daraufhin zurückgezogen haben.

ZIVILE LAGE

Südlich der PL Gelb befinden sich noch zahlreiche Zivilisten. Die meisten davon verlegen eigen beweglich oder von Katastrophenschutzkräften unterstützt aus dem Kampfgebiet zum Evakuierungspunkt am Flughafen.

2. AUFTRAG

Die Hauptkräfte der 2./391 haben den Auftrag vom Startpunkt am Flughafen über das Zwischenziel am BtlGefStd. zu unserem Frontabschnitt zu verlegen. Bei Eintreffen sind die vorhanden Stellungen zu besetzen und angreifender Feind abzuwehren.
Die vorgegebene Route ist einzuhalten und nur im Falle eines Aufeinandertreffens mit Feindkräften zu verlassen. Sperren sind zu umfahren, unterlegener Feind zu werfen. Sämtliche Feindkontakte südlich der Frontlinie müssen an Adler gemeldet werden.

3. DURCHFÜHRUNG

Nach Herstellen der Gefechts- und Marschbereitschaft ist der Marsch unverzüglich anzutreten. Marschreihenfolge sowie Abstände und Geschwindigkeit sind vom Zugführer zu entscheiden.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Unverändert.

4. führungsUNTERSTÜTZUNG

Unverändert.

Operationsbefehl UebMan021915Bnov17

021171

1. LAGE

FEINDLAGE

Feindliche mechanisierte Kräfte die südliche Halbinsel in einer amphibischen Operation besetzt und bereiten das ausbrechen aus diesem Brückenkopf vor. Feind verfügt über gepanzerte Fahrzeuge und Infanterie in Kompaniestärke in unserem Gefechtsbereich.

EIGENE LAGE

Die Kräfte im Einsatzgebiet, vertreten durch die 2./391, sind bei voller Einsatzstärke. Ausrüstung und Fahrzeuge sind im Verfügungsraum. Der Verfügungsraum befindet sich ca. zwei km nördlich des Gefechtsstreifens. Eigene Einheiten (3./391 sowie 1./1) befinden sich östlich unseres Gefechtsbereichs und halten unsere höhe.. Wir bilden den Schwerpunkt.

ZIVILE LAGE

Der zugewiesene Raum ist frei von Zivilisten.

2. AUFTRAG

Unsere Aufgabe ist es, den Feind im Gefechtsstreifen zu binden und letztendlich zu werfen. Der Brückenkopf ist aufzulösen, bevor er sich weiter befestigt. Wir gehen nicht davon aus, das der Feind bereits große Verteidigungsmaßnahmen errichtet hat.

3. DURCHFÜHRUNG

Es ist die sofortige Gefechts- und Abmarschbereitschaft herzustellen.
Der Gefechtsstreifen ist aus Norden zu betreten und komplett durchzusichern. Sobald die Kirche gesichert wurde gilt der Brückenkopf als aufgelöst.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Keine.