Operationsbefehl UebMan031915Adec17

071217

1. LAGE

FEINDLAGE

Feindliche Kräfte in unbekannter Stärke haben die Ortschaft Arody sowie den Hügel Feas besetzt. Dies soll als Ausgangspunkt für weitere Angriffe in den Osten der Insel dienen. Feindliche Verstärkung wurde bereits aufgeklärt und ist auf den Weg zu Arody.

EIGENE LAGE

Die Kräfte im Einsatzgebiet, vertreten durch die 2./391, sind bei voller Einsatzstärke. Ausrüstung und Fahrzeuge sind im Verfügungsraum. Der Verfügungsraum befindet sich ca. ein Kilometer östlich des Gefechtsstreifens.

ZIVILE LAGE

Der zugewiesene Raum ist frei von Zivilisten.

2. AUFTRAG

Unsere Aufgabe ist es, den Gefechtsstreifen zu durchqueren, die Ortschaft sowie den Hügel Feas zu sichern und die Verstärkung abzuwehren. Ein zügiges Vorgehen ist erforderlich, um Feas zu erreichen, bevor der Feind seine Verstärkung heranführen kann.

3. DURCHFÜHRUNG

Es ist die sofortige Gefechts- und Abmarschbereitschaft herzustellen. Der Gefechtsstreifen ist aus Osten zu betreten und komplett durchzusichern. Sobald Feas gesichert wurde sind sofortige Verteidigungsmaßnahmen einzuleiten.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Keine.

5. FÜHRUNGSUNTERSTÜTZUNG

Keine.

Operationsbefehl UebMan031915Adec17

031217

1. LAGE

FEINDLAGE

Nach dem kurzfristigen Verlust der südlichen Verteidigungsanlagen durch unseren Angriff, ist es dem Feind gelungen, nach Abbruch der Angriffsbemühungen, die verloren Ortsteile zurückzugewinnen. Die feindlichen Verluste belaufen sich vermutet nur auf etwa Zugstärke. Wir gehen deshalb von verbleibenden Kräften in verminderter Kompaniestärke aus. In Oberursel West verteidigt der Feind weiter in unbekannter Stärke, wurde aber bis zum Ortskern zurückgedrängt. Mehrere Versuche des Feindes mit Infanterie in Zugstärke in den Zwischenraum unserer Kompanien einzudringen, wurde durch die eigenen Panzerteile verhindert.
Wir vermuten, dass der Feind mit Beginn des eigenen Artilleriefeuers den Stadtbereich Oberursel Ost geräumt hat, um einer Abnutzung seiner Kräfte vorzubeugen. Diese stehen nun vermutlich nördlich der Stadt in Wartestellung. Sobald unser Störfeuer eingestellt wird, wird er schnellstmöglich versuchen wieder die Stadt zu besetzen.
Die bereits angekündigte britische Verstärkung befindet sich vermutlich derzeit in einem Bereitstellungsraum 2 km NW von Oberursel West. Ein zeitnahes Eingreifen ist wahrscheinlich.

EIGENE LAGE

Nach Abbruch des eigenen Angriffs aufgrund mangelnder Geländegewinne, haben wir uns zurück zur Befestigungslinie fallen lassen, um neu zu sammeln und die Kampfbereitschaft wieder herzustellen.
Der dritte Zug hält Stellung bei Kastenwald und Kleingärten und verhindert eine Wiederbesetzung der gegnerischen Verteidigungsanlagen und überwacht eventuelle Feindbewegungen.
Auf Anweisung der Bataillonsführung wurde kurz nach unserem Abrücken mit einem Störfeuer durch eigene Artillerie begonnen, um dem Feind die Möglichkeit zu nehmen, die verlorenen Stadtteile erneut zu besetzen. Dieses wird bis unmittelbar vor unserem Angriff am frühen Morgen anhalten.
Die dritte Kompanie kämpft weiter im Stadtkern von Oberursel West und drängt den dortigen Feind langsam zurück.
Ein Panzerzug der 2./393 sichert weiterhin das Zwischengelände.

ZIVILE LAGE

unverändert

2. AUFTRAG

Wir haben den Auftrag erneut auf die Stadt anzusetzen und diesmal im Verbund mit dem eigenen Artilleriefeuer schnellstmöglich die Stadt zu nehmen. Sobald das erledigt ist, bauen wir eine Sicherungslinie nach Nord und Nordwest auf.

3. DURCHFÜHRUNG

Sobald die Gefechtsbereitschaft hergestellt ist, verlegen wir in Sturmausgangsstellung südlich der Stadt. Solange die eigene Artillerie feuert, beträgt der Sicherheitsabstand zur Stadt 400 m. Auf Anfrage an Adler wird die Artillerie das Feuer einstellen und der Angriff auf die Ortschaft kann beginnen. Hierbei ist es wichtig schnell zu handeln um den Feind, welcher dasselbe versuchen wird, zuvorzukommen und möglichst viel Gelände vor Feindkontakt zu gewinnen.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Artilleriestörfeuer über Adler gesteuert

5. FÜHRUNGSUNTERSTÜTZUNG

unverändert

Operationsbefehl UebMan261915Bnov17

261117

1. LAGE

FEINDLAGE

Nach dem erfolglosen Angriff haben sich die verbleibenden Feindkräfte zurückgezogen und im Bereich Oberursel neu gesammelt. Infanteriekräfte in doppelter Zugstärke wurden beim Rückzug von uns eingekreist und mussten kapitulieren. Währenddessen gelang es den Feind weiter westlich die Verteidigung von Königsstein zu durchdringen und sich im Stadtgebiet festzusetzen. Die in Oberursel gesammelten Kräften bereiten derzeit die Verteidigung gegen unseren erwarteten Angriff vor.
Abgefangene Feinkommunikation lässt vermuten, dass von Nord britische mechanisierte Einheiten nachrücken, um die Verteidigung von Oberursel von den Amerikanern zu übernehmen. Die ausgelösten Amerikaner werden sich daraufhin zum Angriffsschwerpunkt Königstein verschieben.

EIGENE LAGE

Nach unserem Eingreifen konnten die südlich verlagerten Teile den verlorenen Raum wieder zurückgewinnen und sind nun neu aufgestellt. Zwischen unseren Grenadierkompanien steht nun jeweils eine Panzerkompanie des 393.
Auf der kompletten Breite unseres Bataillons wurde die Fühlung zum Feind verloren, die eigene Aufklärung konnte keine Feindkräfte mehr zwischen uns und Oberursel mehr ausmachen.
Während die vierte Kompanie Ihre Stellung im Vorfeld von Oberhöchststadt hält, bereiten sich die Dritte und wir uns auf den Angriff auf Oberursel vor.
Nahe dem Flughafen hat eine eigene Artilleriebatterie einen Feuerstellungsraum bezogen und stellt ab sofort Feuerunterstützung sicher.

ZIVILE LAGE

unverändert

2. AUFTRAG

Die zweite und dritte Kompanie haben den Auftrag sowohl Oberursel West und auch Ost anzugreifen und zu nehmen, bevor die Briten die Verteidiger auslösen. Der Schwerpunkt liegt dabei bei der dritten Kompanie, welche auch vom Großteil der 2./393 unterstützt werden.
Der verbleibende Panzerzug sichert den Zwischenraum zwischen den Angriffszielen.
Sobald die Stadtteile genommen sind, ist eine Verteidigungslinie Richtung Nord aufzubauen, um etwaige nachrückende Verstärkung abzuwehren.

3. DURCHFÜHRUNG

Der Angriff auf unser Angriffsziel Oberursel Ost erfolgt nach Maßgabe der Führung vor Ort. Das Angriffsziel ist schnellstmöglich zu nehmen. Der linksseitig eingesetzte Panzerzug zieht auf selbe Höhe nach und sichert unsere Flanke, sowie sobald möglich, die Tiefe des Raumes hinter der Stadt.

4. Einsatzunterstützung

Priorität für Artillerieunterstützung hat der Angriffsschwerpunkt der 3. Kompanie. Anfrage für Feuer auf Oberursel Ost über Adler. Panzerzug agiert selbstständig, Anfrage für direkte Unterstützung ebenfalls über Adler.

5. Führungsunterstützung

unverändert

Operationsbefehl UebMan231915Bnov17

231117

1. LAGE

FEINDLAGE

Feindliche Kräfte besetzen einen ehemaligen Flugplatz und haben dort einen Gefechtsstand aufgebaut. Der Flugplatz eignet sich zum Entladen von mittleren und schweren Transporthubschraubern. Daher ist die Einnahme des Flugplatzes (AZ) und der nahe gelegenen Ortschaft Abdera (ZZ) notwendig, um unseren Nachschub an Material zu gewährleisten.

Aufklärung berichtet von mechanisierten und motorisierten Einheiten, mindestens in Kompaniestärke. Es ist mit Feindfahrzeugen unterschiedlicher Qualität zu rechnen. Minenlage ist unbekannt.

EIGENE LAGE

Die Kräfte im Einsatzgebiet, vertreten durch die 2./391, sind bei voller Einsatzstärke. Ausrüstung und Fahrzeuge sind im Verfügungsraum. Der Verfügungsraum befindet sich ca. zwei km südlich des Gefechtsstreifens.

ZIVILE LAGE

Der zugewiesene Raum ist frei von Zivilisten.

2. AUFTRAG

Unsere Aufgabe ist es, zu allererst das Zwischenziel (Ortschaft), danach das Angriffsziel (Flugplatz u. Gefechtsstand) zu sichern. Aufgrund eingeschränkter Bewegungsfreiheit ist der Flugplatz aus einer bergab führenden Angriffsrichtung zu sichern. Nach der Einnahme sind eventuelle Gegenangriffe abzuwehren.

3. DURCHFÜHRUNG

Es ist die sofortige Gefechts- und Abmarschbereitschaft herzustellen.
Der Gefechtsstreifen ist aus Süden zu betreten und die Ziele sind durchzusichern.

Operationsbefehl UebMan191915Bnov17

191117

1. LAGE

FEINDLAGE

Feindliche Kräfte in unbekannter Stärke halten drei wichtige Brücken besetzt, die für unseren weiteren Vormarsch von großer Wichtigkeit sind. Da der Feind diese Brücke auch nutzt, um Gegenangriffe zu organisieren, wird dieser vermutlich hartnäckigen Widerstand aufbieten. Wir rechnen mit Infanterie und gepanzerten Fahrzeugen, eventuell auch mit Feuerunterstützung aus dem Rückraum des Feindes. Den feindlichen Kräften gehen nach Wochenlangen Kämpfen die Kampfmittel aus. Es ist daher mit wenig bis keinen Minen zu rechnen.

EIGENE LAGE

Die Kräfte im Einsatzgebiet, vertreten durch die 2./391, sind bei voller Einsatzstärke. Ausrüstung und Fahrzeuge sind im Verfügungsraum. Der Verfügungsraum befindet sich ca. zwei km östlich des Gefechtsstreifens.

ZIVILE LAGE

Der zugewiesene Raum ist frei von Zivilisten.

2. AUFTRAG

Unsere Aufgabe ist es, die Brücken über den zugewiesen Gefechtsstreifen zu sichern und gegen jeden Gegenangriff zu halten. Es ist mit lokalen Gegenangriffen über die gesamte Breite des Gefechtsstreifens zu rechnen.

3. DURCHFÜHRUNG

Es ist die sofortige Gefechts- und Abmarschbereitschaft herzustellen.
Der Gefechtsstreifen ist aus Osten zu betreten und komplett durchzusichern. Sobald die Brücken gesichert wurden sind sofortige Verteidigungsmaßnahmen einzuleiten.

4. EINSATZUNTERSTÜTZUNG

Keine.

4. FÜHRUNGSUNTERSTÜTZUNG

Keine.